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Jahresbericht 2015 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2015 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Liebenauer Netzwerk Familie RheinMainBildung gemeinnützige GmbH Das Liebenauer Netzwerk Familie ist eine fachliche Klammer aller Dienste und Einrichtungen innerhalb des Stiftungsverbundes, die Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien sicherstellen. Ihre gemeinsame Vision: Alle Kinder und Familien sollen möglichst uneingeschränkt teilhaben können am gesellschaftlichen Leben und an den Regelangeboten der Bildung, Erziehung und Betreuung. Das gilt vor allem auch für Familien, deren Alltag durch eine schwere Krankheit oder Behinderung eines Kindes oder psychosoziale Belastungen erschwert ist. Die RheinMainBildung ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und wurde zum 1. Januar 2015 vom Pädagogischen Bildungswerk e. V., Frankfurt am Main übernommen. Sie setzt sich ein für Menschen, deren gesellschaftliche Teilhabe aus unterschiedlichen Gründen erschwert ist – insbesondere für Familien mit hohen psychosozialen Belastungen, in denen minderjährige Kindern leben. Die RheinMainBildung ist Träger von ambulanten Hilfen zur Erziehung sowie für Menschen mit Behinderung oder Abhängigkeitserkrankungen. Mit drei Standorten ist sie in den Frankfurter Stadtteilen Sachsenhausen und Ost- Christoph Gräf Koordinator Liebenauer Netzwerk Familie Auch im Jahr 2015 waren unsere präventiven Hilfen und familienentlastenden Angebote wie etwa die inter- Das Team der Sozialmedizinischen Nachsorge kümmerte sich um Familien im Übergang von klinischer Versor- Jörg Munk Geschäftsführer end verankert, wobei sich die Dienstleistungen auf Klienten im gesamten Stadtgebiet beziehen. Außerdem ist die Gesellschaft Schulträger der Marianne-Frostig-Schule in Offenbach, einer staatlich anerkannten Grund-, Haupt- und Realschule mit besonderer pädagogischer Prägung. disziplinäre Frühförder- und Beratungsstelle für Eltern gung in die eigene Häuslichkeit. Der ambulante Kinder- und Kind stark nachgefragt. Mit Hilfe von 42 Ehren- hospizdienst Amalie richtete Ende 2015 ein Büro im amtlichen griff „wellcome“ zahlreichen Eltern im Gemeindepsychiatrischen Zentrum Friedrichshafen Optimierung der ambulanten Hilfen ersten Lebensjahr ihres Neugeborenen unter die Arme. ein. Neu ist auch das Angebot einer Kindertrauergruppe Nach der Übernahme leitete die neue Geschäftsfüh- im sogenannten „grünen rung organisatorische Optimierungsmaßnahmen ein – Klassenzimmer“ der begleitet von einem intensiven Austausch zum Selbst- Stadt Friedrichshafen. verständnis und zur Identifikation der Mitarbeitenden An psychosozial hoch belastete Familien richtet Christoph Gräf Prokurist mit dem Unternehmen. Neben den ambulanten Hilfen wurde 2015 erstmals ein Ferienprogramm für Kinder sich „Familienzeit“ – ein mit und ohne Behinderungen an der Marianne-Frostig- neues Kooperationspro- Schule angeboten. Mit den Pflegekassen wurde eine jekt mit dem Familiener- Vereinbarung für die Erbringung niedrigschwelliger holungswerk der Diözese Betreuungsleistungen getroffen. Rottenburg-Stuttgart. Der Förderantrag an die Steigende Schülerzahlen Kinderlandstiftung wurde Bereits kurz nach der Entscheidung für eine Übernahme positiv beschieden, so- der RheinMainBildung im Frühjahr 2014 waren erste dass ab 2016 Familienbil- Gespräche mit Eltern, dem Kollegium und den Schülern werden. Angestrebt wird eine deutlich höhere Schüler- dungswochenenden im der Marianne-Frostig-Schule sowie dem Schulamt zahl, um mit den Elternbeiträgen und den staatlichen Liebenauer Netzwerk Familie Hilfen für Familien Familienferiendorf Langenargen stattfinden können. Stark nachgefragt von Familien waren 2015 auch wieder die Ferien- und Freizeitgebote. Über 400 Kinder, geführt worden – als Signal für eine sichere Zukunft der Schule. Zur Steigerung der Attraktivität wurden die Elternbeiträge abgesenkt und die Aufnahmegebühr Zuschüssen den laufenden Betrieb ausreichend finanzieren zu können. Die Rahmenbedingungen für eine solche Entwicklung sind gut. In Hessen besuchen der- 2014 2015 Sozialmedizinische Nachsorge 37 33 Frühförderung (laufende Förderungen) 189 208 wellcome (begleitete Familien) 52 62 Fachdienst Teilhabe 150 128 Amalie – Ambulanter Kinderhospizdienst 18 18 (begleitete Familien) Trauergruppe (Teilnehmer) 23 28 Geschwisterzeit (Teilnehmer) 32 32 Samstags- und Ferienbetreuung Hegenberg und Wangen (Teilnehmer) 160 250 davon mehr als 80 Kinder mit Behinderungen, wurden in zwölf Ferienwochen von über 50 Ehrenamtlichen unter Anleitung erfahrener Fachkräfte betreut. Wirtschaftliche Situation Die finanzielle Situation blieb im Vergleich zum Vorjahr strukturell unverändert. Während ein großer Teil der Netzwerk-Dienste über Leistungen der Eingliederungs- und Jugendhilfe oder der Krankenversicherung finanziert ist, sind die Frühen Hilfen und die Angebote abgeschafft. Zum Stichtag 1. November 2015 konnte die Schülerzahl auf 116 (Vorjahr: 106) gesteigert RheinMainBildung 2015 Begleitete Familien in den Hilfen zur Erziehung 64 Begleitete Familien in der Eingliederungshilfe 23 Begleitete Menschen mit Abhängigkeits- 23 erkrankungen zeit etwa 41 000 von insgesamt 678 000 Schülern eine Privatschule, Tendenz steigend. Die Kinderzahlen in Frankfurt und Offenbach sind ebenfalls seit Jahren ansteigend. Der Bedarf an zusätzlichen allgemeinbildenden Schulen ist also gegeben. Wirtschaftliche Situation Die RheinMainBildung schloss das Geschäftsjahr 2015 mit einem Verlust in Höhe von 94.000 Euro ab. Die Vermögens- und Finanzlage war durch Sondereinflüsse davon Kinder mit Behinderung 42 51 Familienzeit (Familien) – 6 zur Entlastung von Eltern auf Spenden angewiesen. Ein Großteil der Erlöse aus den Liebenauer Spendenaktionen Schüler zum Stichtag 1.11.2015 116 Mitarbeiter/-innen (Kopfzahl) 68 aus der Übernahme der Gesellschaft geprägt. Für die Zukunft wird von einer positiven und stabilen Ent- floss im Jahr 2015 in diese Projekte. wicklung ausgegangen. 74 hilfen für kinder, jugendliche und familien hilfen für kinder, jugendliche und familien 75

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