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Jahresbericht 2018 der Stiftung Liebenau

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Franz von Assisi

Franz von Assisi gemeinnützige GmbH Franziskanerinnen der ewigen Anbetung Schwäbisch Gmünd e. V. 10 %, Stiftung Liebenau 35 %, Kongregation der Franziskanerinnen vom Kloster Sießen e. V. 25 %, Stiftung St. Vinzentiuspflege Donzdorf 30 % von links: Michael Leibinger Geschäftsführer Detlev Wiesinger Geschäftsführer Standortkommunen 5 Stationäre Angebote Wohnungen 40 Wohngruppen (Plätze) 243 Betreutes Jugendwohnen (Plätze) 62 Teilstationäre Angebote Schulen 2 Kindertagesstätten Standorte 7 Kindertagesstätten Plätze 600 Ambulante Angebote Beratungsdienste 1 Ambulante Dienste 4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 792 Freiwillig Engagierte 25 Die Franz von Assisi Gesellschaft ist im Ostalbkreis und im Landkreis Göppingen in der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Dort betreibt sie die Canisius- und Vinzentius-Einrichtungen sowie die St. Josef Gesellschaft in Stuttgart und ist beteiligt an St. Loreto, Institut für Soziale Berufe Schwäbisch Gmünd/ Aalen/Ellwangen/Ludwigsburg. In der Stadt begegnen einem Menschen unterschiedlichster Couleur, die ein gemeinsames Ganzes bilden. Man trifft Bekannte, aber vor allem viele, die man nicht kennt. Hinzu kommt das steigende Nebeneinander von realen und virtuellen Welten, die sich zumindest in den Köpfen von Kindern und Jugendlichen zu einer untrennbaren Melange vermischen. Die Welt ist unübersichtlicher geworden. Eine Herausforderung auch für Jugendhilfeeinrichtungen. Was sollen wir den Kindern und Jugendlichen, ihren Eltern anbieten, damit jede und jeder den passenden Zugang zum Leben (wieder-) findet? Bisherige Gewissheiten sind infrage gestellt. Statt Integration ist Inklusion gefordert. Geschützte Lebensbereiche kreuzen sich so deutlich mit Teilhabeansprüchen, dass der Widerspruch unübersehbar wird. Was bedeutet die Digitalisierung für die Angebote der Erziehungs- und Jugendhilfe? Sollen wir die Kinder und Jugendlichen vor der vielfältigen und intransparenten Welt der Social-Media-Kanäle beschützen oder sie dafür trainieren? Muss man Computerspiele verbieten? Kann man das überhaupt wirksam? Wie bekommt man das digitale Kommunikationsbedürfnis der Kinder und Jugendlichen mit dem Datenschutz unter einen Hut? Einkaufen, Verkehrsverbindungen suchen, Informationen für Freizeit und Unterricht gewinnen, sich verabreden – all das geschieht heute schon zunehmend digital, mit dem Smartphone als Kommandozentrale. Wo hat hier die persönliche Beziehung zwischen Kind und Erwachsenem Platz, die für eine gelingende Erziehung so wichtig ist? Was braucht der digital lebende Mensch von morgen und was besser nicht? Viele offene Fragen, die deutlich machen, dass es nicht nur zur künstlichen Intelligenz, sondern auch zu einer Erziehungshilfe in digitalen Lebensräumen noch ein weiter Weg ist. Die Lehrer in unseren Schulen sind genauso wie die Pädagogen in unseren Beratungsstellen, Wohngruppen und ambulanten Angeboten gefordert, sich auf neue Welten einzulassen und neue Konzepte zur Erziehung und Bildung zu entwickeln. Im Zusammenspiel mit anderen müssen neue Ideen gefunden und erprobt werden. Fort- und Weiterbildung haben dabei eine große Bedeutung, für pädagogische Themen wie für technische Neuerungen und andere Formen der Zusammenarbeit. Dies gelingt nur, wenn man sich aktiv mit den Anforderungen auseinandersetzt. Angst ist dabei ein schlechter Ratgeber, und ein achtsamer und bewusster Umgang mit neuen Schul- und Betreuungsformen hat schon begonnen. Um hier zuversichtlich nach vorne zu gehen, ist ein sicherer Bezug zum eigenen Glauben, zu den eigenen Werten, zur eigenen Geschichte und zur eigenen Berufung unerlässlich. Diese Qualitäten werden sich wohl nie digitalisieren lassen und bieten ein verlässliches Gegengewicht in turbulenten Zeiten. 70 Unternehmen im Kurzporträt/Beteiligungen der Stiftung Liebenau

Stiftung St. Elisabeth Fondazione S. Elisabetta Fundazion S. Elisabetta Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde Dr. Christian Klotzner Stiftungspräsident von links: Thomas Kaldenbach Vorstand Josef Weißhaupt Vorstand Standortkommunen 4 Stationäre Angebote Pflegeheime 3 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 221 Palliativpflegeplätze 10 Plätze Rehabilitation 21 Wohnangebote Wohnungen für Senioren 33 Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen (Platzzahl) 30 Sonstige Angebote Bildungshaus Lichtenburg Zimmer/Seminarräume 46/9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 366 Freiwillig Engagierte 35 Die Fondazione S. Elisabetta betreibt in Südtirol Pflegeund Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf und führt ein Bildungshaus. 2018 wurden zwei Kapellen gesegnet: Im Seniorenzentrum Grieserhof erstrahlt die Elisabethkapelle mit Altarbild, Kreuz, Tabernakel und einer Skulptur der jungen heiligen Elisabeth von Thüringen. Mit Abschluss der Generalsanierung in Martinsbrunn (Meran) wurde die Martinskapelle fertiggestellt. Eine Besonderheit sind die handbemalten Christus-Medicus-Ikonen aus der Ukraine, die den Patientinnen und Patienten Trost spenden sollen. Martinsbrunn feierte das 15-jährige Bestehen der um- und ausgebauten Palliativstation und die Verwirklichung Heimgebundener Wohnungen. Im Grieserhof sind alle Zimmer und die Heimgebundenen Wohnungen bewohnt. Im Jesuheim begann ein Projekt für Menschen mit intensivem Betreuungsbedarf. Einen weiteren Schwerpunkt legten wir auf die Weiterbildung der Mitarbeitenden mit 40 Kursen im Bereich Pflege, Betreuung und Begleitung, Sozialkompetenz und Arbeitssicherheit. Die Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde fördert und unterstützt die ambulante und stationäre Hospizarbeit im Bodenseekreis. Schwerkranken und sterbenden Patienten soll ein Leben in Geborgenheit und Würde bis zum Tod ermöglicht werden. Die Christliche Hospizstiftung wird getragen von der Hospizbewegung St. Josef in Friedrichshafen und der Stiftung Liebenau, weiteren Stiftungen, Wirtschaftsunternehmen und einem diakonischen Unternehmen. Im vergangenen Jahr konnte das Hospiz im Franziskuszentrum sein 20-jähriges Jubiläum feiern. In einem gelungenen Festakt im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen wurde auf 20 Jahre erfolgreiche Hospizarbeit zurückgeblickt. Im Jahr 2018 begleiteten die Hospiz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter 93 Gäste im Alter von 47 bis 100 Jahre, die zum größten Teil mit der Diagnose Krebs ins Hospiz kamen. Da Pflege- und Krankenkassen die Kosten der stationären Hospizarbeit nicht deckend finanzieren, ist die Stiftung auf Zustiftungen angewiesen. 2018 überbrachte Oberbürgermeister Andreas Brand eine sehr großzügige Spende über 20.000 Euro der Stadt Friedrichshafen. Wir sagen herzlichen Dank dafür. Unternehmen im Kurzporträt/Stiftungen und sonstige Rechtsträger 71

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