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Jahresbericht 2016 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2016 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Stiftung Liebenau Bericht des Aufsichtsrates Nachhaltiges und solides Wirtschaften Einen großen Umfang in den Sitzungen des Aufsichtsrates nimmt die Befassung mit dem Jahresabschluss des Vorjahres und dem Wirtschaftsplan des Folgejahres ein. Auf der Grundlage des uneingeschränkten Bestätigungsvermerks der Wirtschaftsprüfer und der Empfehlungen des Wirtschaftsausschusses stellte der Aufsichtsrat 2016 den Jahresabschluss 2015 der Stiftung Liebenau fest und nahm die Teil-Jahres ab- schlüsse der einzelnen Geschäftsfelder zustimmend zur Kenntnis. Gerade diese Berichte vermitteln uns einen umfassenden und klaren Überblick über die wirtschaftliche Situation der Stiftung und ihrer Geschäftsfelder. Darüber hinaus beauftragte der Aufsichtsrat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften für das kommende Rechnungsjahr. Im Dezember 2016 genehmigten wir den Wirtschaftsplan für das Jahr 2017. Der Einblick in die operative Arbeit rundet das Bild ab. Deswegen hält der Ausschuss „Soziale Dienste“ seine Sitzungen meistens in Einrichtungen der Stiftung Liebenau ab. Im Jahr 2016 waren dies die Wohngemeinschaft St. Gallus und das Altenpflegeheim Haus St. Josef in Meckenbeuren-Brochenzell. Die Aufsichtsratsreise hat uns im Jahr 2016 in die Lombardei geführt. Die Stiftung hat dort mit ihrer Liebenau Italia impresa sociale S. r. l. eine Einrichtung der Schwestern der göttlichen Vorsehung in Betriebspacht übernommen, und wir wollten uns ein Bild über die sozialen und politischen Rahmenbedingungen machen, zumal dieser Schritt nur der erste Schritt in Italien sein soll. Man lernt dabei auch die Partner, Freunde und Förderer der Stiftung Liebenau kennen, die die Voraussetzung für das Gelingen der Aktivitäten der Stiftung sind und ohne die eine so vielfältige und umfassende Arbeit gar nicht möglich wäre. Die Aufsichtsratsreise 2016 führte in die Lombardei. Auf dem Programm stand neben einem Gespräch mit dem Bischof von Como auch ein Besuch im Provinzsitz der Schwestern der göttlichen Vorsehung. Personalia Im Juli 2016 wurde Prof. Dr. Volker Faust, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, als Aufsichtsrat verabschiedet. Er war seit 1993 Aufsichtsratsmitglied und hatte seit 2014 den stellvertretenden Vorsitz inne. Seine fachlichen und persönlichen Beiträge waren im Gremium hoch geschätzt. Mit seinem 75. Geburtstag endete satzungsgemäß seine Mitgliedschaft im Aufsichtsrat. Wir danken ihm ganz herzlich für sein Engagement in den vielen Jahren. Seine Nachfolge als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates hat Paul Locherer angetreten. Für weitere fünf Jahre in den Aufsichtsrat wiedergewählt wurden Dr. Franz Steinle und Franz Bernhard Bühler. 8 Berichte

In dankbarer Anerkennung seiner Verdienste und seines großen Engagements im Sinne der Stiftung Liebenau und der von ihr betreuten Menschen wurde Professor Dr. Volker Faust mit dem Ehrenzeichen der Stiftung Liebenau ausgezeichnet. Ausblick So verstanden, bedeutet Aufsicht Übersicht, Transparenz, sorgfältige Beobachtung, gegenseitiges Verstehen, Begegnung, Austausch und vor allem auch ein respektvolles Aufschauen zu den Leistungen und dem Engagement aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und des Vorstandes der Stiftung Liebenau. Wir empfinden es als große Freude und als ein Privileg, die fachlich, wirtschaftlich und ethisch fundierte Arbeit unterstützen zu können. Eine Arbeit, mit der die Stiftung Liebenau vielen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebens- und Problemlagen zur Seite steht – ver - lässlich und stets vorwärtsgerichtet. Der Aufsichtsrat wünscht der Stiftung Liebenau dabei weiterhin viel Erfolg und wird ihr auch in Zukunft verlässlich zur Seite stehen. Dr. Joachim Senn Vorsitzender des Aufsichtsrates Berichte 9

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