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Jahresbericht 2017 der Stiftung Liebenau

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Christliches Sozialwerk

Christliches Sozialwerk gemeinnützige GmbH Gesellschaft für Entwicklungspsychiatrie und Integration gemeinnützige GmbH St. Josefskongregation Ursberg 50 %, Stiftung Liebenau 50 % Liebenau Therapeutische Einrichtungen gemeinnützige GmbH 50 %, Mariaberg-Fachkliniken gemeinnützige GmbH 50 % Peter Leuwer Geschäftsführer von links: Dr. Martin Menzel Geschäftsführer Sebastian Schlaich Geschäftsführer Standortkommunen 11 Stationäre Angebote Wohnheime 10 Betreute Wohngruppen 17 Teilstationäre Angebote Werkstätten (Standorte) 11 Schulen 1 Kindertagesstätten 2 Ambulante Angebote Ambulant betreutes Wohnen (Plätze) 130 Fachdienst 1 Interdisziplinäre Frühförderung 1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 882 Das Christliche Sozialwerk (CSW) ist das einzige landesweit tätige karitative Sozialunternehmen im Freistaat Sachsen. An etwa 50 städtischen und ländlichen Standorten bietet es differenzierte stationäre und ambulante Angebote zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Auch Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie schulische Angebote gehören zum Leistungsspektrum. Im Jahr 2017 haben wir – bei guter Auslastung – maßgeblich in unsere Zukunftsfähigkeit investiert. Die neuen Förderbereiche unserer Werkstätten in Dresden und Leipzig sowie der Ersatzbau für die aufgegebene Dresdner Werkstatt gingen in Betrieb. In Torgau begann der Bau eines stationären Hospizes. An mehreren Standorten haben wir mit baulichen Verbesserungen für tagesstrukturierende Angebote angefangen. Der Bau einer Sporthalle für unser Förderschulzentrum, der Ersatzneubau einer Wohneinrichtung in Dresden und der Bau einer Tagesklinik in Kooperation mit dem Dresdner Universitätsklinikum sind im Genehmigungsverfahren. Außerdem beteiligen wir uns intensiv an der fachpolitischen Diskussion um das neue Bundesteilhabegesetz und seine Umsetzung. Standortkommunen 1 Teilstationäre Angebote Tagesklinik 1 Tagesklinik Plätze 20 Ambulante Angebote Kinder- und Jugendpsychiatrische Ambulanz (Standorte) 2 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 40 Die Gesellschaft für Entwicklungspsychiatrie und Integration betreibt in Stuttgart die Tagesklinik Bernsteinstraße, eine kinder- und jugendpsychiatrische Tagesklinik für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche mit Intelligenzminderung. Sie ist in ihrer Aufgabenstellung und Konzeption die einzige ihrer Art in Deutschland. Neben den stationären Behandlungsplätzen befindet sich eine kinderund jugendpsychiatrische Ambulanz im Haus. Eine weitere ambulante kinder-und jugendpsychiatrische Versorgung wird am Standort der Diakonie Stetten angeboten. 2017 feierte die Tagesklinik ihr zehnjähriges Bestehen. Aufgrund der personellen Entwicklungen und externen Veränderungen der letzten Jahre und deren Auswirkungen auf die Tagesklinik haben wir uns verstärkt der Organisationsentwicklung gewidmet. Dadurch soll dem steigenden Bedarf der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung sowohl im teilstationären als auch im ambulanten Bereich begegnet werden. Geplant ist eine moderate Erhöhung der Platzzahlen und eine Ausweitung der ambulanten und aufsuchenden Behandlung. 68 Unternehmen im Kurzporträt/Beteiligungen der Stiftung Liebenau

St. Martin Sozialwissenschaftliches Gymnasium gemeinnützige GmbH Institut für Soziale Berufe (IfSB) gemeinnützige GmbH Bodenseeschule St. Martin Schulstiftung Friedrichshafen 51 %, Stiftung Liebenau 32 %, Sießener Schulen gemeinnützige GmbH 17 % Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz Allensbach-Hegne 25 %, Stiftung Liebenau 25 %, Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen e. V. 25 %, St. Elisabeth-Stiftung Bad Waldsee 25 % Gerhard Schöll Geschäftsführer von links: Kurt Brust Geschäftsführer Philip Kling Geschäftsführer Standortkommunen 1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lehrer/-innen (Kopfzahlen) 21 Das Katholische Freie Sozialwissenschaftliche Gymnasium bietet in Friedrichshafen eine gymnasiale Oberstufe mit sozialwissenschaftlichem Profil. Im Januar 2017 erhielten wir die staatliche Anerkennung, die die Voraussetzung zur Abnahme des Abiturs ist. Das Regierungspräsidium Tübingen sah die Voraussetzungen dafür bereits vor der üblichen Frist von drei Jahren erfüllt – eine Bestätigung für die gute Arbeit des Kollegiums und der Schülerschaft. Das erste Ziel des Aufbaus ist damit erreicht. Im Schuljahr 2017/2018 besuchen 168 Schülerinnen und Schüler unser Gymnasium. Momentan arbeiten wir mit aller Kraft an der pädagogischen Weiterentwicklung, ausgerichtet an den Konzepten des Marchtaler Plans und des Dialogischen Lernens. Diese Zielrichtungen heben uns heraus. Auch bei uns gibt es Fächerunterricht. Aber in erster Linie geht es uns um den Menschen. Jede und jeder soll die Rahmenbedingungen und die Begleitung bekommen, die zu persönlichen Bestleistungen befähigen. Unser Ansatz des Vernetzten Unterrichts, das Theologisch-philosophische Forum und unsere Lernbüros mit Freien Studien sind Mosaiksteine auf dem Weg zu gelingenden Schülerbiografien. Standortkommunen 3 Fachschulen Sozialpädagogik (Erziehung, Jugend- und Heimerziehung, 2 Heilerziehungspflege), Organisation und Führung, Heilpädagogik Berufsfachschulen Altenpflege, Heilerziehungsassistenz 2 Akademie Fort- und Weiterbildung 1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 95 Nebenamtliche Dozenten/-innen 122 Das Institut für Soziale Berufe (IfSB) bildet in Ravensburg, Wangen und Bad Wurzach Fachkräfte in mehreren sozialpädagogischen und pflegerischen Arbeitsfeldern aus und bietet Fachweiterbildungen und Zusatzqualifikationen. Alle Fachschul-Angebote wurden und werden sehr gut nachgefragt, insgesamt haben 2017 mehr als 2300 Menschen das IfSB besucht. In den Fachbereichen Heilerziehungspflege sowie Jugend- und Heimerziehung bieten wir je eine weitere Klasse an. Die Fachschule für Sozialpädagogik hat sich auf hohem Niveau stabilisiert, ebenso die Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe. Ein Migrationskurs in der Altenpflege wurde von Wangen nach Ravensburg verlegt. An der Fachschule für Heilerziehungspflege hat sich die Ausbildung zur Heilerziehungsassistenz verstetigt. Die Akademie für Fort- und Weiterbildung wächst kontinuierlich. Lediglich an der Fachschule für Heilpädagogik sind die Bewerberzahlen leicht rückläufig – Grund ist der fehlende akademische Abschluss. Für die neue Ausbildungsstruktur (Generalistik) gibt es bisher weder bundeseinheitliche noch landesspezifische Vorgaben. Personell sind wir gut vorbereitet, Gespräche mit Krankenhäusern zeugen von erfreulicher Kooperationsbereitschaft. Unternehmen im Kurzporträt/Beteiligungen der Stiftung Liebenau 69

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