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Jahresbericht 2016 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2016 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Liebenau Lebenswert Alter gemeinnützige GmbH vormals St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gemeinnützige GmbH Liebenau Leben im Alter gemeinnützige GmbH vormals Liebenau – Leben im Alter gemeinnützige GmbH Gesellschaften der Stiftung Liebenau von links: Stefanie Locher Geschäftsführerin Dr. Alexander Lahl Geschäftsführer Standortkommunen 38 Stationäre Angebote Häuser der Pflege 30 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 1 617 Schwerstpflegeplätze 26 Ambulante Angebote Sozialstationen 3 Wohnangebote 2 Standorte Heimgebundene Wohnungen/ Zahl der Wohnungen Wohnanlagen„Lebensräume für Jung und Alt“/ Zahl der Wohnungen Alter und alt sein bringt Veränderungen mit sich. Sich damit auseinanderzusetzen, sich darauf einzulassen und damit anzufreunden, fällt nicht immer leicht. Und dennoch hat jeder von uns eine Vorstellung, wie er alt werden möchte. Die gemeinnützigen Gesellschaften Liebenau Lebenswert Alter und Liebenau Leben im Alter bieten dazu bedürfnisgerechte und vielfältige Angebote von Quartiersarbeit über ambulante Betreuung sowie ambulante Wohnformen bis hin zur stationären Pflege und unserem Hospiz, die wir im Jahr 2016 weiterentwickelt haben. In unseren Lebensräumen für Jung und Alt, einer besonderen Art des Mehrgenerationenwohnens, haben wir vor allem zwei Themen in den Blick genommen. Zum einen ging es darum, die Lebensräume als Kontakt- und Anlaufstelle in Bezug auf die „Hilfemix“-Erstinformation in pflege rischen Fragen auf den Weg zu bringen. Zum anderen stand das 20/248 28/852 Wohnanlagen „Leben am See“/ Zahl der Wohnungen 2/73 Sonstige Angebote Plätze Tagesbetreuung 60 Plätze Hospiz 9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 1 738 Ehrenamtliche 1 548 Projekt „Runder Tisch Quartiersarbeit“ im Fokus. Dabei geht es um die Vernetzung, Zusammen arbeit und Absprache verschiedener Akteure einer Gemeinde zum Thema Altenhilfe. Das Jahr 2016 war zudem geprägt durch die Stärkung unserer ambulanten Dienste. Neben einem Begegnungstag für ältere Menschen wurden ein Tagestreff für pflegebedürf tige Menschen sowie ambulante Wohnformen konzipiert. Mit diesen Weiterentwicklungen können attraktive und passgenaue Antworten auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der alten und hochbetagten Menschen gegeben werden. „Entbürokratisierung der Pflegedokumentation“ – im Jahr 2016 ein wichtiges Stichwort im stationären Bereich. Eine Antwort darauf: SIS, die Strukturierte Informationssammlung, vereinfacht die Dokumentation und erreicht eine ganzheitliche Sicht auf den Pflegebedürftigen. Mit vier Einrichtungen haben wir uns auf den Weg gemacht, SIS zu erproben. Ergebnis des Pilotprojektes: Bis zum Ende des Jahres 2018 wird die Pflege-Dokumentation aller pflegerischen Einrichtungen auf SIS umgestellt. Zudem haben wir uns besonders dem immer drängender werdenden Thema Personalgewinnung, und damit zusammenhängend der Personalbindung und -entwicklung, zugewandt. Neben einer großen Anzahl an Fort- und Weiterbildungen konnten unsere Führungsnachwuchskräfte den zweijährigen Kurs „Übernehmen Sie die Führung!“ erfolgreich abschließen. Der Kurs qualifiziert die Teilnehmer sowohl persönlich als auch fachlich für die Übernahme der Wohnbereichsleitung. Im Rahmen der Landespersonalverordnung Baden-Württemberg haben wir uns in Abstimmung mit den Kostenträgern dafür entschieden, den Personalschlüssel in unseren Häusern der Pflege zu erhöhen, unser Fachkräftepersonal aufzustocken und damit die Präsenzzeiten auszubauen. 60 Unternehmen im Kurzportrait

Liebenau Teilhabe gemeinnützige GmbH vormals St. Gallus-Hilfe für behinderte Menschen gemeinnützige GmbH Liebenau Dienste für Menschen gemeinnützige GmbH vormals Liebenau – Dienste für Menschen mit Behinderung gemeinnützige GmbH Gesellschaften der Stiftung Liebenau Jörg Munk Geschäftsführer Standortkommunen 24 Stationäre Angebote Wohnhäuser Liebenau, Hegenberg, Rosenharz 16 Gemeindeintegrierte Wohnhäuser, -gemeinschaften 22 Teilstationäre Angebote Werkstätten 7 Schulen (inkl. Außenklassen) 6 Ambulante Angebote Beratungs- und Unterstützungsdienste 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 1 490 Ehrenamtliche 480 Seit 2016 haben die Liebenau Teilhabe und die Liebenau Dienste für Menschen eine neue Organisationsstruktur. Hintergrund hierfür ist die verstärkte Regionalisierung und die Weiterentwicklung zu Fachzentren. Für den operativen Bereich trägt nun eine Ebene Fachbereiche Verantwortung, unterstützt von einer Ebene zentraler Fach- und kaufmännischer Dienste. Auf einer Geschäftsleitungsebene liegt die Verantwortung für die strategische Ausrichtung und ihre Umsetzung. 20-jähriges Jubiläum feierte das Haus St. Katharina in Leutkirch, eines der ersten von aktuell 48 gemeindeintegrierten Wohn-, Arbeits- und Betreuungsangeboten. Drei weitere gemeindeintegrierte Projekte wurden begonnen. Vielfalt an Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten und Durchlässigkeit zum ersten Arbeitsmarkt sind Leitprinzipien der Liebenauer Arbeitswelten. Anklang fanden gemeinsame Praxiswochen der Arbeitswelten mit dem Berufsbildungswerk Adolf Aich für Schüler verschiedener Förderschulen. Zunehmend nachgefragt werden betriebsintegrierte Arbeitsplätze in Verbindung mit einer verlässlichen Assistenz. Entsprechende ambulante Arbeitsassistenzangebote haben wir inzwischen in fünf Kommunen geschaffen. Kunst und Kreativität bietet auf vielfältige Weise Zugang zu Menschen mit Einschränkungen. So entstand gemeinsam mit Heranwachsenden in Hegenberg, dem Jugendhaus Ravensburg und Szeneprofis das Hip-Hop-Projekt „New Kids on the RaP.“ Bewährt hat sich eine kreativ-künstlerische Kooperation der Kreativwerkstatt Rosenharz mit der Hypovereinsbank. In einem mehrjährigen, komplexen Prozess haben wir mit den beteiligten Stadt- und Landkreisen, dem Kommunalverband für Jugend und Soziales und dem Land Baden-Württemberg Einigkeit über die inhaltlich-konzeptionelle Ausrichtung des Stammortes Hegenberg erreicht. Hegenberg wird sich zu einem – in Baden-Württemberg bisher einzigartigen – pädagogisch-therapeutischen Fachzentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene entwickeln, mit differenzierten pädagogischen, therapeutischen und fachmedizinischen Kompetenzen. (siehe auch S. 40) Die Nachfrage nach unseren Angeboten ist in allen Leistungsfeldern hoch. Dennoch ist die wirtschaftliche Situation angespannt. Zurückzuführen ist dies einerseits auf die Kosten des Entwicklungsprozesses. Andererseits liegt es an der dynamischen Zunahme von gesetzlichen Regelungen und Vorschriften, gepaart mit steigenden Anforderungen der öffentlichen Aufsichts- und Ordnungsämter. Beide Themen werden in den Vergütungsverhandlungen mit den Leistungsträgern thematisiert. Unternehmen im Kurzportrait 61

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