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LAWerleben - 1|2019

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Neues aus den Liebenauer Arbeitswelten

Grüne Welt Bestens

Grüne Welt Bestens sortiert: Obstbau-Team liefert knackige Äpfel aus Liebenau TEXT UND FOTOS: RAPHAEL FRIEDRICH Sechs Beschäftigte arbeiten im Sortierbereich des Obstbaus. Täglich werden bis zu 140 Apfelkisten – jede von ihnen wiegt gut 300 Kilo – sortiert und von August bis Juli des Folgejahres gelagert. Marc Bulach bedient den Gabelstapler. Seine Aufgabe ist es, die Sortieranlage ständig mit vollen Obstkisten zu bestücken. Er hat den Überblick, wann er wieder eine neue Obstkiste bringen muss. Zuerst erhält jede Eingespielte Teams am Förderband: Volker Glawe (rechts) und Felix Frühauf (links). „Kollege“ auf vier Pfoten: Auch Rocky, der kleine Hund von Raphael Friedrich, gehört zum festen Bestandteil des Teams und ist nicht mehr wegzudenken. volle Obstkiste ein Wasserbad. Anschließend werden die vorgewaschenen Äpfel auf einem Sortierförderband weitertransportiert. Faulige und angeschlagene Früchte werden von Hand aussortiert. Dies ist der bevorzugte Arbeitsplatz von Sabine Richter, die aber auch noch an den anderen Stationen der Anlage tätig ist. Die Äpfel durchlaufen ein strenges, kameragestütztes Kontrollsystem. Am Ende fallen die Früchte entsprechend ihrer Qualitätsmerkmale vorsichtig in vorbereitete Holzkisten. Ein weiterer Beschäftigter, Felix Frühauf, hat die Aufgabe, das Gewicht der befüllten Kiste mit einer digitalen Waage zu kontrollieren. Hat die Kiste das passende Gewicht, zieht er diese auf ein weiteres Förderband. An der Abnahmestelle stehen Volker Glawe und Nico Schütz bereit, nehmen die Kisten ab und stapeln sie entsprechend der Sortiergröße der Äpfel auf Paletten. Der letzte Arbeitsschritt, bevor die komplette Palette im Lastwagen zum Abtransport verschwindet, ist das Zusammenbinden der Kisten zur Gewährleistung der Transportsicherheit. Von Elstar bis Topaz: 21 Apfelsorten werden angebaut Der Großteil der Äpfel wird über den Großmarkt vertrieben. Speditionen holen die vorbereiteten Kommissionen ab. Auch das Liebenauer Landleben, der Empfang und die Küche der Liebenau Service werden regelmäßig mit frischen, knackigen Äpfeln beliefert. Dies übernimmt Marc Bulach mit seinem Gabelstapler. Insgesamt werden 21 Sorten Äpfel angebaut, darunter Elstar, Gala, Jonagold oder Topaz. Die Beschäftigten kennen die meisten Sorten vom Aussehen und Geschmack. So schwärmt Sabine Richter zum Beispiel immer vom Golden Delicious, ihrer Lieblingsapfelsorte. 8 1|2019

Liebenauer Arbeitswelten Gesundheit ist kein Zufall TEXT UND FOTOS: SOPHIE SUSEMICHEL Der tolle Ausblick belohnt für die Mühen des Aufstieges: Gipfelbild von der Kreuzleshöhe. Keine Zeit für Langeweile TEXT UND FOTO: BRIGITTE PRÜSSE Absolventen und Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs (BBB) aus drei Standorten haben vier Tage auf der Kreuzbachthal-Hütte verbracht. Aber was macht man so mitten im Nirgendwo? Voller Spannung und Vorfreude, aber auch Ungewissheit, machten sich die neun BBB-Teilnehmer auf die Reise. Kaum auf der Hütte angekommen, packten alle ihre Koffer aus und bezogen die Zimmer. Bei leckerem Zopf und Kaffee war die Stimmung schon richtig ausgelassen. Frisch gestärkt bestiegen wir dann die Kreuzleshöhe und genossen die wunderbare Aussicht. Abends bereiteten wir uns gemeinsam einen leckeren Wurstsalat zu und spielten, was das Zeug hält: UNO, Skibo, Rummikub, Phase 10. Die kommenden drei Tage verbrachten wir unter anderem mit ausschlafen, ausgedehnten Frühstücken sowie einem Stadtbummel in Kempten mit Kino und Pizza-Essen. Ein Ausflug zum Skywalk kostete uns so manche Überwindung und Nerven, machte am Ende aber alle superstolz. Und als wir uns gerade dran gewöhnt hatten, so mitten im Nirgendwo zu sein, hieß es schon wieder zusammenpacken. Langweilig ist es uns in den vier Tagen also wirklich nicht geworden. Fettige und sehr zuckerhaltige Lebensmittel sind ungesund, das wissen die meisten von uns. Was aber sollen wir essen, wenn wir uns gesund ernähren möchten? Müssen wir auf leckere Currywurst mit Pommes oder die herzhafte Pizza verzichten, oder können wir uns das ab und zu gönnen? Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat Antworten auf diese Fragen. Sie hat zehn Regeln für eine vollwertige Ernährung formuliert. Welche das sind, erfahren insbesondere Menschen mit Unterstützungsbedarf jetzt auf den sogenannten CABito-Computern in den Kantinen Liebenau, Hegenberg und Rosenharz. Jeden Monat wird eine der zehn Regeln in Leichter Sprache und mit passenden Bildern vorgestellt. Genießen erwünscht Die gute Nachricht vorweg: Es geht nicht darum, auf bestimmte Lebensmittel komplett zu verzichten oder gegenüber Süßigkeiten dauerhaft standhaft zu bleiben. In Maßen ist fast alles erlaubt! Die Lebensmittelvielfalt zu genießen, stellt deshalb auch die erste Regel dar. Mehr dazu jetzt und in den kommenden Monaten auf den CABito-Computern. 1|2019 9

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