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Jahresbericht 2020 der Stiftung Liebenau

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CSW – Christliches

CSW – Christliches Sozialwerk gemeinnützige GmbH St. Josefskongregation Ursberg 50 %, Stiftung Liebenau 50 % Peter Leuwer Geschäftsführer Standortkommunen 11 Stationäre Angebote Wohnheime für Menschen mit Teilhabebedarf 10 Plätze für Menschen mit Teilhabebedarf 560 Hospiz (Plätze) 6 Teilstationäre Angebote Werkstätten (Standorte) 5 Tagesklinik (Standorte/Plätze) 1/8 Schulen (Standorte/Plätze) 1/140 Kindertagesstätten (Standorte/Plätze) 2/240 Ambulante Angebote Ambulant Betreutes Wohnen (Plätze) 130 Fachdienst 1 Interdisziplinäre Frühförderstelle 1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 938 Freiwillig Engagierte 60 Das Christliche Sozialwerk (CSW) bietet Menschen mit Unterstützungsbedarf vielfältige Hilfen zur Teilhabe. Außerdem ist das CSW über eine Mehrheitsbeteiligung an der gemeinnützigen St. Josef Hospiz Torgau Träger eines stationären Hospizes mit acht Plätzen in Torgau sowie der ambulanten Hospizdienste für die Landkreise Nordsachsen und Elbe-Elster. Unsere Förderangebote verfolgen den Zweck, durch bedarfsgerechte Begleitung Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu stärken, Wunsch- und Wahlmöglichkeiten zu eröffnen sowie Wege zu größtmöglicher Autonomie zu ebnen. Beispielhaft dafür steht unser besonderes Engagement für den Breitensport für Menschen mit Behinderungen, in der Zusammenarbeit mit den staatlichen Kunstsammlungen Dresden, für die darstellende Kunst von Schauspielern mit Behinderungen oder für die Partnervermittlung. Auch die Anleitung und Begleitung der Selbsthilfegruppe ADIPOSITAS entspricht in besonderer Weise unserem Anspruch, selbstbestimmte Entwicklungsperspektiven zu ermöglichen. Selbstverständlich waren alle diese Projekte im „Coronajahr 2020” auf eine harte Probe gestellt, da Kontakte minimiert werden mussten und geeignete Orte für Aktivitäten nur schwer zu finden waren. Umso mehr freut es uns, dass keines der mit viel Euphorie angegangenen Vorhaben zum Erliegen gekommen ist. Auch die neu geschaffenen Leistungsangebote, deren erstes Betriebsjahr von der Pandemie und den deshalb zu treffenden Schutzmaßnahmen geprägt war, konnten sich erfolgreich etablieren. Das neue Torgauer Hospiz wurde um die beiden ambulanten Hospizdienste in Torgau und im Elbe- Elster Kreis erweitert. Allerdings blieben die Betreuungsleistungen leicht hinter den Erwartungen zurück. Der neue Schulzweig für Grundschüler ohne Behinderungen ist planmäßig auf sechs Schülerinnen und Schüler angewachsen. Für das Zentrum für Entwicklungsstörungen, geführt als Tagesklinik, planen wir bereits eine Erweiterung, da die Nachfrage trotz coronabedingter Aufnahmebeschränkungen die Platzkapazitäten zeitweise deutlich überstieg. Unser Kriseninterventionsteam hat von den besonderen Herausforderungen profitiert. Der Kommunale Sozialverband Sachsen als Leistungsträger hat die besondere Kompetenz unserer Fachkräfte wiederholt in Anspruch genommen, um Menschen mit schwersten Behinderungen und selbst- und fremdgefährdendem Verhalten einen Verbleib in ihrem gewohnten Lebensumfeld zu ermöglichen. Neu beantragt haben wir die Genehmigung einer Klinikschule für die Patientinnen und Patienten des Zentrums für Entwicklungsstörungen sowie die Förderung von zwei traumapädagogischen Ambulanzen für Menschen mit geistigen Behinderungen, die Opfer sexualisierter Gewalt geworden sind. 68 Unternehmen im Kurzporträt/Beteiligungen der Stiftung Liebenau

Gesellschaft für Entwicklungspsychiatrie und Integration gemeinnützige GmbH SMO-Reha GmbH SMO-Gesundheitsmanagement GmbH Liebenau Therapeutische Einrichtungen gemeinnützige GmbH 50 %, Mariaberg-Fachkliniken gemeinnützige GmbH 50 % Stiftung Liebenau 50 % von links: Katharina Kraft Geschäftsführerin Dr. Martin Menzel Geschäftsführer Dr. Peter Girardi Geschäftsführer Standortkommunen 1 Teilstationäre Angebote Tagesklinik 1 Tagesklinik Plätze 21 Ambulante Angebote Psychiatrische Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 36 1 Standortkommunen 4 Teilstationäre Angebote Tagesklinische Rehabilitationsplätze (Neurologie, Geriatrie) Ambulante Angebote Regionale interdisziplinäre Reha-und Nachsorgestellen (Neurologie, Geriatrie) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 75 27 4 Die Gesellschaft für Entwicklungspsychiatrie und Integration betreibt in Stuttgart die Tagesklinik Bernsteinstraße für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche mit Intelligenzminderung. Zum Angebot gehört auch eine kinderund jugendpsychiatrische Ambulanz im gleichen Haus sowie eine weitere ambulante kinder-und jugendpsychiatrische Versorgung am Standort der Diakonie Stetten. In der Pandemie erlebten wir ein Spannungsfeld von Lockdown im öffentlichen und privaten Leben, Ringen um die Aufrechterhaltung des Betriebes und Weiterentwicklung bei wachsender Nachfrage. Es galt, das Kohortenprinzip einzuführen, ein tragfähiges Hygienekonzept zu etablieren, eine umsetzbare Teststrategie zu entwickeln und diese Schritte klar und transparent nach außen und innen zu kommunizieren. Die Arbeitsabläufe mussten so angepasst werden, dass Kontakte minimiert wurden, aber noch Begegnung mit Abstand möglich war. Die Digitalisierung wurde vorangebracht. Im Gebäude eröffnete sich die Möglichkeit, die Pläne für eine dritte Gruppe absehbar zu realisieren. Weitere räumliche Umbau- und Erweiterungsvorhaben stehen kurz vor der Konkretisierung. Die Einführung der neuen Personalbemessungsvorgaben lösten einen außerordentlichen Mehraufwand in der Verwaltung aus. Dank des Einsatzes des Teams und des ausgefeilten Hygienekonzeptes blieb die Tagesklinik ganzjährig geöffnet. Die SMO-Reha GmbH betreibt seit über 35 Jahren in Vorarlberg ambulante und tagesklinische Rehabilitations- und Nachsorgestellen. Die vier Standorte in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz/Bürs sind zentral im urbanen Umfeld gelegen und in der jeweiligen Region eng mit den Dienstleistern aus den Bereichen Pflege, Soziales und Gesundheit vernetzt. Auftraggeber ist der Vorarlberger Sozialfonds, Bereich Chancengleichheit und Behinderung. Die Coronapandemie stellte uns vor große organisatorische und inhaltliche Herausforderungen und Anpassungen unserer Arbeit. Dennoch konnten wir auch 2020 mit fachlich qualifizierten und gut ausgebildeten Mitarbeitenden aus Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie, Medizin und Pflege innovative Rehabilitationsleistungen erbringen. Interdisziplinäre Teams arbeiten in modern ausgestatteten Räumen und sind bei Bedarf mobil tätig. Nach wie vor spielt die Selbsthilfe und der Kontakt der Betroffenen und Angehörigen untereinander eine wichtige Rolle im Rehabilitationsprozess. Das Projekt „Geriatrische Rehabilitation im Pflegeheim” (GRIP) wurde bis 2021 verlängert. Geriatrische Patienten werden nach einem Akutereignis für 28 Tage in zwei Pflegeheimen aufgenommen und erhalten eine zwischen Medizin, Pflege und Therapie abgestimmte geriatrische Remobilisation. Unternehmen im Kurzporträt/Beteiligungen der Stiftung Liebenau 69

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