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Jahresbericht 2016 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2016 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Jahresrückblick

Jahresrückblick 2016 Januar: Bewegendes Gedenken an die Frauen und Männer aus Liebenau, die im Nationalsozialismus Opfer der Euthanasie wurden Der 27. Januar ist bei der Stiftung Liebenau der Erinnerung an die 501 Euthanasieopfer gewidmet, die zwischen 1940 und 1941 in Liebenau abgeholt und von den Nazis ermordet wurden. Schüler des Leistungskurses Geschichte am Montfort- Gymnasium Tettnang setzten sich mit dem Geschehen von damals auseinander. Eine bemerkenswerte Gedenkstunde im Liebenauer Schloss war das Resultat. Eine von den Schülern selbstgefertigte Skulptur symbolisiert die Mahnung an Integration, Toleranz und Offenheit. Januar: Don-Bosco-Schüler bei Winterspielen erfolgreich Mit einer Medaillenflut wurden Schüler der Don-Bosco-Schule bei den Landes-Winterspielen der „Special Olympics“ belohnt: 14 der insgesamt 16 Medaillen waren aus Gold – für Ski Alpin, Nordisch und Schneeschuhlauf. Januar: Landtagskandidaten diskutieren in der Stiftung Liebenau „Sozialpolitik für uns“ hieß das Motto einer Diskussionsveranstaltung in Leichter Sprache zur Landtagswahl am 13. März. Die Kandidaten des Wahlkreises Ravens burg- Tettnang stellten sich den Fragen der Zuhörer mit Behinderung. März: Benefizabend mit Botschafterin Ursula Cantieni Biblische Texte und improvisatorische Orgelmusik mit Ursula Cantieni und Steffen Mark Schwarz boten Kunstgenuss der besonderen Art. Das Konzert in der St. Jodokskirche Ravensburg war der Kindernachsorge gewidmet. März: Stiftung Liebenau auch in Italien aktiv Das neue Sozialunternehmen Liebenau Italia widmet sich der Pflege und Betreuung hilfebedürftiger Mitmenschen vor Ort. 2017 wurde ein Pflegeheim von den Schwestern der Göttlichen Vorsehung übernommen. 26 Jahresrückblick

April: Unterstützte Kommunikation (UK) für mehr Teilhabe Zum Fachtag mit dem UK-Experten Claudio Castaneda kamen Fachkräfte der Stiftung Liebenau und weiterer Einrichtungen. Im Fokus stand die Frage, wie vor allem Menschen mit starken Einschränkungen verstanden werden können. April: Wohnhaus in Brochenzell eingeweiht Mitten in der Gemeinde Brochenzell bietet das neue Wohnhaus 24 Erwachsenen mit höherem Unterstützungsbedarf Teilhabe wie sie in der Behindertenrechtskonvention gefordert wird. Mai: Begegnungstag bringt Abwechslung und Kontakte im Alltag Einmal in der Woche bietet ein Begegnungstag – geleitet von Fachkräften – älteren Menschen in den Lebensräumen für Jung und Alt Abwechslung und Unterhaltung: Angesprochen sind Senioren rund um Mengen, Hohentengen und Scheer. Mai: Startschuss für „Lebensraum-Campus“ und eine inklusive Gemeinde Im Oberteuringer Wohngebiet Bachäcker ist Baubeginn für eine stationäre Senioreneinrichtung mit angebundenen ambulanten Diensten. Es ist das erste von mehreren Bauprojekten auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde. Darauf folgt der Baubeginn für den Lebensraum-Campus: Das Herzstück des neuen Ortsviertels – gebaut von der Gemeinde – beherbergt Angebote für Kinder, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung. Der Bau für das Wohnhaus für 24 Menschen mit Behinderung der Stiftung Liebenau begann ebenfalls 2016. Juni: Flüchtlinge in der Stiftung gefördert und integriert Die Sportler der „BBW Included Runners“ des Berufsbildungswerks gehören zu den 372 geflüchteten Menschen, die 2016 in den Be reichen Wohnen, Bildung und Beschäftigung in der Stiftung Liebenau begleitet wurden. Jahresrückblick 27

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