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Jahresbericht 2017 der Stiftung Liebenau

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Jahresrückblick

Jahresrückblick 2017 Januar: Urteile in Euthanasieprozessen waren zu milde 501 Bewohner aus Liebenau und Rosenharz wurden während der NS-Zeit in Grafeneck und Hadamar ermordet. Beim Gedenktag an die Opfer der Euthanasie zog Jens Rommel, Leiter der „Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen” ernüchternde Bilanz. Im Grafeneck-Prozess musste von den acht Angeklagten keiner ins Gefängnis. Von rund 175 000 Beschuldigten in NS-Verfahren seit 1945 wurden weniger als 7000 verurteilt. Sein Fazit: Es wurde zu spät, zu milde und zu wenig verurteilt. Februar: Inklusionsklasse der Don-Bosco-Schule Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg, hat sich über das inklusive wegweisende Angebot für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an der Tettnanger Manzenbergschule informiert. März: Fachtag zum Immobilienverrentungsmodell mit Zukunft Das Besondere der Zustifterrente der Stiftung Liebenau: Sie sichert Menschen ab etwa 65 Jahren beim Verkauf ihrer Immobilie ein lebenslanges Wohnrecht. Außerdem erhalten sie eine befristete oder lebenslange Rentenzahlung. April: Kooperation für soziale Wohnprojekte Die Stiftung Liebenau und die Baugenossenschaft Familienheim Schwarzwald-Baar-Heuberg haben sich zusammengeschlossen, um sozialverträglichen Wohnraum zu schaffen. Die Kooperation greift unter anderem auch in Tettnang. April: „Haus der Pflege” ergänzt das Quartier St. Johann Spatenstich im Quartier: Die Stiftung Liebenau baut in Tettnang in enger Zusammenarbeit mit der Stadt ein Haus für 45 ältere und pflegebedürftige Menschen sowie zehn Heimgebundene Wohnungen im St. Johann Quartier. 26 Jahresrückblick 2017

April: Tag der offenen Tür bot Blick hinter die Kulissen im Bildungszentrum Ulm Welche Berufe kann ich hier erlernen? Welcher Job passt zu mir? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Zu Fragen rund um den Berufsstart für Jugendliche mit besonderem Teilhabebedarf standen die Bildungsexperten des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) Ulm Rede und Antwort. Dabei bekamen die Besucher vor Ort auch gleich einen hautnahen Einblick in die einzelnen Berufe und in den Ausbildungsalltag: in der Backstube, den hauseigenen Bäcker- und Metzgereiläden sowie im Restaurant. Mai: Geschwisterkinder seit zehn Jahren im Blick Die Geschwisterzeit hat Geschwister von erkrankten oder behinderten Kindern im Fokus. Schirmherrin beim „Tag für besondere Familien” ist Verena Bentele, Bundesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Handicap. Mai: Fachtag – Sexualität von Menschen mit Behinderungen Die Sexualität von Menschen mit Behinderung: ein besonderes Bedürfnis oder nicht? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein zweitägiger Fachtag, unter anderem mit Nina de Vries, einer Pionierin in Sachen Sexualassistenz. Mai: Angehende Forstwirte erfolgreich im Wettbewerb Auszubildende der Liebenauer Forstbetriebe maßen sich erfolgreich beim Landeswettbewerb am Forstlichen Ausbildungszentrum in Gengenbach. Ein Auszubildender fuhr mit dem dritten Platz zum Bundesentscheid. Mai: Auftakt zu den inklusiven Liebenauer Konzerten Bei regelmäßigen Konzerten kommen auch Menschen mit Behinderungen, die nicht mobil sind, in den Genuss, Kultur zu erleben. Die Resonanz auf die Liebenauer Konzerte verschiedener Stilrichtungen ist groß. Jahresrückblick 2017 27

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