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Jahresbericht 2021 der Stiftung Liebenau

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Berufliches Gymnasium

Berufliches Gymnasium St. Martin gemeinnützige GmbH Institut für Soziale Berufe (IfSB) gemeinnützige GmbH Bodenseeschule St. Martin Schulstiftung Friedrichshafen 51 %, Stiftung Liebenau 32 %, Sießener Schulen gemeinnützige GmbH 17 % Stiftung Kloster Hegne 25 %, Stiftung Liebenau 25 %, Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen – Deutsche Provinz e. V. 25 %, St. Elisabeth-Stiftung Bad Waldsee 25 % Hermann Schlenker Schulleiter von links: Prof. Dr. Florian Kluger Direktor/ pädagogischer Geschäftsführer Philip Kling kaufmännischer Geschäftsführer Standortkommunen 1 Zahl der Klassen Eingangsstufe 3 Jahrgangsstufe 1 2 Jahrgangsstufe 2 2 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lehrer/-innen (Personen) 25 Das Katholische Freie Berufliche Gymnasium bietet in Friedrichshafen seit dem Jahr 2014 eine gymnasiale Oberstufe mit sozialwissenschaftlichem Profil an. 2021 wurde das Angebot um ein wirtschaftswissenschaftliches Profil erweitert. Das Jahr 2021 war insbesondere von der Erarbeitung und der Weiterentwicklung der Curricula für neu hinzugekommene und bereits bestehende Fachbereiche geprägt. Ein Schwerpunkt der Arbeit soll auch weiterhin auf ethischen Fragen- und Problemstellungen liegen. Beratungs- und berufsorientierende Elemente waren aufgrund der Corona-Pandemie besonders gefragt. Regelmäßige Sprechstunden mit Berufsberatern, Praktika in sozialen Einrichtungen und Talentförderprogramme wurden gerade mit Blick auf Berufsfelder in sogenannten Mangelberufen intensiviert. Die Beratungsangebote im sozialen Bereich wurden über Beratungslehrkräfte und Klassenlehrkräfte ausgeweitet. Die Erweiterung des bestehenden Schulgebäudes wird noch im Jahr 2022 abgeschlossen sein. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen das Berufliche Gymnasium St. Martin als reflektierte, mündige Bürgerinnen und Bürger verlassen, die in der Lage sind, in einer immer schnelllebiger werdenden Welt in unterschiedlichen Situationen Antworten zu finden. Standortkommunen 4 Fachschulen Sozialpädagogik (Erziehung, Jugend- und Heimerziehung, Heilerziehungspflege), Heilpädagogik, Organisation und Führung Berufsfachschulen Altenpflege, Heilerziehungsassistenz Akademie Fort- und Weiterbildung 1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 151 Nebenamtliche Dozenten/-innen 100 Das Institut für Soziale Berufe (IfSB) bildet in Ravensburg, Wangen (Isny), Bad Wurzach und Ulm Fachkräfte in den Bereichen Erziehung, Teilhabe und Pflege aus. Digitale Unterrichtsformate ergänzen mittlerweile selbstverständlich den Präsenzunterricht. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler ist auf 1982 angestiegen (1857 Fachschüler und 125 Berufspraktikanten). Markante Veränderungen gab es in Ulm mit der Neugründung einer Fachschule für Jugend- und Heimerziehung. Eine erste Klasse in der praxisintegrierten Ausbildungsform (WTP – Wechsel-Theorie-Praxis) hat zum Schuljahr 2021/22 begonnen. Außerdem konnte die Ulmer Pflegeschule in neue Räumlichkeiten ziehen. An allen Standorten löst die generalistische Pflegeausbildung die bisherige Altenpflegeausbildung ab. Die Pflegeschule Wangen ist vorübergehend nach Isny gezogen und wird 2023 wieder nach Wangen in neue Räumlichkeiten zurückkehren. In Ravensburg ist eine Vorbereitungsklasse für die so genannten „Schulfremden” in der Heilerziehungspflege gestartet. Die Angebote der Akademie für Fort- und Weiterbildung haben nach einer Corona-Delle wieder das Teilnahmeniveau von vor der Pandemie erreicht. Im Rahmen des Digitalpaktes laufen derzeit Planungen für die Ausstattung der Klassenräume mit interaktiven digitalen Tafeln. 8 5 70 Unternehmen im Kurzporträt/Beteiligungen der Stiftung Liebenau

Franz von Assisi gemeinnützige GmbH Franziskanerinnen der ewigen Anbetung Schwäbisch Gmünd e. V. 10 %, Stiftung Liebenau 35 %, Kongregation der Franziskanerinnen vom Kloster Sießen e. V. 25 %, Stiftung St. Vinzentiuspflege Donzdorf 30 % von links: Michael Leibinger Geschäftsführer Detlev Wiesinger Geschäftsführer Standortkommunen 6 Stationäre Angebote Wohnungen 40 Wohngruppen (Plätze) 243 Betreutes Jugendwohnen (Plätze) 62 Teilstationäre Angebote Schulen 2 Kindertagesstätten Standorte 7 Kindertagesstätten Plätze 600 Ambulante Angebote Beratungsdienste 1 Ambulante Dienste 4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 875 Freiwillig Engagierte 32 Die Franz von Assisi Gesellschaft umfasst im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und Schulen die Canisius- und Vinzentius-Einrichtungen im Ostalbkreis und im Landkreis Göppingen sowie die St. Josef Gesellschaft im Stadtgebiet Stuttgart. Im Jahr 2021 wurden die Auswirkungen der Coronapandemie mit jedem Monat deutlicher. Vor allem in den städtischen Gebieten stieg die Not innerhalb der Familien, oft verbunden mit Gewalt gegenüber Kindern. Jugendliche suchten sich teilweise selbst Hilfe und die Jugendämter waren damit beschäftigt Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche zu finden. Die Notaufnahmen waren überfüllt, die Kapazitäten der Wohngruppen stießen an ihre Grenzen. Nur selten fand sich ein freier Platz. Noch lässt sich nicht absehen, wie sich die Anforderungen an unsere Jugendhilfe mit ihren stationären und ambulanten Angeboten weiter entwickeln wird. Nach dem Rückgang der Infektionen im Sommer, kamen sie im Herbst und Winter mit Wucht zurück. Die Krankheitsquote unter den Mitarbeitenden verdreifachte sich bis zum Jahresende. Die Planungsdienste waren durchgehend damit beschäftigt, die Betreuungsangebote in den Kindergärten, Wohngruppen und Sonderschulklassen aufrecht zu erhalten Unser im Herbst festgelegtes Jahresmotto für 2022, „Sei ein Segen in dieser Welt”, erwies sich als sehr passend. Als wir uns im letzten Jahr darüber gemeinsam Gedanken machten, ahnte noch niemand von uns, dass das Jahr 2022 neue Schrecken in Form von Krieg, Zerstörung, Flucht und Vertreibung mit sich bringen würde. Uns ging es bei der Wahl des Mottos darum, im Trubel des Weltgeschehens das Wesentliche unserer Arbeit nicht aus den Augen zu verlieren. Nach zwei Jahren Corona stehen wir jetzt plötzlich vor vielen Ungewissenheiten. Es reicht nicht mehr aus, sich auf das „große Ganze” zu verlassen. Es kommt auf jeden Einzelnen von uns an. Wir wollen im Geiste Franz von Assisi gemeinsam Segen in die Welt bringen und das Gute stärken. Die Welt von Franziskus vor rund 700 Jahren ist in vielem nicht mit der heutigen zu vergleichen, aber sie war auch eine Welt in der die öffentliche Ordnung schwach, Kriege, Armut und Not alltäglich waren und die Kirche, mit sich selbst beschäftigt, den Menschen nur wenig Halt bot. Franziskus zog seine eigenen Schlüsse und stellte dem Unheil seiner Zeit die Liebe Gottes als Nächstenliebe gegenüber. Sein Symbol dafür war das Tau – ein Segenszeichen. Unternehmen im Kurzporträt/Beteiligungen der Stiftung Liebenau 71

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