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LAWerleben - 1|2019

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Neues aus den Liebenauer Arbeitswelten

Werkstattwelt |

Werkstattwelt | Servicewelt Im Gespräch mit… Marion Ordemann INTERVIEW UND FOTO: KATHARINA SCHÄDLE Wo und was arbeiten Sie? Ich bin im Berufsbildungsbereich (BBB) in der Werkstatt und arbeite bei Ravensburger Spiele. Wir verpacken viel oder müssen Spiele umpacken, Bücher mit Etiketten bekleben und Puzzle-Kleber in Kartons sortieren. Was gefällt Ihnen besonders gut? Ich finde alles gut. Die Kollegen sind auch sehr nett, und es ist eine gute Abwechslung mit dem BBB. Wenn Sie einen Wunsch für Ihre Arbeit hätten, welcher wäre das? Ich habe keinen Wunsch, es ist alles tipptopp. Sind Sie schon lange in der Stiftung Liebenau? Ja, schon sehr lange (lacht). Ich habe sieben Jahre auf dem Hegenberg gewohnt, dort war ich auch in der Schule. Dann bin ich nach Ravensburg in die Rudolfstraße gezogen. Im BBB bin ich jetzt seit einem Jahr ungefähr. Was machen Sie nach der Arbeit? Ich wohne in einer 4er-WG, wir wechseln uns mit Kochen ab. Und ich gehe noch in eine Sportgruppe nach Ravensburg, und Fahrradfahren tue ich auch sehr gerne. Gibt es etwas, auf das Sie besonders stolz sind? Auf meine Familie. Ich habe zwei jüngere Zwillinge, die wohnen in Augsburg in Bayern. Da fahre ich alle 14 Tage hin. „Farbtupfer für unser Unternehmen“: Dank für langjährige Mitarbeit Sie arbeiten in der Verwaltung, der Gebäudereinigung, im Catering, in der Wäscherei oder der WfbM: 28 Jubilare der Servicewelt haben ihre 10-, 20-, 25-, 30- und sogar 40-jährige Betriebszugehörigkeit gefeiert. Bei einer feierlichen Ehrung im Schloss Liebenau bedankte sich Geschäftsführer Frank Moscherosch für die langjährige Mitarbeit: „Sie, liebe Jubilare, Sie machen unsere und Ihre Arbeit bunter. In Ihrer individuellen Unterschiedlichkeit, in der Art wie Sie mit Ihren Kollegen und Kunden umgehen, in Ihrer Haltung, Ihren unterschiedlichen Erwartungen und Überzeugungen. Sie haben jeden Tag Ihren Farbkasten geöffnet und unseren Unternehmen Ihren individuellen Farbtupfer verpasst.“ Mit persönlichen Worten und kleinen Anekdoten wurden die Mitarbeiter und Beschäftigten von ihren direkten Vorgesetzten geehrt. Die Jubilare der WfbM: Rosa Pilzweger, Daniela Schmid (für 10 Jahre), Uwe Steinijans (für 20 Jahre), Markus Ade und Andreas Wien (für 30 Jahre) sowie Barbara Leger, Thomas Liebl und Kurt Mayer (für 40 Jahre). TEXT: SARAH SCHNEIDER FOTO: MARKUS LERNER 4 1|2019

Servicewelt Die Faltmaschine in der Wäscherei hat Monika Andreas schon immer fasziniert. Jetzt ist ihr Wunsch nach einer neuen Herausforderung bei der Arbeit in Erfüllung gegangen. Neuer Job an der Faltmaschine: „Klasse Gerät, tolle Herausforderung“ TEXT: MONIKA ANDREAS UND SOPHIE SUSEMICHEL | FOTO: RUTH KUCH Haben Sie sich nicht auch schon einmal vorgestellt, wie es wäre, an mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig mitzuwirken? Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, aber der Wunsch, etwas Neues auszuprobieren, begleitet mich schon länger. das eine freiwillige Sache und kein Muss! Ruth Kuch, Fachkraft der WfbM und unsere Ansprechpartnerin für die WfbM-Arbeitsplätze in der Produktion der Wäscherei, führte Gespräche mit uns und erklärte, welche Qualifizierungen wichtig sind. Mein Name ist Monika Andreas, aber alle nennen mich Moni. Ich bin fest in das Arbeitsteam im Textilbereich integriert. Bisher war ich im Legebereich, stellte jedoch fest, dass es noch viele andere Arbeitsmöglichkeiten in der Wäscherei gibt. Die Faltmaschine hat es mir angetan. Ein klasse Gerät und bestimmt eine tolle Herausforderung für mich. Eines Tages habe ich mich getraut und offen und ehrlich meinen Wunsch geäußert. Ich spürte gleich, dass meine Anregungen ernst genommen wurden, und schon bald kamen unsere Fachkräfte der WfbM mit neuen Möglichkeiten auf uns alle zu. Sie haben schon richtig gelesen: Auf uns alle, denn jeder Mitarbeiter hat die gleichen Chancen und Rechte. Ich konnte es kaum glauben, als das Wort Faltmaschine fiel. Zusammen mit zwei Kollegen zeigte ich großes Interesse dafür. Natürlich ist Testphase bestanden: Die Wahl fiel auf mich! Schon bald durften wir die Arbeit für ein paar Tage ausprobieren. Am Anfang hatte ich Sorge, etwas falsch zu machen. Ich gewöhnte mich jedoch schnell an die einzelnen Arbeitsschritte und wusste, dass immer jemand für mich da ist. Während der Testphase an der Faltmaschine wurde deutlich, dass wir alle das Potenzial haben, die Tätigkeit dauerhaft zu übernehmen. Doch auch Faktoren wie Sicherheit oder Konzentration mussten berücksichtig werden. In weiteren Gesprächen wurde zunehmend deutlich, dass die Arbeit an der Maschine für meine beiden Kollegen aus den oben genannten Gründen zu gefährlich ist. Die Wahl fiel somit auf mich. Wahrscheinlich sind Sie jetzt gespannt, wie es weitergeht und welchen Erfahrungen ich so mache. Ich halte Sie auf dem Laufenden! 1|2019 5

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