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Jahresbericht 2019 der Stiftung Liebenau

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CSW – Christliches

CSW – Christliches Sozialwerk gemeinnützige GmbH St. Josefskongregation Ursberg 50 %, Stiftung Liebenau 50 % Peter Leuwer Geschäftsführer Standortkommunen 11 Stationäre Angebote Wohnheime für Menschen mit Teilhabebedarf 10 Plätze für Menschen mit Teilhabebedarf 560 Teilstationäre Angebote Werkstätten (Standorte) 11 Tagesklinik (Standorte/Plätze) 1/8 Schulen 1 Kindertagesstätten (Standorte) 2 Ambulante Angebote Ambulant Betreutes Wohnen (Plätze) 130 Fachdienst 1 Interdisziplinäre Frühförderstelle 1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 916 Freiwillig Engagierte 50 Das Christliche Sozialwerk (CSW) bietet differenzierte stationäre und ambulante Leistungen zur Teilhabe für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf im Freistaat Sachsen. Zur Verbesserung individueller Wunsch- und Wahlmöglichkeiten und mit dem Ziel, konkrete Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in wesentlichen gesellschaftlichen Bereichen zu schaffen, hat das CSW im zurückliegenden Jahr zahlreiche neue Angebote entwickelt. Sie dienen einer bedarfsgerechten Alltagsbegleitung sowie der Förderung von Selbstständigkeit. Als Gründungs- und Präsidiumsmitglied von Special Olympics Sachsen engagiert sich das CSW für den Breitensport von Menschen mit Behinderungen. Wir unterstützen die Selbsthilfegruppe ADIPOSITAS, in der Menschen mit Behinderungen durch mehr Bewegung, gesunde Ernährung und gegenseitige Motivation gezielt etwas für eine gesunde Lebensführung tun wollen. Alltagsbegleiter schulen wir darin, eine nachhaltige Verhaltensänderung herbeizuführen. In Torgau hat das CSW ein stationäres Hospiz eröffnet und damit im strukturschwachen Landkreis Nordsachsen ein wichtiges Angebot für Menschen in ihrer letzten Lebensphase geschaffen. Im Sinne eines Kompetenzzentrums befinden sich im Hause auch der Palliativmedizinische Dienst sowie eine Hausarztpraxis. Zum Jahr 2020 haben wir auch die Trägerschaft des ambulanten Hospizdienstes für den Landkreis Nordsachsen übernommen. Im Schuljahr 2019/20 haben wir erstmalig auch Schülerinnen und Schüler ohne Behinderungen in unsere Förderschule aufgenommen. Diese besondere Form der Inklusion findet so großes Interesse, dass bereits Anfang 2020 Anfragen für das kommende Schuljahr vorlagen. In Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Dresden haben wir im Dezember 2019 eine Tagesklinik für Kinder mit schwersten Entwicklungsstörungen und gleichzeitiger psychischer Erkrankung eröffnet. Diese Tagesklinik mit ihrer trägerübergreifenden Zusammenarbeit von medizinischen, therapeutischen, pädagogischen und pflegerischen Fachkräften ist die einzige entsprechende Einrichtung in den neuen Bundesländern. Gemeinsam mit der Opferhilfe Sachsen hat das CSW ein mit Stiftungsmitteln der Aktion Mensch gefördertes Modellprojekt gestartet, um flächendeckend Beratung und traumapädagogische Hilfe zu leisten für Menschen mit geistigen Behinderungen, die Opfer von sexualisierter Gewalt geworden sind. Als Mitglied von „Die Schatzkiste e.V.” engagieren wir uns organisatorisch und personell in der Partnervermittlung für Menschen mit Behinderungen, um so neue Möglichkeiten selbstbestimmter Freizeitgestaltung beziehungsweise Lebensführung zu eröffnen. 68 Unternehmen im Kurzporträt/Beteiligungen der Stiftung Liebenau

Gesellschaft für Entwicklungspsychiatrie und Integration gemeinnützige GmbH SMO-Reha GmbH SMO-Gesundheitsmanagement GmbH Liebenau Therapeutische Einrichtungen gemeinnützige GmbH 50 %, Mariaberg-Fachkliniken gemeinnützige GmbH 50 % Stiftung Liebenau 50 % Dr. Peter Girardi Geschäftsführer Dr. Martin Menzel Geschäftsführer Sebastian Schlaich † Geschäftsführer bis 31. Juli 2019 Katharina Kraft Geschäftsführerin seit 1. 8. August 2019 Standortkommunen 1 Teilstationäre Angebote Tagesklinik 1 Tagesklinik Plätze 21 Ambulante Angebote Psychiatrische Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche 1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 42 Standortkommunen 4 Teilstationäre Angebote Tagesklinische Rehabilitationsplätze (Neurologie, Geriatrie) 27 Ambulante Angebote Regionale interdisziplinäre Reha-und Nachsorgestellen (Neurologie, Geriatrie) 4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 75 Die Gesellschaft für Entwicklungspsychiatrie und Integration betreibt in Stuttgart die Tagesklinik Bernsteinstraße. In der kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik im Stuttgarter Süden werden psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche mit Intelligenzminderung behandelt. Die Tagesklinik hat 21 Behandlungsplätze. Zum Angebot gehört auch eine kinder- und jugendpsychiatrische Ambulanz im gleichen Haus sowie eine weitere ambulante kinder-und jugendpsychiatrische Versorgung am Standort der Diakonie Stetten. Im Herbst verstarb nach schwerer Erkrankung der Geschäftsführer und Chefarzt Sebastian Schlaich, seine Nachfolge hat Katharina Kraft angetreten. Diese Veränderungen führten zu einer Unterbrechung des seit 2018 laufenden Organisationsentwicklungsprozesses. Das Jahresende war zudem gekennzeichnet von wesentlichen Gesetzesänderungen, die einen Paradigmenwechsel der zukünftigen Budgetplanung der Psychiatrischen Krankenhäuser nach sich ziehen. Auch bei uns lag der Fokus auf der Auseinandersetzung mit der „Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik”-Richtlinie sowie dem MDK-Reformgesetz. Die SMO-Reha und die SMO-Gesundheitsmanagement betreiben seit 35 Jahren in Vorarlberg ambulante und tagesklinische Rehabilitations- und Nachsorgestellen. Mit fachlich qualifizierten und gut ausgebildeten multiprofessionellen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bieten wir Menschen nach neurologischen und geriatrischen Erkrankungen durchgängige Behandlungskonzepte und erbringen innovative Rehabilitationsleistungen. Die vier Standorte in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz/Bürs sind eng vernetzt mit den Dienstleistern aus den Bereichen Pflege, Soziales und Gesundheit. Im Jahr 2019 haben wir im Rehabilitationsprozess einen Schwerpunkt auf die Bedeutung des Umfeldes des Betroffenen gelegt. Durch eine neurologische und geriatrische Erkrankung eines Familienmitgliedes ändert sich nicht nur dessen Leben, sondern das der gesamten Familie. In dieser Zeit der Veränderung begleiten und unterstützen wir Angehörige und Bezugspersonen. Die SMO-Reha-Teams in den Standorten Bregenz und Bludenz/Bürs sind eingebunden in ein Projekt Geriatrische Rehabilitation im Pflegeheim (GRIP). Es bietet stationäre geriatrische Rehabilitation nach einem Akutereignis in zwei Pflegeheimen in Vorarlberg. Das Projekt wurde bis 2021 verlängert. Unternehmen im Kurzporträt/Beteiligungen der Stiftung Liebenau 69

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