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Jahresbericht 2017 der Stiftung Liebenau

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Liebenau Kliniken gemeinnützige GmbH Liebenau Therapeutische Einrichtungen gemeinnützige GmbH Gesellschaften der Stiftung Liebenau von links: Irmgard Möhrle-Schmäh Geschäftsführerin Liebenau Kliniken gemeinnützige GmbH Sebastian Schlaich Geschäftsführer Liebenau Kliniken gemeinnützige GmbH Wolfgang Oppolzer Geschäftsführer Liebenau Therapeutische Einrichtungen gemeinnützige GmbH Standortkommunen 4 Stationäre Angebote Krankenhausbetten stationär Innere Medizin 20 Kinder- und Jugendpsychiatrie 22 Erwachsenenpsychiatrie 20 Sozialtherapeutisches Heim Standorte 4 Ambulanzen (Standorte) Allgemeinmedizin 3 Kinder- und Jugendpsychiatrie 1 Erwachsenenpsychiatrie 1 Physiotherapie 2 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 495 Ehrenamtliche 32 Die Liebenau Kliniken und die Liebenau Therapeutischen Einrichtungen betreiben im Verbund eine Fachklinik mit Ambulanzen und ein sozialtherapeutisches Zentrum für Menschen mit Behinderungen, die körperlich oder psychisch erkrankt sind. Alle Angebote haben einen regionalen Bezug, als Spezialklinik und Kompetenzzentrum sind wir auch überregional tätig. Die Dienstleistungen im Krankenhaus, in der Tagesklinik und in den sozialtherapeutischen Heimen und den Ambulanzen waren auch 2017 sehr gut nachgefragt. In den psychiatrischen Fachabteilungen beschäftigte uns der Umstieg auf das pauschalierende Entgeltsystem in der Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP), der zum Jahreswechsel vollzogen wurde. Die Verhandlungen vor Ort werden zeigen, inwiefern das neue System die für die psychiatrische Versorgung von behinderten Menschen notwendigen Strukturen und höheren Aufwendungen berücksichtigt. Erstmalig musste in 2017 im Rahmen der Psych-Personalnachweis-Vereinbarung ein Nachweis über das einge- setzte Personalbudget und dessen Verwendung erbracht werden. Dieses System führt zu einer höheren Transparenz gegenüber den Kostenträgern. Die internistische Abteilung wurde im Jahr 2017 grundlegend saniert. Für den Aufbau der kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik in Liebenau wurden die Planungen abgeschlossen, sie wird im September 2018 eröffnet. Das sozialtherapeutische Heim erhält einige neue Standorte: Im Rahmen der vorgesehenen Dezentralisierung und der Anpassungen an die Landesheimbauverordnung haben wir mit dem Bau von drei neuen Wohnheimen in Vogt (24 Plätze) und Hegenberg (48 Plätze) begonnen. Das neue sozialtherapeutische Heim St. Damiano II Memberg in Stuttgart Bad Cannstatt wurde bis Jahresende nahezu fertiggestellt. Am 1. April 2018 begann der Betrieb mit 24 Wohnplätzen und 22 Plätzen im Förder- und Betreuungbereich. Auch die Organisation des sozialtherapeutischen Heimes wird sich verändern. Mehrere Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit nötigen Anpassungen an die veränderten baulichen Vorgaben und die inhaltlichen Veränderungen durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Eine zunehmende Kontrolle durch die Kostenträger sowie gestiegene Anforderungen von Brandschutz und Heimaufsicht erhöhen den Verwaltungsaufwand spürbar. Für das Medizinische Zentrum für Erwachsene mit Behinderung (MZEB) in Liebenau wurden gemeinsam mit anderen Anbietern und den Kostenträgern mehrere Verhandlungen über die Rahmen- und Preisbedingungen geführt. Voraussichtlich können wir im 2. Halbjahr 2018 die ersten Patientinnen und Patienten im MZEB behandeln. 60 Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau

Liebenau Berufsbildungswerk gemeinnützige GmbH Gesellschaft der Stiftung Liebenau von links: Herbert Lüdtke Geschäftsführer Christian Braun Geschäftsführer Standortkommunen 10 Ausbildungsangebote BBW-Ausbildung RAZ- Ausbildung Berufsvorbereitung Sonstige Ausbildungsmaßnahmen Berufe 54 Schulen Sonderberufsschule Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf (mit und ohne Deutschkenntnisse) Wohnen Standorte 26 Plätze 324 Wohnangebote 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 514 Ehrenamtliche 2 Im Liebenau Berufsbildungswerk werden über 1000 Personen begleitet, ausgebildet, beschult oder qualifiziert; sie werden auf eine Berufsausbildung vorbereitet, durchlaufen eine Ausbildung oder sollen wieder einen Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten; jugendliche geflüchtete Personen werden beschult, damit sie einen Zugang zum Bildungssystem bekommen, weiteren Personengruppen wird ein möglichst inklusiver Zugang zum Arbeitsmarkt und zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglicht. Im Liebenau Berufsbildungswerk bilden sich alle aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen ab: demografische Veränderungen, der zunehmende Fachkräftemangel, Integration geflüchteter Menschen, Energiewende und schließlich der große Trend Digitalisierung. Als lernende Organisation versuchen wir, die Entwicklungen aufzunehmen und uns an die sich verändernden Bedingungen anzupassen. Projektmanagement, Innovationen und Schnelligkeit gewinnen an Bedeutung. Mitarbeiter wie Auszubildende müssen bei fachlichen und organisatorischen Entwicklungen als Beteiligte gewonnen werden. Wichtige Projekte sind Strategie- und Mitarbeitertage zur gemeinsamen Ausrichtung und Fortbildung, Veranstaltungen für die Öffentlichkeit und für unsere Kunden. Übergreifende Projekte, die uns auch im vergangenen Jahr beschäftigt haben, sind die Weiterentwicklung von E-Learning und die Einführung eines flächendeckenden WLAN, eine verbesserte Kommunikation untereinander und die Kooperation mit Unternehmen und Betrieben in der Region. Im Fokus standen fachliche Themen wie der Umgang mit grenzüberschreitendem Verhalten, die Begleitung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen sowie das Hilfeplanverfahren in der Jugendhilfe. Zur besseren Integration unserer Absolventen in den Arbeitsmarkt haben wir ein Job-Coaching-Konzept entwickelt. Alle diese Entwicklungen haben zum Ziel, den Bedarfen der von uns betreuten Menschen möglichst gerecht zu werden und die Unterstützung dahin zu bringen, wo sie wirklich notwendig ist. In Zusammenarbeit mit der Liebenau Lebenswert Alter haben wir ein Projekt zur Gewinnung von Pflegefachkräften im EU-Ausland gestartet. Auch die Entwicklungszusammenarbeit in Afrika nahm konkrete Gestalt an: Zum fachlichen Austausch besuchte ein Kfz-Ausbilder aus Ruanda das BBW und zwei BBW-Mitarbeiter reisten nach Uganda und Ruanda, um mögliche Bildungsprojekte und den Bau eines Zentrums für berufliche Bildung in der Nähe von Kampala vorzubereiten. Die Belegungsentwicklung war stabil, die Belegungszahlen in der BBW-Ausbildung stiegen leicht an, die Belegung des Internates ist weiterhin auf einem hohen Niveau. So erzielten wir ein ausgeglichenes Ergebnis und konnten notwendige Instandhaltungen vornehmen. Unternehmen im Kurzporträt/Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau 61

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