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wir 3 / 2018

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6 Gute Partnerschaft

6 Gute Partnerschaft zwischen Familienheim eG und Stiftung Liebenau Seit zehn Jahren Seite an Seite In der Hochstraße in Villingen errichtete die Familienheim eG vor zehn Jahren ein Mehrfamilienhaus mit 14 Mietwohnungen für Menschen mit und ohne Behinderungen. Mit diesem ersten integrativen Wohnprojekt begann die Kooperation zwischen der Baugenossenschaft und der Stiftung Liebenau. In der Vom-Stein- Straße feierten die Verantwortlichen dieses Jubiläum und gleichzeitig die Einweihung des neuen integrativen Wohnprojektes mit 19 Wohneinheiten, das an dieser Adresse entstanden ist. Jörg Munk, Geschäftsführer der Liebenau Teilhabe und Barbara Reichstein, Regionalleitung des Schwarzwald-Baar-Kreises bei den Einweihungsfeierlichkeiten. Foto: Pees Aus einer Geschäftsbeziehung sei in den vergangenen zehn Jahren mehr geworden. „Aus Kollegen wurden Freunde“, sagte Familienheim-Geschäftsführer Sebastian Merkle beim Tag der offenen Tür des neuen Wohnhauses. Die Kooperation sei geprägt von einem Miteinander in vielerlei Hinsicht: Seit 2012 teilt man sich die Geschäftsadresse in der Pontarlierstraße. Etliche von der Stiftung Liebenau betreute Menschen zogen in Familienheim-Wohnungen und führen hier ein weitgehend selbstbestimmtes Leben. Seit 2016 wird alljährlich ein Tag der Sozialen Arbeit veranstaltet. Zuletzt verschönerte man gemeinsam die Konzertmuschel im Kurpark. Die Familienheim vergibt Praktika an Beschäftige der Stiftung Liebenau. Sogar ein festes Arbeitsverhältnis ist daraus bereits entstanden. Der Neubau in der Südstadt für Mieter mit und ohne Behinderungen ist eines von derzeit drei integrativen Wohnprojekten. Weitere entstehen gerade in Tettnang und Tübingen. Jörg Munk, Geschäftsführer der Liebenau Teilhabe, dankte dem Landkreis als Kosten- und Leistungsträger sowie der Stadt für die Mitwirkung an der Realisierung des Projektes und den Kooperationspartnern für die Bestrebungen, ein „Wohnen und Leben in Vielfalt“ zu ermöglichen. Markus Wursthorn, in der Geschäftsleitung der Liebenau Teilhabe zuständig für die Bereiche Arbeit und Bildung, stammt aus Villingen und erinnerte sich an die Anfänge der Zusammenarbeit, damals noch mit Klaus Merkle, dem verstorbenen Vater des heutigen Familienheim-Geschäftsführers. Was daraus entstanden sei, erfülle ihn „mit großer Freude“. Das Wohnprojekt bediene eine Nachfrage, die in der Vergangenheit in Villingen-Schwenningen zu wenig Beachtung gefunden habe, sagte Bürgermeister Detlev Bührer und stellte seine Mitwirkung bei der Suche nach Grundstücken in seiner Gemeinde für weitere Projekte dieser Art in Aussicht. Das Kooperationsjubiläum und die Einweihung des neuen Gebäudes waren Anlass für einen Comedy-Auftritt der „Rödel-Family“, ein Veeh-Harfen-Ensemble musizierte und ein am Sozialen Tag kreiertes Gemeinschaftsgemälde mit den Logos der Partner wurde enthüllt. Dekan Josef Fischer segnete den „Ort der Solidarität“. Melanie Pees, Anne Luuka Das neue integrative Wohnhaus in der Villinger Vom-Stein- Straße. Foto: Pees

7 Förderverein St. Gallus unterstützt Honigproduktion Honig von Rosenharzer Bienen Fleißig wie die Bienchen sind auch die Imker in Rosenharz unter der Leitung von Markus Wächter, Imker und Fachkraft für Arbeit und Bildung. Seit drei Jahren produzieren die Beschäftigten gemeinsam mit ihm den Rosenharzer Honig, seit dieser Saison erfüllt er die Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbundes. Bevor der Honig im Laden „Kreuz und Quer“ in Rosenharz sowie am Empfang der Stiftung Liebenau überhaupt erworben werden kann, kümmern sich die Beschäftigten um das Wohlergehen der Bienen. Im Winter schmelzen sie die Altwaben aus, bauen Rähmchen für neue Waben, löten die Mittelwände ein. Um die Bienen gut durch den Winter zu bringen, achten sie darauf, dass der Vorrat an Waben groß genug ist. Dafür verzichten sie auf eine maximale Ernte. Damit es eine gute Honigausbeute gibt, braucht es viele verschiedene Pflanzen und ihre Blüten. Von Markus Wächter haben die Beschäftigten gelernt, bei Mäharbeiten auf die Pflanzen zu achten, die Nektar und Pollen für die Bienen liefern. Heute lassen sie beim Mähen und der Grünpflege Blühteppiche stehen. Im Garten hat sich eine Weißkleepracht breit gemacht. In der Kräuterspirale im Garten auf dem Gelände blüht immer ein Kraut. Der lebendige Zaun aus Weide drum herum liefert das künftige Pollenfutter. Dass der Honig in diesem Jahr zum ersten Mal geschleudert werden konnte, dafür hat der Förderverein St. Gallus gesorgt, indem er die technische Ausstattung mit einem Melitherm finanziell unterstützt hat. Der Förderverein St. Gallus unterstützt vielerlei Aktivitäten und Aktionen der Stiftung Liebenau Teilhabe. Durch das Engagement möchte er Menschen mit Behinderungen eine hohe Lebensqualität bieten. Häufig tragen die Spenden dazu bei, ganzheitliche Entwicklung, selbstbestimmte Lebensführung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Mitglied im Förderverein können alle werden, die mithelfen wollen, die Ziele der Liebenau Teilhabe voranzubringen. Aber auch Kommunen, Pfarrgemeinden, Firmen, Vereine und Gruppen sind als Mitglied willkommen. Die Mitglieder setzen ihren Jahresbeitrag selbst fest. Der Mindestbeitrag beträgt 36 Euro. Die gesammelten Mittel werden ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet. Die Gemeinnützigkeit des Vereins ist vom Finanzamt Friedrichshafen anerkannt. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Nähere Informationen: Susanne Aggeler susanne.aggeler@stiftung-liebenau.de www.stiftung-liebenau.de/foerderverein Spendenkonto: Förderverein St. Gallus Volksbank Tettnang/Friedrichshafen: GENODES1TET IBAN: DE82 6519 1500 0023 3860 02

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