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LAWerleben - 2|2019

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Neues aus den Liebenauer Arbeitswelten

Werkstattwelt Endlich

Werkstattwelt Endlich Ordnung im Lager TEXT: DAS REDAKTIONSTEAM „DER PUNKT“ | FOTO: REINER MANGHARD „So kann´s nicht weitergehen“, sagte Bruno Stemmer, als er im Sommer 2017 die Stelle der Arbeitsvorbereitung im Arbeitsbereich Liebenau der Teilhabe-Werkstätten übernahm – und damit die Verantwortung über das Lager mit etwa 400 Palettenstellplätzen. Die Wareneinlagerung und -entnahme war nicht gut organisiert, jeder stellte seine Paletten irgendwo hin – und keiner hatte den Überblick. Aber jetzt herrscht endlich Ordnung im Lager! Als Lageristen sind hauptsächlich Thomas Graf, Benny Rost, Julian Stett und Dennis Hermann im Wechsel im Einsatz. „Es macht Spaß, mit der Ameise zu fahren“, sagt Stett, und beim Nachfragen entpuppt sich die „Ameise“ als Elektroflurförderzeug, ein Palettenhubwagen mit Elektroantrieb. Eine der Aufgaben ist es, fertig gestapelte Paletten im Raum des Arbeitsvorbereiters abzuholen, im Lager auf der Wickelmaschine mit Folie einzuwickeln Das Lagerteam (von links): Julian Stett, Benny Rost und Thomas Graf. Nicht mit auf dem Bild: Dennis Hermann. und für den sicheren Lkw-Transport vorzubereiten. Ebenso gilt es, Bestellscheine entgegenzunehmen, die Ware im Lager zu holen und in den Arbeitsgruppen bereit zu stellen. „Mir gefällt die Vielseitigkeit dieser Arbeit“, meint Rost, und Graf ergänzt: „Es macht einfach Spaß, diese Abwechslung, auch mal körperlich was tun.“ Wir stellen vor Rouf Ahmed, Werkstattwelt Industrie FOTO: KATHARINA SCHÄDLE Beruf: Journalist, Abschluss an der Universität in Pakistan Aufgabe: Ich arbeite in der Arbeitsgruppe bei Herrn Hündorf im Bereich Industrie. Seit dem 1. März bin ich dort als Hilfskraft eingestellt. Meine Aufgabe ist es, Herrn Hündorf und Herrn Werner zu unterstützen. Ich kümmere mich um die Beschäftigten und stehe ihnen zur Seite, falls sie Hilfe benötigen. Hobbys: Meine Hobbys sind Volleyball spielen und Cricket. Wobei das Volleyball in Deutschland ein bisschen anders ist. Wir verwenden einen kleineren, härteren Ball, und die Spielabläufe sind auch unterschiedlich. Cricket spiele ich ab und zu noch in Wangen. Dort habe ich eine Gruppe mit anderen Pakistanern, die das auch gerne machen. Motto: Ein spezielles Motto habe ich nicht. Mir ist es aber sehr wichtig, jeden Tag etwas Neues lernen zu können und mich weiterzubilden. 4 2|2019

Servicewelt „Hallo Julia!“ TEXT UND FOTO: ANNE OSCHWALD Es gibt vermutlich keinen Winkel, den sie nicht kennt: Julia Walzik liefert jeden Tag Pakete in Büros, Wohngemeinschaften und in die Werkstätten auf dem Gelände der Stiftung Liebenau. Häufig klingt ihr ein freundliches „Hallo Julia!“ in den Gebäudefluren und auf der Straße entgegen. Mitunter kommt es auch vor, dass sich ortsunkundige Besucher auf dem weitläufigen Standort in Liebenau verirren und sich an sie wenden. Dann verbindet die Beschäftigte der Liebenauer Arbeitswelten ihre gute Ortskenntnis mit ihrer Hilfsbereitschaft und nimmt den Besucher vertrauensvoll mit zum Ziel. „Ich bin gerne hilfsbereit“, lautet ihre Devise. Im Zentrallager der Stiftung Liebenau warten täglich viele Sendungen auf sie: Postpakete mit Büromaterial, Saatgutlieferungen für den Gemüsebau oder Material für die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Julia Walzik nimmt sie an und fährt sie an die entsprechende Adresse. Von ihrem Ausgangspunkt startet sie bis zu zehn Mal am Tag zu neuen Zielen und nimmt so viele Kilometer unter ihre Sohlen. Regen oder Schnee machen ihr nichts aus. Sie zeigt auf ihre Kleidung, die sie dann von Kopf bis Fuß entsprechend anpasst. Stolz ist sie auf ihre „Post-Mütze“ und auf ihr gelbes T-Shirt mit Aufdruck. Lieferscheine schützt sie bei Schlechtwetter in einer Tasche. Zurzeit ist ihr das Wetter wohlgesonnen. Bei strahlendem Sonnenschein führt ihr Weg über das Stiftungsgelände. Liebenau ist etwas wackelig. Aber Julia Walzik fährt sie souverän ans Ziel. Am Anfang sei es ungewohnt gewesen, die Wagen über Kanten und Unebenheiten zu lenken. Aber mit ihrer inzwischen rund zweijährigen Erfahrung als Zustellerin hat sie Routine. Arbeit passt perfekt zu ihr Manchmal komme es vor, dass Adressen nicht übereinstimmen. „Aber ich finde die richtigen selber heraus“, meint Julia Walzik zu ihrem detektivischen Ehrgeiz. Ihre Aufgabe scheint perfekt für sie geschaffen, was sie auch bestätigt. „Ich laufe gerne“, meint sie. Und es sei ihr wichtig, Menschen zu treffen. Abends ist sie dann richtig müde. Aber sie fühlt sich durch die körperliche und verantwortungsvolle Arbeit topfit. Auch fernab ihrer Arbeit ist sie eine engagierte Person: unter anderem im Werkstattrat und als Frauenbeauftragte der Liebenau Service GmbH. Seit über zwei Jahren wohnt sie in einer Wohngemeinschaft in Tettnang. Dort geht sie nach Feierabend auch gerne mal in die Stadt. Manchmal zusammen mit ihrem Freund, der in ihrer Nähe wohnt. Und man kann sich sicher sein, dass ihr auch in Tettnang das ein oder andere „Hallo Julia!“ zugerufen wird. Viele Begegnungen unterwegs Wer die 41-Jährige ein Stück begleitet, trifft nicht nur auf allerhand Mitarbeiter der Stiftung Liebenau, sondern erhält auch ganz nebenbei noch eine Führung gespickt mit allerlei Informationen. Bei der Lieferung an die St. Lukas-Klinik erklärt sie etwa, wo die zahnärztliche Praxis, die Schule und die Wohngruppen zu finden sind. Die Ladung mit mehreren Paketen für die Küche in Hier kommt die Post: Täglich legt Zustellerin Julia Walzik mehrere Kilometer zurück auf dem Gelände der Stiftung Liebenau. 2|2019 5

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