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LAWerleben - 2/2022

Werkstattwelt |

Werkstattwelt | Servicewelt Sportlich, kreativ und handwerklich ging es im KuBiQu zu, als die 9. Klasse des Gymnaisums Weingarten zu Besuch war. Inklusiv und kreativ TEXT: ANDREA STRIEDACHER, ANNIKA LIEB FOTO: ANNIKA LIEB Im neugestalteten Pausenraum sollen sich alle wohlfühlen: Beschäftigte und Mitarbeitende gleichermaßen. Neuer Pausenraum TEXT: SARAH SCHNEIDER, ANNA HÄUSSLER FOTO: SARAH SCHNEIDER Herzlich willkommen fühlte sich die 9. Klasse des Gymnasiums Weingarten, die uns im Mai im Bildungs-, Begegnungs- und Förderzentrum (BBF) KuBiQu besuchte. KuBiQu – die sechs Buchstaben stehen für Kunst und Bildung im Quartier. Die Schulklasse besuchte uns im Rahmen der Inklusionstage Ravensburg 2022. Nach Begrüßung, Vorstellungsrunde und Führung durch das KuBiQu teilten sich die Jugendlichen in Kleingruppen zu verschiedenen Workshops auf. Angeboten wurde ein Sport- und Bewegungsworkshop, bei dem Schüler und Beschäftigte Fußball spielten, Balance- und Mobilitätsübungen machten und sich am Boxsack austobten. Im Nebenraum wurden mit der Kunsttherapeutin Karten mit unterschiedlichen Stempel-, Druck- und Stanztechniken für den eigenen Verkauf gestaltet. In der Küche stellte man zusammen Seifen her, im Arbeitsraum haben einige Personen kleine Werkstattaufträge bearbeitet. Außerdem fand eine Andacht bei der Arche statt. Die Jugendlichen nahmen neue Erfahrungen und Eindrücke dieses Tages mit. Wir vom KuBiQu und der Arche sind uns einig: Dieser Tag war spannend und ist wiederholenswert. Frisch gestrichene Wände, ein neuer Bodenbelag, neue Möbel und eine neue Küche – nach der umfangreichen Modernisierung in der Wäscherei war es Zeit, den Raum ebenfalls zeitgemäß zu gestalten und auszustatten: Die Beschäftigten und Mitarbeitenden im Textilservice freuen sich über ihren neugestalteten Pausen- und Ruheraum. Ziel war es, einen Ort zu schaffen, der den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und Beschäftigten gleichermaßen gerecht wird. Die Beschäftigten konnten mitentscheiden, welche Möbel angeschafft werden, welche Stühle bequem sind und welcher Bodenbelag harmoniert. Die Umbauten sind inzwischen abgeschlossen und das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Ich finde den neuen Pausenraum schön“, sagt Erika Aberle, WfbM-Beschäftigte im Textilservice. „Die Möbel sind bequemer und schöner. Am besten gefällt mir, dass wir jetzt alle zusammen die Pause verbringen können.“ Mitten in der Pandemie begann sie ihre Arbeit in der Wäscherei. Daher verbrachte sie ihre Pausen in kleineren Gruppen unter Einhaltung von Hygieneregeln. „Wir hoffen sehr, dass sich alle hier wohlfühlen und Entspannung in den Pausen finden“, ergänzt Bereichsleiter Markus Lerner. 4 2|2022

Servicewelt Rückblick auf „steinreiche“ Jahre TEXT: SARAH SCHNEIDER | FOTOS: BRIGITTE ARFF Im Glashaus in Siggenweiler feierten 39 Mitarbeitende und Werkstattbeschäftigte der LiSe und der LOS mit ihren Gästen und Vorgesetzten ihr Dienstjubiläum. Unter dem Motto „Steine“ ließen sie die zurückliegenden Jahre Revue passieren und genossen den Tag bei strahlendem Sonnenschein. LiSe-Geschäftsführer Christian Braun eröffnete die Veranstaltung und bedankte sich für die langjährige Mitarbeit, die Bereitschaft, sich einzubringen und mitzugestalten und das Vertrauen darauf, dass auch in herausfordernden Zeiten gemeinsam Lösungen gefunden werden. Gabriele Kirfel von der Unternehmensleitung moderierte die Veranstaltung gewohnt charmant. Die neu gewählte Betriebsratsvorsitzende der LiSe, Susanne Heitzer, befasste sich in ihrem Grußwort mit der Bedeutung des Begriffs „Jubilare“ und kam zu dem Schluss: „Das Wort steht für Treue, für Einsatz, für den Willen, vielleicht auch für Sturheit bei dem, was man tut, und für die Bereitschaft, dranzubleiben in dem Wissen, es ist, bleibt oder wird wieder gut.“ Sie brachte es auf den Punkt: „Mit Menschen wie Ihnen hat die LiSe einen wertvollen Schatz.“ Mit persönlichen, herzerwärmenden Worten wurden die Mitarbeitenden und Beschäftigten von ihren Vor- gesetzten geehrt, die einer tiefen Verbundenheit Ausdruck verliehen. Die Ehrungen handelten von Meilen-, Stolper-, Edel-, und Glückssteinen sowie Urgesteinen, gespickt mit allerlei Anekdoten und Erinnerungen. Alle Geehrten erhielten einen Stein mit ihrem Namen überreicht, der auf einem Schwemmholz befestigt wurde. Dieses befindet sich zwischenzeitlich am LiSe-Empfang und erinnert an die insgesamt 570 verbindenden Jahre. Ehrung für 45 Jahre Cornelia Kaupp gehört zu den richtigen Urgesteinen der Liebenauer Arbeitswelten. Bereits seit 45 Jahren arbeitet sie in der Stiftung Liebenau: von der Stationshilfe über Gärtnerei, Küche, Schloss und Wäscherei bis hin zum jetzigen Arbeitsplatz im Nähwerk der Liebenau Service arbeitete sie immer und überall mit vollem Tatendrang mit. Als Dankeschön gab es für sie einen Geschenkkorb, den sie sich schon lange gewünscht hat. Die Jubilarehrung fand erstmals außerhalb der Stiftung Liebenau statt. Mit seinen großen Räumlichkeiten, permanenter Belüftung und der Möglichkeit, viel Zeit draußen an der frischen Luft zu verbringen, bot das Glashaus Tettnang den passenden Rahmen. Und noch ein Novum: Den gelungenen Service unterstützten vier Auszubildende, je zwei aus der LiSe und dem BBW. 10 Jahre: Anna-Maria Adelmann, Dagmar Donabauer, Sinja Große-Hartlage, Melanie Hammelsbeck und Jana Schneider. 20 Jahre: Sabine Maucher, Oliver Tschismarov und Benjamin Utz. 35 Jahre: Diethelm Hermann und Manuela Petugger. 40 Jahre: Erika Autenrieth und Sylvia Ziege. 45 Jahre: Cornelia Kaupp (auch links im Bild). 2|2022 5

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