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Jahresbericht 2017 der Stiftung Liebenau

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Franz von Assisi

Franz von Assisi gemeinnützige GmbH Franziskanerinnen der ewigen Anbetung Schwäbisch Gmünd e. V. 33%, Stiftung Liebenau 17 %, Kongregation der Franziskanerinnen vom Kloster Sießen 25 %, Stiftung St. Vinzentiuspflege Donzdorf 25 % von links: Michael Leibinger Geschäftsführer Detlev Wiesinger Geschäftsführer Standortkommunen 5 Stationäre Angebote Wohngruppen Standorte/Plätze 27/243 Betreutes Jugendwohnen (Plätze) 62 Teilstationäre Angebote Schulen 2 Kindertagesstätten Standorte/Plätze 3/600 Ambulante Angebote Beratungsdienste 1 Ambulante Dienste 3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 832 Ehrenamtliche 25 Die Franz von Assisi Gesellschaft ist im Ostalbkreis und im Landkreis Göppingen in der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Dort betreibt sie die Canisius- und Vinzentius-Einrichtungen sowie die St. Josef Gesellschaft in Stuttgart. Ferner ist sie mit 15,15 Prozent beteiligt an St. Loreto, Institut für soziale Berufe Schwäbisch Gmünd/Aalen/Ellwangen/Ludwigsburg. Unsere Arbeit war auch 2017 geprägt von einer Vielfalt von Begegnungen zwischen Menschen, verbunden mit dem Anliegen, nachhaltige Wirkung zu erzeugen. Immer geht es um Vertrauen und Zutrauen und um die Hoffnung, dass es gut, vielleicht besser wird. Ermöglicht wird dies durch einen Rahmen, der schützt und stützt. Zu diesem gehören eine verantwortliche Fachlichkeit, eine gut funktionierende Organisation, ausreichende persönliche und materielle Ressourcen und ein Glaube, der Hoffnung ermöglicht, wo menschliches Vermögen an seine Grenzen stößt. Diesen Rahmen zu pflegen und zu erhalten, erfordert ständige Weiterentwicklung. In 2017 stand dabei die Versorgung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge im Vordergrund, vor allem ihre persönliche Sicherheit und die Entwicklung von Perspektiven. 70 Unternehmen im Kurzporträt/Beteiligungen der Stiftung Liebenau

Stiftung St. Elisabeth Fondazione S. Elisabetta Fundazion S. Elisabetta Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde Dr. Christian Klotzner Stiftungspräsident von links: Thomas Kaldenbach Vorstand Josef Weißhaupt Vorstand Standortkommunen 4 Stationäre Angebote Pflegeheime 3 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 221 Palliativpflegeplätze 10 Plätze Rehabilitation 23 Wohnangebote Wohnungen für Senioren 28 Wohnungen für Menschen mit Behinderungen 30 Sonstige Angebote Bildungshaus Lichtenburg Zimmer/Seminarräume 46/9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 324 Ehrenamtliche 25 Die Fondazione S. Elisabetta, gegründet von der Stiftung Liebenau und der Caritas der Diözese Bozen-Brixen, führt das Bildungshaus Lichtenburg in Nals, das Jesuheim in Girlan sowie seit 2017 das Seniorenzentrum Grieserhof – Leben im Alter in Bozen. Im Grieserhof gibt es 60 Pflegeplätze und 28 heimgebundene Wohnungen mit Wahlmöglichkeit zwischen begleitetem und betreutem Wohnen, eine Montessori-Kindertagesstätte, einen Park und ein Tagescafé in der historischen Villa Aufschnaiter. Alles ist hier auf Begegnung der Generationen ausgelegt. Seit März 2017 führt die Stiftung auch die ehemalige Privatklinik Martinsbrunn in Meran mit einer Palliativabteilung, einem ambulanten Rehabilitationsbereich und einer fachärztliche Abteilung. Ergänzend sind 90 Pflegeplätze geplant. In Planung ist die erste Wohnanlage „Lebensräume für Jung und Alt” in Südtirol im Eucharistinerkloster in Meran. Hier kooperieren wir mit anderen kirchlichen Organisationen und der Gemeinde Meran. Ein weiteres Pflegeheim wird demnächst in Mühlbach entstehen. Die Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde wurde 2005 gegründet. Initiiert wurde sie von der Hospizbewegung St. Josef in Friedrichshafen und der Stiftung Liebenau, mit dem Ziel, die ambulante und stationäre Hospizarbeit im Bodenseekreis zu fördern und zu unterstützen. Inzwischen haben sich weitere Stiftungen, Wirtschaftsunternehmen und ein diakonisches Unternehmen mit Zustiftungen beteiligt. Die Christliche Hospizstiftung will schwerkranken und sterbenden Patienten ein Leben in Geborgenheit und Würde bis zum Tod ermöglichen. Da Pflege- und Krankenkassen die Kosten der stationären Hospizarbeit nicht deckend finanzieren, ist die Stiftung auf Zustiftungen angewiesen. Die vergangenen Jahre waren geprägt von der Frage, wie das Stiftungsvermögen der Christlichen Hospizstiftung möglichst sicher und dennoch ertragreich angelegt werden kann. Dieser Prozess wurde im Jahr 2017 abgeschlossen. Vorstand und Kuratorium haben sich einstimmig auf eine neue Anlagestrategie verständigt und das Stiftungskapital dementsprechend neu angelegt. Durch eine Erbschaft konnte das Stiftungsvermögen um einen Betrag von mehr als 50.000 Euro gesteigert werden. Es zeigt sich, dass die Hospizarbeit auch in der Gesellschaft verankert ist und durch Erbschaften, Spenden oder Zustiftungen gewürdigt wird. Im Jahr 2017 wurden im stationären Hospiz im Franziskuszentrum Friedrichshafen 66 Gäste zwischen 50 und 94 Jahren begleitet, 97 Prozent mit der Diagnose Krebs. Unternehmen im Kurzporträt/Stiftungen und sonstige Rechtsträger 71

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