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wir - mittendrin 3 / 2018

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Freizeit Einfach lesen!

Freizeit Einfach lesen! Bürgermentoren in Tettnang haben ein Lesecafé gegründet. Seit September 2017 lesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einmal im Monat in der Stadtbücherei Tettnang aus Büchern in einfacher oder Leichter Sprache. Die Bürgermentorinnen Christine Barth und Marguerite Wind leiten das Lesecafé. Irmgard Weiland hat nachgefragt. Wie wird das Lesecafé angenommen? Es sind immer sechs bis acht Personen. Der Kreis ist immer gleichgeblieben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lesen selber vor. Wir bringen Kaffee, Tee und Kekse mit. Das ist kostenlos – wie das Lesecafé. So wird es eine gemütliche Atmosphäre. Wir würden uns auch über neue Interessenten freuen. Es ist jeder willkommen. Man muss sich nicht anmelden. Welche Bücher werden gelesen? Wir lesen ganz verschiedene Bücher in einfacher und Leichter Sprache: Das erste Buch zum Beispiel war „Romeo und Julia“ von Shakespeare. Außerdem haben wir den Krimi „Winterkartoffelknödel“ von Rita Falk und Grimms Märchen gelesen. Wie läuft die Zusammenarbeit mit der Bücherei? Die ist sehr gut. Wir können den Raum kostenlos nutzen. Das Team geht auf unsere Wünsche ein und besorgt auch von der Gruppe gewünschte Bücher. Einige Teilnehmerinnen haben inzwischen auch einen Büchereiausweis. Fotos: Gisela Imhoff, privat 10

Freizeit Aus einer anderen Zeit In Tettnang zeigt das Montfort Museum interessante Ausschnitte aus früherer Zeit. Erika Neff und Torsten Calamiello haben den Museumsleiter Dr. Florian Schneider getroffen. Herr Dr. Schneider, wie haben die Menschen in Tettnang früher gelebt? Das Leben der Menschen hat sich im Lauf der Zeit immer wieder verändert. Eine der größten Veränderungen war die Einführung des elektrischen Stroms im Jahr 1895. Danach gab es elektrisches Licht statt Kerzen. Früher gab es andere Währungen als heute. Vor dem Euro, der Deutschen Mark und der Reichsmark gab es lange Zeit die Guldenwährung. Früher wurden auch in Tettnang Menschen bei schweren Verbrechen mit dem Tode bestraft, zum Beispiel bei Mord. Hopfen gibt es in Tettnang erst seit rund 150 Jahren. Davor wurde mehr Obst und Wein angebaut. Was kann man im Heimatmuseum sehen? Bilder und Gegenstände: Zum Beispiel alte Fotoapparate, Spielsachen von früher, ein altes Telefon, große und kleine Uhren. Daneben zeigt das Museum in Sonderausstellungen besondere Themen wie in diesem Jahr „Tettnang und seine Eisenbahn“. Woher kommen die Ausstellungsstücke? Sie stammen aus Schenkungen von Privatleuten, andere wurden vom Museum bei Auktionen ersteigert oder angekauft. Viele Objekte sind Leihgaben: Sie gehören nicht dem Museum und müssen irgendwann zurückgegeben werden. Fotos: Torsten Calamiello Montfort-Museum Tettnang Geöffnet: April bis Oktober, Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr 11

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