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LAWerleben - 2|2020

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Neues aus den Liebenauer Arbeitswelten

Servicewelt

Servicewelt Personalwechsel in der Servicewelt TEXT: BRIGITTE ARFF Was hat sich in der letzten Zeit personell in der Liebenau Service GmbH (LiSe) getan? Christian Braun (siehe auch Interview auf Seite 11) teilt sich mit Frank Moscherosch seit Mai 2019 die Geschäftsführung der LiSe. Christina Meßmer ging zum 31. Dezember 2019 in den Ruhestand. Wir konnten sie dafür gewinnen, uns weiterhin stundenweise im Bereich Catering und Textilservice als Fachkraft zu unterstützen. Sibylle John wechselte zum 1. Januar 2020 in die Holding der Stiftung Liebenau und arbeitet dort als Jobcoach. Chiara Schneider, von ihrer Erstausbildung Hauswirtschafterin, arbeitet seit Mai 2019 im Textil- und Catering-Team der WfbM mit und besucht die Fortbildung der „Sonderpädagogischen Zusatzqualifikation“. Diese Qualifizierung geht bis Mitte 2021. Thomas Arendt arbeitet seit dem 1. April 2020 im WfbM-Team des Textilservice und ist ebenso als Unterstützung im WfbM-Team Catering eingesetzt. Stefanie Feiler (Porträt siehe unten) ist seit dem 1. April 2020 die Nachfolgerin von Natascha Schillhorst und arbeitet als Sozialdienst und Assistenz von Brigitte Arff. Im September wurde Frau Feiler auch zur Vertrauensperson der Frauenbeauftragten gewählt. Lena Mittag, Studentin der Sozialwirtschaft, absolviert ihr Praxissemester seit Oktober 2020 bei Sozialdienst und Werkstattleitung der LiSe. Sarah Gaub (Enzenhöfer) und Ireen Hündorf sind in Elternzeit. Wir stellen vor Stefanie Feiler, Servicewelt Beruf: Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin Aufgabe: Seit April 2020 tätig im Sozialdienst und als Assistenz der Werkstattleitung in der LiSe. Zuvor: Studiert habe ich Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt „Psychische Gesundheit und Sucht“ an der DHBW in Villingen-Schwenningen. Währenddessen durfte ich in meinen Praxisphasen in einem Ambulant Betreuten Wohnen in Rottenburg am Neckar Erfahrungen sammeln. Nach dem Studium hat es mich dann erstmal weggezogen, weshalb ich durch Zufall in Sigmaringen gelandet bin. Im Landratsamt, besser gesagt in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen, lernte ich dann die Seite des Leistungsträgers kennen, was mir nun in der WfbM von großem Vorteil ist. Im März 2020 bin ich dann gemeinsam mit meinem Partner an den wunderschönen Bodensee nach Friedrichshafen gezogen und somit zur Stiftung Liebenau gekommen. Hobbys: Kochen, Backen, Wandern, auf dem Stand-Up-Paddle-Board die Sonne genießen. FOTO: RUTH KUCH 6 2|2020

Servicewelt Textilservice testet neue Abläufe TEXT: BRIGITTE ARFF | FOTOS: CARMEN MARTIN Seit einiger Zeit läuft als Projekt die personenbezogene Wäschesortierung. Diese könnte die bisherige Bereitstellung, Bearbeitung und Auslieferung der Wäsche grundlegend verändern. Ausgebaut wird 2021 der Arbeitsbereich Reinigungstextilien. Bislang erhält jede Einrichtung und Wohngruppe die gereinigte Bewohner- beziehungsweise Klientenwäsche unsortiert auf Wäschewagen. In naher Zukunft soll die Wäsche personenbezogen sortiert geliefert werden. Bei dem Projekt arbeiten die Liebenau Service, die Liebenau Teilhabe, die Liebenau Kliniken und die Liebenau Pflege und Lebensräume zusammen. Testphasen gestartet Zum 1. Oktober starteten Testphasen innerhalb der Stiftung Liebenau mit ausgewählten Häusern. Diese sind auf mindestens ein halbes Jahr ausgelegt. Im Dezember 2020 erfolgen dabei gegebenenfalls Veränderungen oder Anpassungen. Sollte am Ende des Projekts die Einführung einer personenbezogenen Wäschesortierung stehen, könnten sich dadurch die gesamten Abläufe innerhalb der Wäscherei verändern. Falls es zu einer kompletten Umstellung kommt, wird dieser Prozess voraussichtlich zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. Von den Veränderungen wären dann auch die Arbeitsplätze unserer WfbM-Beschäftigen im Textilservice betroffen. Jedoch wurde bereits zum Projektstart vieles berücksichtigt und mitbedacht, damit unsere Werkstattbeschäftigten durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze gut integriert werden und Inklusion erleben können. Somit entstünden weitere differenzierte und passgenaue Arbeitsplätze für unsere Werkstatbeschäftigten. Dies wäre ein echter Gewinn. Erweiterung der Tätigkeit Reinigungstextilien Ursprünglich fand die Waschung von Reinigungstextilien objektbezogen in Netzen statt. Ziel ist es, das Waschverfahren weg von Objekten (Häusern) zu gestalten. Die Reinigungstücher werden achtfach gefaltet, anschließend banderoliert und an die Kunden ausgeliefert. Ein Großteil der Reinigungstextilien werden bereits heute von einzelnen Werkstattbeschäftigten des Textilservice gefaltet, in Zehnerstapel sortiert und anschließend mit Hilfe einer Maschine banderoliert. Für 2021 ist geplant, dass weitere Kunden dazukommen. Somit wird diese Tätigkeit für unsere Werkstattbeschäftigten nicht nur dienstags und freitags zur Verfügung stehen, sondern an weiteren Tagen. 2|2020 7

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