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Jahresbericht 2019 der Stiftung Liebenau

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Liebenauer Landleben GmbH und Grüne Betriebe Forstbetrieb Rainer Wöhrle Geschäftsführer Markus Bertele Leiter Forstbetrieb Standortkommunen 2 Leistungen Verkaufsladen – Kunden 100 574 Gärtnerei – Bewirtschaftungsfläche in ha 8,9 Obstbau – Bewirtschaftungsfläche in ha 85 Obstbau – Erntemenge in to 3474 Ackerbau, Grünland – Bewirtschaftungsfläche in ha 500 Liebenauer Weiderinder – Verkauf/Bestand 91/329 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (soz.-vers.-pfl. Arbeit)* 128 Auszubildende (BBW) 29 Mitarbeiter/-innen (WfbM) 121 * Ohne Erntehelfer und Aushilfen 121 Die Liebenauer Landleben GmbH betreibt den Verkaufsladen Liebenauer Landleben mit Glashauscafé. Die Grünen Betriebe produzieren und erbringen Dienstleistungen in den Bereichen Gärtnerei, Landwirtschaft, Obst- und Weinbau sowie Garten- und Landschaftsbau. Dank langanhaltend guter Wetterperiode konnte der Garten- und Landschaftsbau zahlreiche Aufträge von Gartengestaltungen sowie Pflege von Grünanlagen zuverlässig erfüllen. In der Landwirtschaft wiederum führte das trockene Wetter zu geringeren Ernteerträgen, was durch geringfügig höhere Marktpreise nur teilweise kompensiert werden konnte. Der Obstbau allerdings verzeichnete mit 3474 Tonnen eine Rekordernte, was jedoch eine große Herausforderung an die Lagerhaltung des Obstbestandes stellt. Besonders erfreulich war die stark gestiegene Kundennachfrage im Liebenauer Landleben sowie beim Verkauf von Kräutern und Beet- und Balkonpflanzen in der Zierpflanzengärtnerei. Das Mittagstischangebot im Glashauscafé war und ist besonders stark nachgefragt. Standortkommunen 5 Waldfläche in ha 1429 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen 7 davon Auszubildende 3 Mitarbeiter/-innen WfbM 16 Der Forstbetrieb bewirtschaftet die Wälder der Stiftung Liebenau, die zu 60 Prozent mit Nadelholz und zu 40 Prozent mit Laubholz bestockt sind. Extreme Wetterereignisse verursachten 2019 erheblichen Schaden im Stiftungswald. Durch die extremen Schneemengen, die Anfang Januar im Allgäu fielen, kam es im Revier Ulmerthal zu großen Schäden durch Schneebruch. Der zweite extrem warme Sommer in Folge führte zu einer Massenvermehrung beim Borkenkäfer. Insgesamt mussten im Stiftungswald über 10 000 Festmeter Holz zwangsgenutzt werden. Das entspricht 78 Prozent des jährlichen Holzeinschlags. Durch den hohen Schadholzanfall in ganz Mitteleuropa kamen die Holzpreise sehr stark unter Druck. Die Folgen des Klimawandels sind deutlich im Wald zu spüren und werden uns die nächsten Jahre herausfordern. Ziel wird es sein, unsere Wälder klimatolerant zu gestalten und ökologischen und wirtschaftlichen Zielen gleichzeitig gerecht zu werden. Im Holzhof wurden im Geschäftsjahr 3300 Raummeter ofenfertiges Brennholz produziert und vermarktet, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Juni wurde eine neue Sägespaltmaschine in Betrieb genommen, um Produktivität und Holzqualität zu erhöhen. Im Holzhof arbeiten 16 Menschen mit Unterstützungsbedarf. 62 Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau

Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH Liebenau Österreich Service gemeinnützige GmbH Gesellschaften der Stiftung Liebenau Klaus Müller Geschäftsführer Standortkommunen 9 Stationäre Angebote Altenpflegeheime 10 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 550 Teilstationäre Angebote Gerontopsych. Tagesbetreuung (Standorte/Plätze) 2/18 Wohnangebote Lebensräume für Jung und Alt (Standorte/Wohnungen) 1/38 Heimgebundene Wohnungen 53 Pflegewohngemeinschaften (Wohnungen) 16 Betreutes Wohnen (Wohnungen) 49 Betreuungseinrichtung für Menschen mit Behinderungen 1 Plätze Wohnwelt 18 Plätze Arbeitswelt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 698 davon: Mitarbeiter/-innen mit Behinderungen (geförderte Arbeitsplätze) 21 Freiwillig Engagierte 229 Die Liebenau Österreich betreibt in Vorarlberg, Oberösterreich und Kärnten Pflegeheime und Wohnangebote für Senioren sowie eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Die Tochtergesellschaft Liebenau Österreich Service sorgt für Essensversorgung und Reinigungsleistungen; Neubauten errichtet die Liebenau Österreich Sozialzentren. Gekennzeichnet sind alle Einrichtungen durch überschaubare und persönliche Strukturen, eine differenzierte Fachlichkeit und gute Einbindung in die Gemeinden. Im Berichtsjahr hat die Liebenau Österreich diverse Auszeichnungen erhalten: Das Gütesiegel „goldener salvus” des Landes Vorarlberg wurde ihr für ihr breites Angebot an Gesundheitsmaßnahmen und ihre strukturell verankerten Gesundheitsziele verliehen. Als beliebte Praktikumsstelle erhielt das Haus St. Josef (Gmunden) die Auszeichnung „Optimus” von der „gespag – Gesundheit für Generationen”. Für das Projekt „Jung trifft Alt – Soziales Lernen für ältere und jüngere Menschen” wurde das Haus auch für den Altenpflegepreis „Teleios” nominiert und erhielt einen Ehrenpreis. Um die gerontopsychiatrische Kompetenz in den Einrichtungen weiterzuentwickeln, haben alle Pflegemitarbeiterinnen und -mitarbeiter in Vorarlberg an einer mehrtägigen Schulungsmaßnahme teilgenommen. Die Mitarbeitenden in Bregenz und in Gaißau feierten im Februar den erfolgreichen Abschluss dieser Ausbildung. An einem fünftägigen Seminar „Teamentwicklung Mensch” haben alle 25 Küchenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Sozialzentrums Mariahilf teilgenommen. Aufgeteilt in drei Gruppen entwickelten sie praktische Bezüge zum Leitsatz der Stiftung Liebenau „In unserer Mitte – Der Mensch”: für sich persönlich, für das Team und für die Kultur der Stiftung Liebenau. Und sie lernten, diese im Alltag anzuwenden. In zwei Etappen wurden die Wohnbereiche im Sozialzentrum Mariahilf (Bregenz) umfangreich saniert. Neue Holzfußböden, eine veränderte Raumgliederung, neue Ausgabeküchen und die Neuorganisation der Pflegestützpunkte sorgen dafür, dass Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie Mitarbeitende sich in der neuen Atmosphäre wohlfühlen. Gemeinsam mit den Angehörigen wurden die frisch renovierten Räumlichkeiten Mitte November gemeinsam mit Stadträtin Elisabeth Mathis gefeiert. Obwohl aufgrund Personalmangels und Umbaumaßnahmen nicht alle Häuser dauerhaft voll belegt werden konnten und die Rufanlage im Seniorenheim Tschermakgarten weitgehend erneuert werden musste, konnten wir ein insgesamt positives Ergebnis erzielen. Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau 63

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