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vor 4 Jahren

Vorschläge für eine Quartiersstrategie des Landes Baden-Württemberg

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Im Einzelnen:

Im Einzelnen: Berücksichtigung der Quartiersfunktion in den Rahmen-/Leistungsvereinbarungen mit dem Ziel, stationäre Einrichtungen ins Quartier zu öffnen Ausbaustrategie Tagespflege – Lösung des Beförderungskostenproblems Weiterentwicklung WTPG (vgl. auch Ligapapier „16 Monate WTPG – eine erste Bilanz in Bezug auf Umsetzung und Weiterentwicklung“) für o Aufbau ambulanter Pflege-WG – Gleiche (reduzierte) Betriebsanforderung für selbst- und trägerverantwortete WG o Erweiterte Möglichkeiten für Kombinationsangebote Heim/Pflege-WG, Satelliten-Konzepte, mehrere WGs unter einem Dach, Betreutes Wohnen, Service-Wohnen etc. Keine neuen Hemmnisse durch HeimPersVO (vgl. Stellungnahme Liga/BWKG) Förderliche Gestaltung der RechtsVO zu den Betreuungs-/Entlastungsleistungen nach SGB XI Soziale Teilhabe älterer Menschen fördern und unterstützen - z.B. durch technische Assistenzsysteme (u.a. Erkenntnisse aus dem SONIA-Projekt nutzen) Weiterentwicklung von sozialer Wohnraumförderung und Sozialhilfe, um finanzierbare inklusive Wohnangebote in Verbindung mit ambulanten Versorgungsstrukturen zu fördern (z.B. Flexibilität bei Mietkostengrenzen) Quartierskonzepte als fester Bestandteil der Städte- und Wohnungsbauförderung 5. Beratungs- und Case-Management-Strukturen Um Wohlfahrtsmix auf Quartiersebene im Sinne von Lokalen Verantwortungsgemeinschaften, Sorgegemeinschaften, gemischten Hilfe-Netzwerken zu fördern ist eine gute Beratung und Begleitung der Hilfearrangements durch Case- und Care-Management erforderlich. Hierfür folgende Ansatzpunkte: Ermöglichung einer Finanzierung der Hilfe-Koordination (Hilfemix-Management, Care-Management) über das Instrument der Entlastungsleistungen (entsprechende Gestaltung der Rechtsverordnung) Erprobung von Pflegeberatungs- und Case-Management-Strukturen im Rahmen des Modellkommunenprojekts nach Empfehlung der Bund-Länder-Kommission „Rolle der Kommunen in der Pflege“ >> insbesondere Einbindung der niedrigschwelligen, lebensweltlichen Beratung freier Träger und von Hilfemix-Management in vernetzte Gesamtkonzepte 6. Strukturreform von Pflege und Teilhabe Kurzfristig Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und der Empfehlungen der o.g. Bund-Länder-Kommission. Mittelfristig: Einsatz für weitergehende Strukturreform, die echte Kompetenz- und Ressourcenverlagerung auf die kommunale Ebene und weitergehende Leistungsflexibilisierung zum Ziel hat (vgl. Positionspapier „Soziale Zukunft Wohnquartier“ S. 17 f) 02.10.15 Initiativkreis „Soziale Zukunft Wohnquartier“ 2

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