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Jahresbericht 2019 der Stiftung Liebenau

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Jahresrückblick

Jahresrückblick 2019 Januar: Gegen das Vergessen richtet sich der jährliche Gedenktag für die Opfer der Euthanasie, auch in Liebenau Der 27. Januar ist auch in Liebenau den Opfern der Euthanasie gewidmet. Mehr als 500 Menschen mit Behinderungen wurden von den Nazis von hier abgeholt und in Vernichtungslagern getötet. Die Stiftung Liebenau hält die Erinnerung an diese grausamen Ereignisse wach. Sie stellt dabei die vielen Opfer in den Mittelpunkt, deren Namen in der Liebenauer Kirche zu finden sind. Im Jahr 2019 standen für einen sehr langen Moment die Computerbildschirme der Mitarbeitenden still: Zeit zum Innehalten und Gedenken. Januar: Seit 25 Jahren Sorge um die Jüngsten Die Frühförder- und Beratungsstelle stellt in der frühesten Lebensphase wichtige Weichen für die Zukunft. Zum Jubiläum gab es Blumen fürs Team und viel Anerkennung für die fachlich hoch anerkannte Arbeit. Februar: Handicap trifft auf Industrie Beschäftigte der Liebenauer Arbeitswelten statteten Auszubildenden in der MTU in Friedrichshafen einen Besuch ab. Die industriellen Tätigkeiten stießen auf großes Interesse. Als Gemeinschaftswerk entstanden Schlösser: individuelle Geschenke für die Gäste. Februar: Wohnen in der Gemeinde Amtzell Für 18 Menschen mit Einschränkungen aus den Stammorten wird das Leben in der Gemeinde Wirklichkeit. Das Wohnprojekt in Amtzell steht beispielhaft für viele andere neue Wohnhäuser im süddeutschen Raum. Sie sind Basis für die Verwirklichung von Inklusion. März: Verlässliche Lieferungen bei jeder Temperatur Beschäftigte der Liebenauer Arbeitswelten übernehmen wichtige Aufgaben: etwa das Kommissionieren von Obst und Gemüse für die Wohngruppen. Auch kühle Temperaturen im Lager können ihnen nichts anhaben. 24 Jahresrückblick 2019

April: Großes Requiem in der Liebenauer Konzertreihe Im Mittelpunkt des Osterkonzerts stand das Requiem von Mozart – aufgeführt vom Kammerchor der Mädchenkantorei und dem Domchor der Kirche St. Eberhard Stuttgart sowie „concerto 99”. Über 200 Menschen lauschten berührt. April: Junge Auszubildende bringen Besuchern unterschiedliche Berufe anschaulich näher Ausbildung live erleben – nach diesem Motto ließen sich die Jugendlichen des Regionalen Ausbildungszentrums Ulm (RAZ) und der Max-Gutknecht-Schule bei ihrer Arbeit in den verschiedenen Berufen über die Schultern schauen: Auszubildende zeigten in der Backstube, wie Brezeln geschlungen werden und die Azubis der Hauswirtschaft kredenzten Leckeres zum Naschen. Selbsterfahrung ermöglichten die angehenden Alltagsbetreuerinnen: Mit einem Outfit zur Alterssimulation konnte man die typischen Einschränkungen am eigenen Leib spüren. April: Schlemmen wie im Fernsehen Mit besonderen regionalen Gaumenfreuden hat TV-Koch Ralf Hörger die Gäste im Glashauscafé des Liebenauer Landlebens verwöhnt. Sein Einsatz kam einer Spendenaktion zugunsten der neuen Außenanlagen in Hegenberg zugute. Mai: Aktiver Einsatz für die Gleichstellung Rund um den 5. Mai finden jedes Jahr Aktionen für die Gleichstellung statt, unterstützt von Aktion Mensch. Unter dem Motto „Mission Inklusion – Die Zukunft beginnt mit Dir” machten unter anderem WfbM-Beschäftigte auf das Thema aufmerksam. Mai: Neue Perspektiven für ein Wohnen im Alter Am Ortsrand von Waldburg bildet der Bau von zwei Gebäuden die Basis für wohnortnahes Leben für 30 ältere Menschen mit Rundumbetreuung. Außerdem entstehen 14 seniorengerechte Wohnungen. Der Waldburger Magnus Gehweiler stiftete das Grundstück dafür. Jahresrückblick 2019 25

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