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Jahresbericht 2021 der Stiftung Liebenau

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Stiftung St. Elisabeth Fondazione S. Elisabetta Fundazion S. Elisabetta Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde Christian Klotzner Stiftungspräsident von links: Thomas Kaldenbach Vorstand Josef Weißhaupt Vorstand Standortkommunen 4 Stationäre Angebote Pflegeheime 3 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 250 Palliativpflegeplätze 10 Wohnangebote Wohnungen für Seniorinnen und Senioren 33 Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen (Platzzahl) 30 Sonstige Angebote Bildungshaus Lichtenburg Zimmer/Seminarräume Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 46/9 Mitarbeiter/-innen (Personen) 408 Freiwillig Engagierte 40 Das Jahr 2021 war für die Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde geprägt vom Wechsel an der Spitze des Kuratoriums. Andreas Brand, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen, hat nach 10 Jahren das Amt des Kuratoriumsvorsitzenden an Andreas Köster, Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen, übergeben. Die Christliche Hospizstiftung ist dem Oberbürgermeister Andreas Brand für den jahrelangen Einsatz für die Hospizidee als Förderer und Vorsitzender des Kuratoriums sehr dankbar. Mit Bürgermeister Andreas Köster konnte das Amt nahtlos und ideal wiederbesetzt werden. Bürgermeister Köster gilt der Dank, dass er sich trotz der Vielzahl an Aufgaben für das Hospiz in Friedrichshafen einsetzen möchte. Die Stiftung St. Elisabeth betreibt in Südtirol Pflege- und Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf und führt ein Bildungshaus. Einer der Schwerpunkte im Personalmanagement der Stiftung St. Elisabeth ist die Förderung der Mitarbeitenden durch gezielte Weiterbildung. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 892 Weiterbildungstage abgehalten. Im eigenen Bildungshaus Lichtenburg Nals haben 179 Mitarbeitende an einer Weiterbildung teilgenommen. Die Ausbildungen in Aromapflege und kinästhetisches Arbeiten in der Pflege nach Maietta Hatch waren sehr gefragt. Es wurden vier Aromatologinnen ausgebildet. Über fünfzig Mitarbeitende besuchten Grund- und Aufbaukurse. Durch die Anwendung ätherischer Öle können herkömmliche Pflegeprodukte weggelassen oder stark reduziert werden. In den Einrichtungen Jesuheim und Martinsbrunn wird die Aromatherapie bereits eingesetzt. Kinästhetisches Arbeiten nach „Maietta Hatch Kinaesthetics” wirkt sich positiv und nachhaltig auf die Gesundheit von Mitarbeitenden und Bewohnerinnen und Bewohnern aus. Ebenfalls aus dem Kuratorium ausgeschieden ist der stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende, Herr Otto Saur. Mit dem Ausscheiden von Herrn Otto Saur verliert die Hospizstiftung einen der Gründerväter der Hospizidee in Friedrichshafen. Saur war seit Gründung der Stiftung im Jahr 2005 als Vertreter des Hospizvereins im Kuratorium der Hospizstiftung tätig. Wir danken Herrn Saur für seinen Einsatz im Sinne der Hospizidee. 72 Unternehmen im Kurzporträt/Beteiligungen der Stiftung Liebenau

Bulgarisch-Deutsches Sozialwerk St. Andreas e. V. (BDS) Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, Stiftung Liebenau, Liebenau Bulgaria EOOD Privatkindergarten „Glaube, Hoffnung und Liebe” BDS Kitschevo Bulgarisch-Deutsches Sozialwerk St. Andreas e. V., Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, Stiftung Liebenau Kinderzentrum Roncalli e. V. Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, Stiftung Liebenau, Caritasverband Magdeburg Axel Sans Vorstand Standortkommunen 3 Stationäre Angebote Kinderzentren/Plätze 2/30 Teilstationäre Angebote Kindertagesstätte/Plätze 1/60 Ambulante Angebote Sozialstation Mobile Kinder-, Jugend- und Familienarbeit, Suppenküche, Lebensmittelversorgung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 35 Honorarkräfte 24 Freiwillig Engagierte 51 Das Bulgarisch-Deutsche Sozialwerk St. Andreas (BDS) unterstützt benachteiligte Kinder und Erwachsene an der bulgarischen Schwarzmeerküste mit fachlich fundierter und christlich orientierter Sozialarbeit. Das Kinderzentrum Roncalli betreibt eine Einrichtung in Burgas, in der junge Menschen, teils mit geistigen Behinderungen, leben. Der Verein Privatkindergarten „Glaube, Hoffnung und Liebe” BDS Kitschevo ist Träger eines Kindergartens im gleichnamigen Kinderzentrum. Die Arbeit ist ausgerichtet auf die gemeinschaftliche Erziehung, Betreuung und Begleitung von bulgarischen Kindern mit Roma-Kindern. Dies ist für Bulgarien bis heute nicht selbstverständlich. Einige unserer Erfolge in 2021: Die Baden-Württemberg- Stiftung unterstützt ein Projekt zur Verbesserung der Bildungsangebote für die Kinder und zur Qualifizierung von Fachkräften mit 44.000 Euro. Fünf Kinder konnten in ihre Familien reintegriert werden, zwei Kinder wurden von Pflegefamilien aufgenommen. Alle unsere Kinder und Jugendlichen haben das Schuljahr erfolgreich abgeschlossen. Sieben Kinder gehen in das berufliche Gymnasium in Varna. Nach ihrem Schulabschluss werden die Jugendlichen bei der Berufsfindung begleitet. 1 Die Sozialstation unterstützt etwa 50 Menschen mit Nahrungsmitteln und Medikamenten und schützt sie vor Vereinsamung. Bis auf wenige Unterbrechungen konnten wir unsere Angebote, unter anderem auch die beiden Lernund Spielgruppen (STEP IN), aufrechterhalten. Die Mobile Familienberatung wurde in Coronazeiten sogar noch intensiviert. Ein Mobiles Ressourcenzentrum für junge Menschen mit Mehrfachbehinderungen unterstützt die betroffenen Familien. Letztlich führt unsere Arbeit auch dazu, dass einige Familien nicht ins Ausland abgewandert sind. In den Lern- und Spielgruppen in Asparuchovo und Maksuda betreuen wir Kinder in neuen Räumlichkeiten und bereiten Kinder wie Eltern auf die Schule vor. Wirtschaftlich sind im Vergleich zum Vorjahr keine gravierenden Veränderungen zu verzeichnen. Das Kindergartengebäude in Kitschevo wurde grundlegend saniert. Die Kommune hat dabei den überwiegenden Teil der Kosten übernommen und stellt uns das Gebäude weiterhin langfristig zur Verfügung. Nach wie vor sind wir in unserer Arbeit in Bulgarien auf Spenden angewiesen. Im Jahr 2021 erhielt das BDS für diese Arbeit unter anderem Spenden in Höhe von rund 37.000 Euro vom Freundeskreis des BDS, 20.000 Euro von der Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen der Ewigen Anbetung von Schwäbisch Gmünd, 5.000 Euro von Aktion Mensch, sowie 7.000 Euro von der Kirill Georgieff Stiftung. Dazu kamen für die Sanierung in Kitschevo 50.000 Euro von Renovabis, 51.000 Euro von Sternstunden und 40.300 Euro vom Kindermissionswerk. Die nicht gedeckten Kosten werden zu zwei Dritteln von der Stiftung Liebenau getragen, zu einem Drittel von der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn. Unternehmen im Kurzporträt/Stiftungen und sonstige Rechtsträger 73

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