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Jahresbericht 2016 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2016 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Christliches Sozialwerk

Christliches Sozialwerk gemeinnützige GmbH Gesellschaft für Entwicklungspsychiatrie und Integration gemeinnützige GmbH St. Josefskongregation Ursberg 50 %, Stiftung Liebenau 50 % Mariaberg-Fachkliniken gemeinnützige GmbH 50 %, Liebenau Therapeutische Einrichtungen 50 % Peter Leuwer Geschäftsführer von links: Dr. Martin Menzel Geschäftsführer Sebastian Schlaich Geschäftsführer Standortkommunen 11 Stationäre Angebote Wohnheime 10 Betreute Wohngruppen 17 Teilstationäre Angebote Werkstätten (Standorte) 11 Schulen 1 Kindertagesstätten 2 Ambulante Angebote Ambulant betreutes Wohnen (Plätze) 125 Fachdienst 1 Frühförderstelle 1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 876 Das Christliche Sozialwerk (CSW) ist das einzige landeweit tätige karitative Sozialunternehmen im Freistaat Sachsen. Schwerpunkt der Tätigkeit sind differenzierte stationäre und ambulante Angebote der Eingliederungs hilfe. Aber auch Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie schulische Angebote für lern- und verhaltensbehinderte Schülerinnen und Schüler und Hilfen zur Inklusion gehören zum Leistungsspektrum des CSW. Der Pferde- und Straußenhof bei Zwickau ermöglicht Menschen mit Behinderung ein Leben und Arbeiten im besonderen Umfeld. Im Jahr 2016 verzeichneten wir in allen Bereichen eine gute Auslastung und konnten neue Vorhaben, konkret den Neubau des Leipziger Förder- und Betreuungsbereichs sowie den Ersatzbau für die aufgegebene Dresdner Werkstatt an der Elbe, in Angriff nehmen. Der Neubau eines Förder- und Betreuungsbereiches der Dresdner Werkstatt sowie der Erweiterungsbau der Werkstatt in Kamenz wurden planmäßig fertiggestellt. Weitere Bau- und Erweiterungsvorhaben sind in Planung. Standortkommunen 1 Teilstationäre Angebote Tagesklinik 1 Tagesklinische Plätze 20 Ambulante Angebote Psychiatrische Institutsambulanz (Kinder- und Jugendpsychiatrie) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 39 Die Gesellschaft für Entwicklungspsychiatrie und Inte gra- tion betreibt eine kinder- und jugendpsychiatrische Tagesklinik im Stuttgarter Süden. Hier werden Kinder und Jugendliche mit Intelligenzminderung und gleichzeitig bestehenden behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen aufgenommen. Die Tagesklinik ist in ihrer Aufgabenstellung und Konzeption die einzige ihrer Art in Deutschland. Neben den stationären Behandlungsplätzen befindet sich eine kinder- und jugendpsychiatrische Ambulanz im Haus. Im November 2016 wurde das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ (PsychVVG) im Bundestag beschlossen. Die damit verbundenen Veränderungen des Entgeltsystems hatten uns bereits im Vorfeld stark beschäftigt, und viele Ressourcen waren durch die inten sive Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des leistungsvergleichenden Systems gebunden. 1 70 Unternehmen im Kurzportrait

St. Martin Sozialwissenschaftliches Gymnasium gemeinnützige GmbH Institut für Soziale Berufe (IfSB) gemeinnützige GmbH Bodenseeschule St. Martin Schulstiftung Friedrichshafen 51 %, Stiftung Liebenau 32 %, Sießener Schulen gemeinnützige GmbH 17 % Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz Allensbach-Hegne 25 %, Stiftung Liebenau 25 %, Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen e.V. 25 %, St. Elisabeth-Stiftung Bad Waldsee 25 % Gerhard Schöll Geschäftsführer von links: Kurt Brust Geschäftsführer Philip Kling Geschäftsführer Standortkommunen 1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lehrer/-innen (Kopfzahlen) 22 Das Katholische Freie Sozialwissenschaftliche Gymnasium bietet in Friedrichshafen eine gymnasiale Oberstufe mit sozialwissenschaftlichem Profil. Seit September 2016 haben wir erstmals auch die Jahrgangsstufe 2 (Abiturientenklasse) eröffnet. Somit sind wie geplant alle Stufen – Eingangsklasse, Jahrgangsstufe 1 und Jahrgangsstufe 2 – mit jeweils zwei Klassen belegt. Die Anmeldezahlen liegen oberhalb unserer Kapazitäten. Wir wollen die Schüler dort abholen, wo sie im Augenblick stehen und eventuelle Defizite gezielt aufarbeiten. Deshalb erfolgt die Aufnahme nicht nach Notendurchschnitt, sondern nach Anmeldung. Durch zusätzliche Lernangebote können eventuelle Defizite gezielt aufgearbeitet werden. Wir wollen unsere Schüler auf die Anforderungen der modernen Gesellschaft vorbereiten. Deshalb führen wir auch in der Oberstufe die Strukturelemente des Marchtaler Plans fort. Der Fokus liegt in diesem Schuljahr zum einen auf den Lernbüros und Freien Studien. Unter Anleitung planen die Schüler Lernprozesse selbstständig und selbstverantwortlich. Die Lehrkräfte stehen dabei beratend zur Seite. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung des Unterrichts. Die Fächer Geschichte, Religion, Philosophie und Kunst werden aus einer Hand in einem Zusammenhang unterrichtet. Weitere Fächervernetzungen sollen folgen, gemäß eines Schülerzitats: „Die Welt ist verbunden, so soll auch der Unterricht sein.“ Standortkommunen 3 Fachschulen Sozialpädagogik, Sozialwesen, Organisation und Führung Berufsfachschulen Altenpflege, Heilerziehungsassistenz, BFQ Akademie Fort- und Weiterbildung 1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 92 Nebenamtliche Dozenten/-innen 120 Das Institut für Soziale Berufe (IfSB) bildet Fachkräfte in mehreren sozialpädagogischen und pflegerischen Arbeitsfeldern aus. An den drei Standorten in Ravensburg, Wangen und Bad Wurzach werden außerdem noch Fachweiterbildungen und Zusatzqualifikationen angeboten. Die Bildungsangebote des IfSB sind auch im Jahr 2016 wieder stark nachgefragt worden, die Zahl der Schüler in Ausbildung stieg auf 1 295. Gleiches gilt für die Weiterbildungskurse, mit 792 Teilnehmern. Nach einjähriger Pause gab es an der Fachschule für Sozialpädagogik wieder eine Europa klasse. Erweitert wurde das Kursangebot um einen weiteren Migrationskurs, der seit dem Schuljahr 2016/2017 stattfindet. Zudem gelang der erfolgreiche Abschluss des Träger zertifikates. An der Fachschule für Heilerziehungspflege begannen 24 Auszubildende die neue Ausbildung zur Heilerziehungsassistentin. Die Fachschule für Jugend- und Heimerziehung intensiviert die Zusammenarbeit mit den Praxisstellen. In einem Kriterienkatalog sollen die genauen Anforderungen der Ausbildung fixiert werden. Im Bereich Altenpflege- und Altenpflege hilfe ist eine signifikant höhere Abbruchquote als in anderen Ausbildungsgängen festzustellen. Ursachen liegen in zunehmend schwierigen Berufsbiografien der Bewerber und in teils ungünstigen Praxisbedingungen. 3 3 Unternehmen im Kurzportrait 71

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