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Jahresbericht 2018 der Stiftung Liebenau

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Liebenau Lebenswert Alter gemeinnützige GmbH Liebenau Leben im Alter gemeinnützige GmbH Gesellschaften der Stiftung Liebenau von links: Stefanie Locher Geschäftsführerin Dr. Alexander Lahl Geschäftsführer Standortkommunen 39 Stationäre Angebote Häuser der Pflege 31 Dauer-, Kurzzeit-, Schwerstpflegeplätze 1700 Hospiz (Plätze) 9 Teilstationäre Angebote Tagespflege (Plätze) 60 Ambulante Angebote Sozialstationen (Standorte) 3 Wohnangebote 2 Heimgebundene Wohnungen 276 Lebensräume für Jung und Alt (Wohnungen) 830 Leben am See (Wohnungen) 73 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 1817 Freiwillig Engagierte 1826 Die Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen steigt. Die Nachfrage nach ambulanten und stationären Pflegeangeboten sowie der Bedarf an Pflegefachkräften wachsen. Diese bereits seit Jahren anhaltenden und sich weiter verschärfenden Entwicklungen waren auch 2018 deutlich zu spüren. Die Planung und Realisation weiterer Pflege und Lebensräume standen daher im Fokus unserer Arbeit. Zur Erweiterung unseres Angebotes haben wir die neuen ambulanten Wohnformen ServiceWohnen, ServiceWohnen Komfort und ServiceWohnen Premium sowie Lebensräume für Jung und Alt in Kombination mit technischen Assistenzsystemen und einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft samt Quartiersarbeit konzipiert. Umgesetzt wird das Service Wohnen erstmalig in zehn Wohnungen im Dr. Albert Moll Haus in Tettnang. Für den Bau neuer Lebensräume für Jung und Alt wurde in Ottobeuren der Grundlagenvertrag unterzeichnet und in Friedrichshafen-Ettenkirch der Gemeinderatsbeschluss verabschiedet. In Owingen wurde der Rohbau für ein neues Haus der Pflege fertiggestellt. Richtfest feierten wir im Zentrum für Wohnen, Pflege und Begegnung in Ulm-Wiblingen und im Haus der Pflege in Weidenbach. Eingeweiht wurden die Lebensräume für Jung und Alt in Königsmoos (Oberbayern). Grund zum Feiern bestand außerdem in den seit zehn Jahren erfolgreichen Lebensräumen für Jung und Alt in Oberhausen und im Hospiz im Franziskuszentrum Friedrichshafen, dessen 20-jähriges Bestehen mit mehreren Veranstaltungen gewürdigt wurde: Neben einem Festakt mit Jubiläumsredner Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt und einem Festgottesdienst mit Weihbischof Matthäus Karrer waren Konzerte und Buchvorstellungen geboten. Um offene Stellen in unseren Häusern der Pflege und unseren Lebensräumen zu besetzen, haben wir 2018 in Kooperation mit dem Berufsbildungswerk der Stiftung Liebenau auch Auszubildende aus Italien, Griechenland, Rumänien und Georgien gewonnen (siehe auch S. 50). Zur Bindung und Entwicklung der Mitarbeitenden gab es viele Fort- und Weiterbildungen, themenbezogene Projektgruppen und ein Intensiv-Coaching zur Führungskräfteentwicklung. Regionalklausuren und Fachtage widmeten sich Themen wie Diversity Management, Gemeinwesenarbeit und Esskultur. Ein Fachtag bezog sich auf das Strukturmodell, das wir in den meisten Einrichtungen bereits implementiert haben, um Mitarbeitende zu entlasten und eine ganzheitliche, personenzentrierte Pflege und weitestgehend selbstbestimmte Hilfeplanung zu fördern. Dr. Waltraud Hannes, Leiterin des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung in Baden-Württemberg, erläuterte, wie der Dokumentationsaufwand reduziert werden kann, ohne fachliche Qualitätsstandards zu vernachlässigen oder haftungsrechtliche Risiken aufzuwerfen. 56 Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau

Liebenau Teilhabe gemeinnützige GmbH Liebenau Dienste für Menschen gemeinnützige GmbH Gesellschaften der Stiftung Liebenau Jörg Munk Geschäftsführer Standortkommunen 26 Stationäre Angebote Wohnhäuser Liebenau, Hegenberg, Rosenharz 16 Gemeindeintegrierte Wohnhäuser/Wohngemeinschaften 26 Teilstationäre Angebote Betriebsstätten der WfbM 8 Förderstätten 7 Schulen (inkl. Außenklassen) 8 Ambulante Angebote Beratungs- und Unterstützungsdienste 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Personen) 1556 Freiwillig Engagierte 502 Die Umsetzung gesetzlicher und gesellschaftspolitischer Anforderungen prägte das Jahr 2018 in der Liebenau Teilhabe. Der Prozess der Umwandlung von Groß- und Komplexeinrichtungen (UGK), der von der Aktion Mensch begleitet und gefördert wurde, wurde nach 15 Jahren erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen dieser Regionalisierung konnten wir 2018 in Ravensburg, Oberteuringen, Ludwigsburg, Tübingen und Villingen-Schwenningen neue Wohnangebote für insgesamt 76 Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf einweihen. In einem Modellprojekt zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) loten wir gemeinsam mit dem Landratsamt des Bodenseekreises aus, welche Auswirkungen der Wechsel von der pauschalen hin zur personenzentrierten Unterstützung und die Trennung von existenzsichernden Leistungen (zum Beispiel Wohnkosten, Verpflegung) aus der Sozialhilfe und Fachleistungen der Eingliederungshilfe (zum Beispiel Assistenz im Alltag, Unterstützte Kommunikation) auf die Leistungsberechtigten, Leistungserbringer und Leistungsträger haben wird. Etwa 30 Menschen mit Unterstützungsbedarf erproben das virtuell in einem Planspiel. Die Ergebnisse sollen dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Möglichkeit geben, das Gesetz zu überprüfen und eventuell noch anzupassen. Auch die geschichtlichen Ereignisse geraten nicht in Vergessenheit. Dafür sorgten die Jugendlichen vom Fachzentrum Hegenberg mit einer Gedenkwanderung zur Tötungsanstalt Grafeneck, wo die Nationalsozialisten Menschen aus der Stiftung Liebenau ermordet hatten. Den 50. Geburtstag der Liebenauer Arbeitswelten feierten wir im Sommer. Die erste Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Liebenau war ein revolutionärer Schritt, denn sie bot den Beschäftigten erstmals Teilhabe an wirtschaftlicher Produktivität und an einem geregelten Arbeitsleben. Heute bieten wir im Zuge der Dezentralisierung an 13 Standorten für fast 600 Menschen unterschiedliche Beschäftigungsangebote an. Die Durchlässigkeit der Werkstätten hin zum allgemeinen Arbeitsmarkt wurde gestärkt, um dem Wusch- und Wahlrecht der WfbM-Beschäftigten Rechnung zu tragen. Ambulante Jobcoaches unterstützten drei Beschäftigte beim Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt. Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf erleben soziale Teilhabe im KuBiQu in Ravensburg, einem Bildungs-, Betreuungsund Förderbereich mitten in einem modernen Gründerzentrum. Das Wirtschaftsjahr 2018 war geprägt von der Notwendigkeit zur Refinanzierung tariflicher und struktureller Kostenentwicklungen. Gleichzeitig mussten Betriebseinheiten und die betriebswirtschaftliche Begleitung von Projekten engmaschig gesteuert werden. Dennoch wurde im Jahresergebnis ein leichter Überschuss erreicht. Die Finanzierungssituation bleibt besonders im Hinblick auf die Einführung des BTHG und die damit verbundenen strukturellen Veränderungen angespannt. Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau 57

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