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Jahresbericht 2021 der Stiftung Liebenau

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Forstbetrieb

Forstbetrieb Liebenau Service GmbH Liebenau Objektservice GmbH Gesellschaften der Stiftung Liebenau Markus Bertele Leiter Forstbetrieb von links: Christian Braun Geschäftsführer Liebenau Service Frank Moscherosch Geschäftsführer Liebenau Service, Liebenau Objektservice Standortkommunen 5 Waldfläche in ha 1429 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 9 davon Auszubildende 3 Mitarbeiter/-innen WfbM 12 Dank günstiger Witterungsverhältnisse mit ausreichend Niederschlägen konnte sich der Wald hinreichend von den letzten Trockenjahren erholen. Es fiel weder Sturm- noch Käferholz in nennenswerter Menge an. Die Nachfrage nach Rundholz war sehr groß. Es wurden 12 000 Festmeter Holz eingeschlagen, die zu sehr guten Preisen vermarktet werden konnten. Insofern war das Geschäftsjahr 2021 erfolgreich. In enger Zusammenarbeit von Sägewerk, Zimmerei und Forstbetrieb konnte das erste große Holzbauprojekt der Stiftung Liebenau, das Pflegeheim Gaißau, mit Holz aus dem stiftungseigenen Wald realisiert werden. Damit hat die Stiftung Liebenau einen Meilenstein auf dem Weg zum ökologischen, nachhaltigen und klimaneutralen Bauen mit eigenem Rohstoff Holz erreicht. Ein weiteres Projekt ist bereits in Planung. Im Holzhof konnten zusammen mit 12 betreuten Mitarbeitenden 3 500 Raummeter ofenfertiges Brennholz produziert und vermarktet werden. Durch neue Kundinnen und Kunden und neue Produkte gelang es, die Absatzmenge gegenüber dem Vorjahr deutlich zu erhöhen. Standortkommunen 3 Catering Mittagessen 522 966 Abendessen 211 376 Textilservice Wäsche in Kilogramm 2 271 479 Gebäudeservice Gebäudereinigung in Arbeitsstunden 151 714 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 496 davon Mitarbeiter/-innen mit Vermittlungshemmnissen Mitarbeiter/-innen WfbM 78 Die Liebenau Service ist ein am Menschen orientiertes gewerbliches Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Gebäudeservice, Catering und Textilservice sowie Organisationsberatung und Training. Die Liebenau Objektservice erbringt Leistungen in der Gebäudereinigung für Einrichtungen der Pflege. Die Wäscherei wurde für rund 1,5 Millionen Euro modernisiert. Zudem hat der Textilservice mit der Umstellung auf eine personenbezogene Wäschesortierung begonnen. Im Catering ist die Nachfrage nach der Kita- und Grundschulverpflegung deutlich gestiegen. Die Attraktivität der Arbeitsplätze für WfbM-Beschäftigte wurde durch Kooperationen mit Start-Up- Unternehmen gesteigert. Dem Gebäudeservice ist es gelungen, eine stabile Organisationsstruktur zu schaffen und wichtige Verantwortungsfelder zu besetzen. Das Liebenauer Nähwerk hat seinen Bekanntheitsgrad erhöht, neue Produkte entwickelt und gibt auf einem eigenen Instagram-Kanal Einblicke in die Entstehung der Upcycling-Unikate. 13 Beiden Unternehmen ist es Dank der Mitarbeitenden und flexiblen Kunden gelungen, ihre Dienstleistungen unter Pandemie-Bedingungen zuverlässig zu erbringen. 62 Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau

Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH Gesellschaft der Stiftung Liebenau Klaus Müller Geschäftsführer Standortkommunen 10 Stationäre Angebote Altenpflegeheime 11 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 589 Teilstationäre Angebote Gerontopsych. Tagesbetreuung (Standorte/Plätze) 2/18 Wohnangebote Lebensräume für Jung und Alt (Standorte/Wohnungen) 1/38 Heimgebundene Wohnungen 53 Pflegewohngemeinschaften (Wohnungen) 16 Betreutes Wohnen (Wohnungen) 49 Betreuungseinrichtung für Menschen mit Behinderungen Plätze Wohnwelt 18 Plätze Arbeitswelt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 777 davon Mitarbeiter/-innen mit Behinderungen (geförderte Arbeitsplätze) Freiwillig Engagierte 248 Die Liebenau Österreich betreibt in Vorarlberg, Oberösterreich und seit 2021 auch in Tirol Pflegeheime und unterschiedliche Wohn- und Tagesbetreuungsangebote für ältere Menschen, in Kärnten außerdem eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Zum vielfältigen Aufgabengebiet zählt auch das Hotel Kapellerhof als Teil des Sozialzentrums Kloster Nazareth in Stadl-Paura. Bau, Unterhalt und Vermietung der jeweiligen Immobilien fallen in den Verantwortungsbereich der Schwestergesellschaft Liebenau Österreich Sozialzentren gGmbH. Die Aufgaben der bisherigen Tochtergesellschaft Liebenau Österreich Service in der Essensversorgung und Reinigung wurden übernommen, die GmbH ist aufgelöst. Das Berichtsjahr war auch in Österreich durch die Corona-Pandemie geprägt. Wieder waren zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitende erkrankt. Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner sind an oder mit Corona-Infektionen verstorben. In den verschiede- 1 28 nen Phasen der Pandemie waren teilweise so viele Mitarbeitende erkrankt oder als Kontaktpersonen in Quarantäne, dass die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner nur unter größten Anstrengungen und dem Einsatz freiwilliger Helferinnen und Helfer aufrechterhalten werden konnte. Zum 1. Mai hat die Liebenau Österreich das Klaraheim in Hall von den Tertiarschwestern vom heiligen Franziskus übernommen. Das Unternehmen ist damit um 55 Mitarbeitende und 58 Bewohnerinnen und Bewohner gewachsen. Die Ordensschwestern kommen ihren Aufgaben im Haus weiterhin nach und helfen mit, die gewachsene Kultur der Einrichtung und ihre Bedeutung für die Stadt zu erhalten und weiterzuentwickeln. In bewährter Stiftungstradition zeigt sich auch bei dieser Übernahme, dass Ordensgemeinschaften die Stiftung Liebenau als Partner schätzen. Aktuell wird in Gaißau das von den Franziskaner Missionsschwestern nunmehr auch ins Eigentum übernommene Josefshaus erweitert und umgebaut. Damit wird das Haus auf 60 Pflegeplätze und 14 betreubare Wohnungen erweitert. Das Besondere dieses Bauvorhabens liegt darin, dass erstmals Holzfertigmodule zum Einsatz kommen und für diese insgesamt 1 600 Festmeter Holz aus dem Wald der Stiftung Liebenau verarbeitet wurden. (siehe Bericht im Schwerpunkt „Nachhaltigkeit” S. 49) Die Pandemie hat sich auch in wirtschaftlicher Hinsicht massiv ausgewirkt: Die zahlreichen Erkrankungen unter den Mitarbeitenden machten deutlich höhere Personalaufwendungen erforderlich. Außerdem führte der Mangel an Arbeitskräften und die pandemiebedingt reduzierte Nachfrage nach Heimplätzen dazu, dass freie Plätze nicht zeitnah nachbelegt werden konnten. Die Folge waren deutliche Mindereinnahmen. Zur Deckung der Ausgaben musste daher in erheblichem Umfang auf vorhandene Rücklagen zurückgegriffen werden. Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau 63

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