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Seelsorgekonzept der Stiftung Liebenau

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4. Die strategische

4. Die strategische Antwort der Stiftung Liebenau Im Rahmen der strategischen Orientierung der Stiftung Liebenau werden auch die Zukunftsaufgaben für die Seelsorge definiert: 1. Jeder Klient hat ein Anrecht auf seelsorgerliche Begleitung. Die jeweilige Leitung der Einrichtungen und Dienste sorgt für die Realisierung dieses Anspruches. 2. Seelsorge respektiert in ihrer Arbeit Andersgläubige und auch den Wunsch, seelsorgerliche Angebote nicht wahrzunehmen. 3. Basis und Maßstab der seelsorgerlichen Begleitung ist das christlich-katholische Menschen- und Weltverständnis. Aus diesem Verständnis heraus bieten Seelsorger ihre Dienste an und vermitteln so christliche Werte an Klienten und Mitarbeiter. 4. Mit christlichen und nichtchristlichen Religionsgemeinschaften wird konstruktiv kooperiert. 5. Die Stiftung Liebenau verpflichtet sich im Rahmen des Fortbildungsprogramms zu Veranstaltungen und Kursen zur Stärkung und Vertiefung christlichen Orientierungswissens sowie zu Besinnungstagen. 12

5. Organisation und Zuständigkeiten in der Seelsorge Ein Mitglied des Vorstands ist generell für Seelsorge in der Stiftung Liebenau zuständig. In jeder Gesellschaft sind hauptamtliche Seelsorgeverantwortliche tätig. Hinzu kommen Seelsorgebeauftragte vor Ort. Seelsorge ist Gegenstand der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements. 6. Kosten der Seelsorge Die Entscheidung der Stiftung Liebenau für eine gute seelsorgliche Betreuung bedeutet zugleich die Entscheidung, erhebliche Mittel zu deren Finanzierung aufzuwenden. Kosten für Seelsorge sind nicht als gesonderter Posten bei Bauplanungen refinanzierbar und werden auch im Rahmen von Pflegesatzverhandlungen nicht akzeptiert. Personalkosten, laufende Kosten, Unterhalt von Gebäuden und Inventar sowie Investitionen müssen vom Träger eigenfinanziert werden. Mit ihrer Entscheidung für die Kostenübernahme möchte die Stiftung Liebenau deutlich machen, dass Seelsorge als wichtige Aufgabe und als Markenzeichen verstanden wird. Da auch die Stiftung Liebenau zunehmend an ihre finanziellen Grenzen stößt, wird es immer wichtiger, mithilfe möglichst vieler Finanzierungsquellen die Zukunft der Seelsorge zu sichern (Ehrenamt, Pfarrgemeinden der dezentralen Standorte, Diözese, Spenden). 13

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