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Jahresbericht 2019 der Stiftung Liebenau

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Stiftung St. Elisabeth Fondazione S. Elisabetta Fundazion S. Elisabetta Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde Christian Klotzner Stiftungspräsident von links: Thomas Kaldenbach Vorstand Josef Weißhaupt Vorstand Standortkommunen 4 Stationäre Angebote Pflegeheime 3 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 250 Palliativpflegeplätze 10 Wohnangebote Wohnungen für Senioren 33 Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen (Platzzahl) 30 Sonstige Angebote Bildungshaus Lichtenburg Zimmer/Seminarräume 46/9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 388 Freiwillig Engagierte 40 Die Fondazione S. Elisabetta betreibt in Südtirol Pflegeund Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf und führt ein Bildungshaus. 2019 war ein ereignisreiches Jahr. Die sanierte und erweiterte Senioren- und Pflegeresidenz Martinsbrunn in Meran wurde im Oktober eingeweiht. Die Vorsorge- und Gesundheitsleistungen wurden ausgebaut und werden künftig unter dem Namen „Martinsbrunn ParkClinic” angeboten. Im November feierten wir unser 10-jähriges Gründungsjubiläum mit einer großen Dankesfeier für die Mitarbeiter. Zugleich wurde beim Spatenstich im ehemaligen Eucharistiner Kloster in Meran das neue Projekt „Lebensräume Meran” der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Bildungshaus Lichtenburg in Nals wurde im Garten der erste Outdoor- Seminarraum eingerichtet. Im Jesuheim in Girlan wurden neue Betreuungsformen für Menschen mit schwersten Behinderungen und psychiatrischen Zusatzerkrankungen ins Leben gerufen. Die Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde fördert und unterstützt die ambulante und stationäre Hospizarbeit im Bodenseekreis. Schwerkranken und sterbenden Patienten soll ein Leben in Geborgenheit und Würde bis zum Tod ermöglicht werden. Die Christliche Hospizstiftung wird getragen von der Hospizbewegung St. Josef in Friedrichshafen und der Stiftung Liebenau, weiteren Stiftungen, Wirtschaftsunternehmen und einem diakonischen Unternehmen. Die derzeitigen Möglichkeiten einer „kleinen” Stiftung, aus dem Stiftungsvermögen Erträge zu erwirtschaften, sind gering. Das niedrige Zinsniveau und die gebotene Vorsicht bei den Finanzanlagen bieten kaum Spielräume. Umso mehr freut es uns, im Jahr 2019 einen Überschuss von beinahe 30.000 Euro erwirtschaftet zu haben. Das stationäre Hospiz im Franziskuszentrum hat im vergangenen Jahr neue schöne Räumlichkeiten beziehen dürfen. Wir sind sehr froh, mit den Erträgen aus der Christlichen Hospizstiftung einen Beitrag zu einem würdevollen Aufenthalt im Hospiz beitragen zu können. 72 Unternehmen im Kurzporträt/Stiftungen und sonstige Rechtsträger

Bulgarisch-Deutsches Sozialwerk St. Andreas e. V. (BDS) Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, Stiftung Liebenau, Liebenau Bulgaria EOOD Privatkindergarten „Glaube, Hoffnung und Liebe” BDS Kitschevo Bulgarisch-Deutsches Sozialwerk St. Andreas e. V., Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, Stiftung Liebenau Kinderzentrum Roncalli e. V. Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, Stiftung Liebenau, Caritasverband Magdeburg Axel Sans Vorstand Standortkommunen 3 Stationäre Angebote Kinderzentren 2 Ambulante Angebote Sozialstation Mobile Kinder-, Jugend- und Familienarbeit 1 Suppenküche, Lebensmittelversorgung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 35 Honorarkräfte 35 Freiwillig Engagierte 73 Das Bulgarisch-Deutsche Sozialwerk St. Andreas (BDS) unterstützt benachteiligte Kinder und Erwachsene an der bulgarischen Schwarzmeerküste mit fachlich fundierter und christlich orientierter Sozialarbeit. Das Kinderzentrum Roncalli betreibt eine Einrichtung in Burgas, in der junge Menschen, teils mit geistigen Behinderungen leben. Der Verein Privatkindergarten „Glaube, Hoffnung und Liebe” BDS Kitschevo betreibt einen Kindergarten im gleichnamigen Kinderzentrum. Die Arbeit des BDS ist ausgerichtet auf die gemeinschaftliche Erziehung, Betreuung und Begleitung von bulgarischen Kindern mit Roma-Kindern. Dies ist für Bulgarien bis heute nicht selbstverständlich. 2019 ist auf Wunsch des Metropoliten die Metropolie von Varna und Veliki Preslav als Vereinsmitglied ausgeschieden. Liebenau Bulgaria EOOD, eine 100-Prozent-Tochter der Stiftung Liebenau, ist an die Stelle der Metropolie getreten. Unsere Arbeit zeigt deutliche Erfolge: Die Wohngruppe für marginalisierte Kinder und Jugendliche wurde von der Kinderschutzagentur als „Zentrum für soziale und pädagogische Unterstützung für gefährdete Kinder und Familien” lizensiert und damit offiziell als wertvolle und unterstützenswerte Einrichtung anerkannt. Alle Kinder besuchen öffentliche Schulen, einige sogar das Berufsgymnasium in Varna. Alle haben das Schuljahr 2019 erfolgreich abgeschlossen. Zwei Mädchen haben am Programm „Prävention von sexuellem Missbrauch und Prostitution” teilgenommen. Gemäß dem Ziel der bulgarischen Regierung konnten zwei Kinder eine Pflegefamilie finden und neun Kinder sogar in ihre Ursprungsfamilie reintegriert werden. Unsere ambulante Arbeit ist in der Schulung und Stärkung von Einzelpersonen und Familien unterwegs. Allein die Begleitung der hilfsbedürftigen Menschen zu Krankenhaus und Ämtern sowie die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten ist für viele existenziell. Unterstützung bei der Persönlichkeitsentwicklung, beim Lernen von Mut, Zuverlässigkeit, Respekt nehmen unsere Klientinnen und Klienten dankbar an. Zwei Romani-Vereine ermöglichen den Zugang zu den betroffenen Menschen. Die Lern- und Spielgruppen in Asparuchovo und in Maksuda sind weiterhin stark nachgefragt. Wirtschaftlich sind im Vergleich zum Vorjahr keine gravierenden Veränderungen zu verzeichnen. Allerdings sind wir bei der notwendigen Grundsanierung des Kindergartengebäudes in Kitschevo ein Stück weitergekommen: Die Kommune wird den überwiegenden Teil der Kosten übernehmen und uns das Gebäude weiterhin langfristig zur Verfügung stellen. Nach wie vor sind wir in unserer Arbeit in Bulgarien auf Spenden angewiesen. Im Jahr 2019 erhielt das BDS unter anderem rund 28.000 Euro vom Freundeskreis des BDS, 6.500 Euro von der Agnes Philippine Walter Stiftung sowie 10.400 Euro von der Kirill Georgieff Stiftung. Die nicht gedeckten Kosten werden zu zwei Dritteln von der Stiftung Liebenau getragen, zu einem Drittel von der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn. Unternehmen im Kurzporträt/Stiftungen und sonstige Rechtsträger 73

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