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Jahresbericht 2020 der Stiftung Liebenau

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Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH Liebenau Österreich Service gemeinnützige GmbH Gesellschaften der Stiftung Liebenau Klaus Müller Geschäftsführer Standortkommunen 9 Stationäre Angebote Altenpflegeheime 9 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 515 Teilstationäre Angebote Gerontopsych. Tagesbetreuung (Standorte/Plätze) 2/18 Wohnangebote Lebensräume für Jung und Alt (Standorte/Wohnungen) 1/38 Heimgebundene Wohnungen 53 Pflegewohngemeinschaften (Wohnungen) 16 Betreutes Wohnen (Wohnungen) 49 Betreuungseinrichtung für Menschen mit Behinderungen Plätze Wohnwelt 18 Plätze Arbeitswelt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 696 davon: Mitarbeiter/-innen mit Behinderungen (geförderte Arbeitsplätze) Freiwillig Engagierte 197 Die Liebenau Österreich betreibt in Vorarlberg und Oberösterreich Pflegeheime und unterschiedliche Wohnangebote für Senioren sowie in Kärnten eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Ergänzt wird das Angebot durch das in das Sozialzentrum Kloster Nazareth in Stadl- Paura integrierte Hotel Kapellerhof. Für Bau, Unterhalt und Vermietung der erforderlichen Immobilien ist die Schwestergesellschaft Liebenau Österreich Sozialzentren zuständig. Der Betrieb der Zentralküchen und teilweise auch die Gebäudereinigung waren bis zur Jahresmitte auf die rechtlich selbstständige Tochtergesellschaft Liebenau Österreich Service übertragen. Mit Juli 2020 hat die Hauptgesellschaft diese Aufgaben übernommen. Die Servicegesellschaft wird im Jahr 2021 aufgelöst. 1 24 Die Coronapandemie stellte unser Unternehmen und unsere Mitarbeitenden seit Mitte März letzten Jahres dauerhaft vor große und sich immer wieder ändernde Herausforderungen. Auch die Lebenssituation der von uns begleiteten Menschen änderte sich in einem für alle vorher nicht denkbaren Umfang. Der Umgang mit der Pandemie erforderte von allen Beteiligten ein besonderes Maß an Engagement und Anpassung, insbesondere von den in den Heimen tätigen Pflegemitarbeiterinnen und Pflegemitarbeitern. Zu Beginn der Krise stand das Problem mangelnder Schutzausrüstung im Vordergrund. Kurzerhand stellten unsere Mitarbeitenden selbst Masken und Schutzvisiere her. Um trotz rigider Besuchsverbote weiterhin Kontakte zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Angehörigen zu ermöglichen, erhielten alle Heime Tablets. Auch die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden konnte rasch auf digitale Austauschmöglichkeiten umgestellt werden. Insgesamt sind 57 betreute Menschen an Covid-19 erkrankt; 9 von ihnen sind mit oder an der Infektion verstorben. Zudem waren 57 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unterschiedlichen Schweregraden am Virus erkrankt. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht hinterließ das Pandemiejahr Spuren. Während die Erlöseinnahmen der Cafeterien viele Monate lang komplett ausblieben, konnte dies teilweise durch höhere Nachfrage beim Rollenden Essenstisch ausgeglichen werden. Die Umsatzausfälle aufgrund der Schließung des Kapellerhofes und auch einige Unterauslastungen in den Pflegeheimen im Zusammenhang mit Erkrankungen oder Schutzmaßnahmen haben sich unmittelbar auf das Betriebsergebnis ausgewirkt. Dank großer gemeinsamer Anstrengungen aller Beteiligten konnte letztlich dennoch ein positives Ergebnis ausgewiesen werden. 64 Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau

Liebenau Schweiz gemeinnützige AG Gesellschaft der Stiftung Liebenau Reto Geiger Geschäftsführer Standortkommunen 3 Stationäre Angebote Häuser der Pflege 3 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 164 Sonstige Angebote Soleschwimmbad 1 Restaurant/Kiosk 2 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 218 Freiwillig Engagierte 17 2020 war geprägt von Corona und den damit verbundenen einschränkenden Schutzmaßnahmen, die uns nach wie vor täglich begleiten. Obwohl alle Häuser die erarbeiteten Schutzkonzepte konsequent umgesetzt haben, gab es vor allem in der zweiten Welle mehrere Infektionen und leider auch Todesfälle. Mit großer Professionalität haben die Mitarbeitenden Herausforderungen gemeistert und im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner eine sinnvolle Balance von Vorsicht und Selbstbestimmung gefunden. Mit diesem Thema werden wir uns weiterhin auseinandersetzen müssen. Im Jahr 2020 galt es aber auch viele weitere Projekte voranzutreiben. Für das Pflegeheim Helios in Goldach muss ein Ersatzstandort gefunden werden, da das bestehende Haus in einigen Jahren dem Autobahnbau weichen muss. Neue Standorte werden sondiert, Raumplanungen entworfen sowie erste Machbarkeitskonzepte erstellt. Zusätzlich laufen auch die Absprachen mit dem Kanton St. Gallen in Bezug auf die Entschädigung. Im Pflege- und Kurhaus Dorfplatz in Oberhelfenschwil wurden verschiedene Bauprojekte abgeschlossen, unter anderem wurde eine Photovoltaikanlage installiert, eine Infrarot-Wärmekabine eingebaut und der Ruheraum neugestaltet. Im Seniorenheim Neckertal in Brunnadern ist der Um- und Rückbau der dezentralen Waschküchen abgeschlossen. Künftig wird die Wäsche für sämtliche Wohngruppen zentral gewaschen. Auch im Pflegeheim Helios wurde mit einer Zentralisierung der Wäsche viel zur Kostenoptimierung beigetragen. Die zuvor auf den Wohngruppen getätigten Waschgänge wurden stark reduziert. In allen drei Häusern war eine geringe Fluktuation im Personalbereich zu verzeichnen, sodass sich die jeweiligen Betriebskulturen festigen konnten. Bereits im Geschäftsjahr 2019 wurde entschieden, die Spitex- Organisation (ambulante Dienste) nicht mehr weiterzuführen und die Anschlussverträge mit den betroffenen politischen Gemeinden schnellstmöglich aufzulösen. Hintergrund der Entscheidung war die schwierige wirtschaftliche Perspektive. Zum Ende 2020 ist auch die Kündigung des Vertrags mit der Gemeinde Steinach wirksam geworden und damit die Spitex-Organisation aufgelöst. Im Bereich der Verwaltung gab es mehrere Projekte zur Vereinheitlichung von Buchhaltung, Personaleinsatzplanung und Personalreglement. Auch die Personalvorsorge im Bereich Unfall- und Krankenversicherung sowie Altersvorsorge wurde einheitlich neu aufgestellt. Sämtliche drei Häuser verzeichneten eine sehr gute Auslastung. Diese Tatsache und die Reduktion der Personalkosten gegenüber den Vorjahren führten zu einem guten wirtschaftlichen Ergebnis. Die Liebenau Schweiz ist gut aufgestellt, wird als attraktive Arbeitgeberin auf dem Markt wahrgenommen und etabliert sich als konstante, bewährte und kompetente Partnerin im Alters- und Pflegesektor. Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau 65

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