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Jahresbericht 2017 der Stiftung Liebenau

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Liebenauer Landleben Forstbetrieb Rainer Wöhrle Geschäftsführer Markus Bertele Leiter Forstbetrieb Standortkommunen 1 Leistungen Verkaufsladen – Kunden 93 100 Gärtnerei – Bewirtschaftungsfläche in ha 8,9 Obstbau – Bewirtschaftungsfläche in ha 85 Obstbau – Erntemenge in to 208 Ackerbau, Grünland – Bewirtschaftungsfläche in ha 500 Ackerbau, Grünland – Erntemenge in to 5 327 Liebenauer Weiderinder – Verkauf/Bestand 123/336 Liebenauer Landschweine – Verkauf/Bestand 1 065/362 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (soz.-vers.-pfl. Arbeit)* 124 Auszubildende (BBW) 30 Mitarbeiter/-innen (WfbM) 96 * Ohne Erntehelfer und Aushilfen Das Liebenauer Landleben umfasst die Bereiche Gärtnerei, Obst- und Weinbau, Landwirtschaft mit Tierhaltung, Gartenund Landschaftsbau, Verkaufseinrichtungen sowie das Glashauscafé als Gastronomieangebot. 2017 war für viele Bereiche ein schwieriges Jahr. Der Frost zu Jahresbeginn führte im Obstbau zu einer Erntemenge von nur 20 Prozent des durchschnittlichen Ertrags. Auch Ackerbau und Grünland waren betroffen. Für die Gärtnerei und ihre Qualitätsprodukte sind die differenzierten Absatzwege und entsprechend unterschiedlichen Verkaufserlöse nach wie vor problematisch. Unser Verkaufsladen „Liebenauer Landleben” wurde umgebaut und neu geordnet. Damit kommen wir den Wünschen unserer Kunden nach, die hier besondere Produkte für den Alltag suchen. Im Garten- und Landschaftsbau haben wir in neue, wetterunabhängige Übungsflächen investiert, um die Ausbildungsqualität zu steigern und damit auch dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. In unserer Werkstatt für Menschen mit Behinderung wurde ein neuer Werkstattrat und erstmalig eine Frauenbeauftragte gewählt. Standorte 5 Waldfläche in ha 1 429 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen 7 davon Auszubildende 2 Mitarbeiter/-innen WfbM 15 Der Forstbetrieb bewirtschaftet die Wälder der Stiftung Liebenau und bietet sämtliche Dienstleistungen rund um den Wald: Pflanzung, Waldpflege, Holzernte, Spezialfällungen, Baumpflegearbeiten und Motorsägekurse. Der Stiftungswald umfasst eine Fläche von 1 429 Hektar, davon sind 60 Prozent Nadel- und 40 Prozent Laubholz. Im Oktober wurde er im Zuge eines Audits auf Einhaltung der PEFC Helsinki-Kriterien geprüft. PEFC ist ein in der EU anerkanntes Zertifizierungssystem für die Forstwirtschaft. Dabei wurde bestätigt, dass der Stiftungswald nachhaltig und vorbildlich bewirtschaftet wird und dass die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen voll erfüllt werden. Im Geschäftsjahr 2017 wurden 12 000 Festmeter Holz eingeschlagen, dies entspricht dem nachhaltigen Hiebssatz. Verkauft wurde das Holz als Sägerundholz an regionale und überregionale Sägewerke sowie als Brennholz ab Wald an Privatkunden oder über den Holzhof Liebenau. Im Holzhof arbeiten 15 Menschen mit Behinderungen, mit ihrer Hilfe haben wir 2 630 Raummeter ofenfertiges Brennholz produziert und vermarktet. Kunden sind Privathaushalte in der Region, Bäckereien, Gastronomiebetriebe und Brennholzhändler. 64 Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau

Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH Liebenau Österreich Service gemeinnützige GmbH Gesellschaften der Stiftung Liebenau Klaus Müller Geschäftsführer Standortkommunen 10 Stationäre Angebote Altenpflegeheime 10 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 565 Wohnangebote Heimgebundene Wohnungen 44 Wohnanlagen „Lebensräume für Jung und Alt”/ Zahl der Wohnungen 1/38 Pflegewohngemeinschaft/Zahl der Wohnungen 1/16 Wohnanlagen Betreutes Wohnen/ Zahl der Wohnungen 2/63 Betreuungseinrichtung für Menschen mit Behinderung 1 Plätze Wohnwelt 18 Plätze Arbeitswelt 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 671 davon: Mitarbeiter/-innen mit Behinderung (geförderte Arbeitsplätze) 21 Ehrenamtliche 241 Die Liebenau Österreich betreibt mit zwei weiteren Unternehmen in Vorarlberg, Oberösterreich und Kärnten Pflegeheime und unterschiedliche Wohnangebote für Senioren sowie eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Die Tochtergesellschaft Liebenau Österreich Service sorgt für Essensversorgung und Reinigungsleistungen. Gekennzeichnet sind alle Einrichtungen durch kleine, überschaubare und persönliche Strukturen, eine differenzierte Fachlichkeit und gute Einbindung in die Gemeinden. In Bartholomäberg wurde im März der Spatenstich für das neue Haus St. Anna gefeiert. Es ersetzt das in die Jahre gekommene Seniorenheim Bartholomäberg. 33 Seniorinnen und Senioren leben ab Herbst 2018 in zwei Hausgemeinschaften. Für rüstige ältere Menschen stehen neun heimgebundene Wohnungen zur Verfügung. Im Erdgeschoss sind ein Kindergarten, ein Café und ein Veranstaltungsraum geplant. Mit dem Zukunftspreis der Stadt Bregenz sind wir für unsere Angebote in der Wohnanlage Blumenegg ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde die nachhaltige Vernetzung und Integration von Menschen, die in den Betreuten Wohnungen und der Pflegewohngemeinschaft leben. Mit der Eröffnung von weiteren 30 Mietwohnungen in der Wohnanlage Brändlepark im Oktober setzen wir unsere enge Zusammenarbeit mit der Stadt Bregenz fort. Wie in der Wohnanlage Blumenegg erhalten auch diese Mieter bei Bedarf Unterstützung in Pflege und Hauswirtschaft und genießen ein moderiertes Zusammenleben. Im Seniorenheim Tschermakgarten können sie Veranstaltungen besuchen und zu Mittag essen. In Gmunden ist das Haus St. Josef mit dem Nationalen Qualitätszertifikat (NQZ) des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ausgezeichnet worden (siehe auch S. 54). Im Oktober haben wir eine Außenstelle der Demenzberatung Wels im Sozialzentrum Kloster Nazareth in Stadl-Paura errichtet, gefördert vom Land Oberösterreich, den Gebietskrankenkassen und der Stadt Wels. Neben den monatlichen Sprechstunden für Betroffene und deren Angehörige findet seit Oktober ein wöchentliches Ressourcentraining statt. Nach einem Teilumzug von 14 Bewohnern und 13 Mitarbeitern aus dem Seniorenheim Schmidt (Vandans) ist das im November 2016 eröffnete Haus St. Fidelis in St. Gallenkirch inzwischen voll belegt. Die im Seniorenheim Schmidt verbliebenen Bewohner ziehen im Herbst 2018 in das neue Haus St. Anna. Obwohl der Fachkräftemangel höhere Ausgaben erforderte, haben wir ein ausgeglichenes wirtschaftliches Ergebnis erreicht. Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau 65

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