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Jahresbericht 2021 der Stiftung Liebenau

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Stiftung Liebenau Bericht des Aufsichtsrates Unser Auftrag Der Aufsichtsrat ist nach dem Stiftungsgesetz des Landes Baden-Württemberg ein unabhängiges Kontrollorgan, dessen Mitglieder sich für das Wohl und die Belange der Stiftung Liebenau engagieren. Unsere Aufgaben sind im Stiftungsgesetz von Baden-Württemberg, der Stiftungsordnung der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Satzung der Stiftung Liebenau festgelegt. Gemäß der Satzung haben wir eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben zu erfüllen. So überwachen wir beispielsweise die Durchführung der satzungsgemäßen Aufgaben, aber auch die Einhaltung des gemeinnützigen und mildtätigen Charakters der Tätigkeiten, den Erhalt der christlichen Einstellung und Ausrichtung der Stiftung. Wir wählen die Mitglieder des Vorstandes, wir genehmigen den Wirtschaftsplan und den Jahresabschluss der Stiftung und wir bestimmen über zustimmungspflichtige Maßnahmen wie zum Beispiel Übernahmen, Grundstückserwerbe, Veräußerungen oder die Gründung von Tochterunternehmen. Dies sind nur einige der Aufgaben, die wir als Aufsichtsrat zu erfüllen haben. Im Rahmen von insgesamt vier Aufsichtsratssitzungen haben wir uns im Jahr 2021 zu diesen und vielen anderen stiftungsrelevanten Themen beraten. Auswirkungen der Coronapandemie auf die Stiftung Liebenau Auch im Jahr 2021 haben wir die Coronapandemie noch nicht hinter uns gelassen. In allen Bereichen der Stiftung wurden die bereits ergriffenen Maßnahmen fortgeführt und intensiviert, um die Ausbreitung des Virus möglichst einzudämmen. Dabei stellte oftmals die Kurzfristigkeit der umzusetzenden Maßnahmen eine große Herausforderung dar. Auch führte die Pandemie zu Mehrkosten und Mindereinnahmen, die sich negativ auf das wirtschaftliche Ergebnis auswirken. Nach der Zulassung der Impfstoffe und dem Beginn der Impfkampagne für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die Mitarbeitenden trug auch die Stiftung einen Teil dazu bei, dass schwere Verläufe der Krankheit selten waren. Besonders beeindruckend war das außer- ordentliche Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch der Führungskräfte: Trotz der vielen Unsicher- heiten und Ungewissheiten erbrachten sie herausragende Leistungen. Aber auch noch so durchdachte Hygienekonzepte und Vorsichtsmaßnahmen in den Einrichtungen konnten Infektionen und auch Todesfälle nicht verhindern. Wir bekunden den Angehörigen der Verstorbenen im Namen des gesamten Aufsichtsrates unser herzliches Beileid. Einblicke in die operative Arbeit Die jährlich stattfindende Aufsichtsratsreise nutzen wir, um wertvolle Eindrücke von der operativen Arbeit einzelner Ein- richtungen der Stiftung Liebenau zu erhalten. Im Jahr 2021 war unser Ziel Vorarlberg. Während der zweitägigen Reise wurden uns die SMO-Reha und das Hospiz Vorarlberg vorgestellt. Außerdem haben wir das Haus St. Anna in Bartholomä- berg besichtigt. Für uns als Aufsichtsräte sind diese Reisen wichtig, weil sie uns die Gelegenheit bieten, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort sowie mit Partnern der Am Standort Feldkirch der SMO-Reha GmbH erhielten die Aufsichtsräte eine Führung mit dem Diözesanbischof Dr. Benno Elbs durch den kulturhistorischen bedeutenden Dom. 6 Stiftung Liebenau

Geschäftsführer Peter Girardi erläuterte den Gästen die Arbeit der SMO-Reha GmbH. Stiftung Liebenau ins Gespräch zu kommen und ihnen unsere Wertschätzung entgegenzubringen. Ohne sie ist eine so vielfältige Arbeit, wie die Stiftung Liebenau sie bietet, gar nicht möglich. Unser Ausschuss „Soziale Dienste” erhält regelmäßig Einblicke in Einrichtungen vor Ort. Im Jahr 2021 standen zum Beispiel die Aktivitäten der RheinMainBildung gGmbH und die der Bodenseeschule im Rahmen unserer Ausschusssitzungen im Fokus. Diese Formate ermöglichen uns einen fruchtbaren Austausch. Chancen ergreifen, Risiken managen Die Stiftung Liebenau entwickelt sich beständig weiter und ist seit 1997 auch außerhalb Deutschlands aktiv. Ihre Gesellschaften und Einrichtungen finden sich in sechs Ländern sowie an insgesamt 116 Standortkommunen im In- und Ausland. Die nationale und internationale Weiterentwicklung erfolgt dabei vor dem Hintergrund eines soliden, risikobewussten und nachhaltigen Wirtschaftens. Denn als kirchliche Stiftung privaten Rechts ist die Stiftung Liebenau auf das sorgfältige Abwägen zwischen Chancen und Risiken angewiesen, um den nachhaltigen Erfolg der Stiftung sicherzustellen. Im vergangenen Jahr konnten einige Entwicklungschancen ergriffen werden: die Übernahme einer Betriebsgesellschaft der Tertiarschwestern in Hall, die gemeinsame Gründung der Marien gGmbH zusammen mit der Stiftung St. Elisabeth und den Tertiarschwestern als Trägerin der Marienklinik in Bozen und die Übernahme der Alterspflegeheim Debora AG in Amriswil in der Schweiz. Als Aufsichtsrat sind wir in die Entscheidungsprozesse eingebunden, um sowohl die Entwicklungsmöglichkeiten der Stiftung als auch deren Risiken auf Basis von umfassenden Informationen zu analysieren, zu bewerten und zu diskutieren. Stiftung Liebenau 7

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