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Jahresbericht 2013 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht der Stiftung Liebenau, der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und der Stiftung Helios – Leben im Alter. Die drei Stiftungen sind mit insgesamt 6 000 Mitarbeitern an 90 Standorten in Deutschland, Österreich, Italien, Bulgarien und der Schweiz tätig, hauptsächlich in den Aufgabenfeldern Altenhilfe, Hilfe für Menschen mit Behinderung, Gesundheit, Bildung und Hilfen für Kinder und Jugendliche.

Bericht des

Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau hat im Geschäftsjahr 2013 die ihm nach dem Stiftungsgesetz von Baden-Württemberg, der Stiftungsordnung der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Satzung sowie der Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Als unabhängiges Kontrollorgan im Sinne von § 8 Abs. 2 des Stiftungsgesetzes von Baden-Württemberg hat er den Vorstand während des Geschäftsjahres kontrollierend und beratend begleitet und die zustimmungsbedürftigen Maßnahmen genehmigt. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig, sowohl schriftlich als auch mündlich, über die aktuellen Entwicklungen im Stiftungsverbund sowie über die Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Herausragende Beratungsgegenstände waren im Berichtszeitraum das Positionspapier derStiftung Liebenau – eine Lebens- und Wesensäußerung von Kirche“, verschiedene Innovationsprojekte der Gesellschaften und die Markenpolitik der Stiftung Liebenau. Kontinuität im Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau besteht laut Satzung aus bis zu 15 natürlichen Personen. Dies entsprach in 2013 der tatsächlichen Mitgliederzahl. Drei langjährige Aufsichtsratsmitglieder wurden für eine weitere Wahlperiode über fünf Jahre wiedergewählt: Lic. iur. Emil Nisple am 22. März 2013 sowie Prof. Dr. Bruno Schmid und S.D. Johannes Fürst zu Waldburg-Wolfegg am 11. Oktober 2013. Beratungen und Genehmigungen Im Geschäftsjahr 2013 trat der Aufsichtsrat zu vier regulären Aufsichtsratssitzungen zusammen. Zusätzlich fanden auch themen- und anlassbezogene Ausschusssitzungen des Aufsichtsrates statt: Zweimal tagte der Wirtschaftsausschuss, zweimal der Ausschuss Soziale Dienste und einmal der neu gegründete Markenausschuss. Das im Jahr 2012 begonnene Positionspapier „Die Stiftung Liebenau – eine Lebens- und Wesensäußerung von Kirche“ wurde verabschiedet und verbreitet und ist auf gute Resonanz gestoßen. Diese Schrift soll auch weiterhin als Dialoginstrument für den Austausch mit dem Bischöf- lichen Ordinariat und anderen kirchlichen Einrichtungen dienen. Mit großem Respekt vor der Arbeit und Leistung der Mitarbeiter des Bulgarisch-Deutschen Sozialwerks St. Andreas e. V. beschloss der Aufsichtsrat die Fortsetzung der Förderung dieser wichtigen Aufgaben. Darüber hinaus standen Themen der Anlage- und Investitionsentwicklung, insbesondere Grundstückskäufe, zur Entscheidung und eine Beteiligung der CaSa Leben im Alter an einer Altenhilfegesellschaft in der Slowakei. Januar Fondazione S. Elisabetta übernimmt Pflegeheim in Girlan Gedenken an 501 Euthanasie-Opfer 4 AUFSICHTSRAT STIFTUNG LIEBENAU

Aufsichtsratsreise nach Bulgarien Jährlich besichtigt der Aufsichtsrat im Rahmen einer gemeinsamen Reise mit dem Vorstand unterschiedliche Einrichtungen und Dienste der Stiftung Liebenau, um sich unmittelbar Eindrücke aus der Praxis zu verschaffen. Ziel in 2013 waren die Angebote und Dienste in Bulgarien. Der Aufsichtsrat lernte die Einrichtungen und Menschen vor Ort kennen und erhielt ein sehr positives Bild der Arbeit des Deutsch-Bulgarischen Sozialwerks. In Varna, Kitschevo und Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste werden annähernd 100 Kinder und Jugendliche in Kinderhäusern und -tagesstätten und 150 Erwachsene von Sozialstationen betreut. Entlastung des Vorstands Für das Rechnungsjahr 2012 erteilte der Aufsichtsrat auf der Grundlage des Jahresabschlusses und des Prüfberichts mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rettenmayr Treuhand GmbH, Schwäbisch Gmünd, dem Vorstand Entlastung. Die Jahresabschlüsse der verbundenen Unternehmen wurden zustimmend zur Kenntnis genommen. Auch für das kommende Rechnungsjahr 2014 beauftragte der Aufsichtsrat die Rettenmayr Treuhand GmbH zur Prüfung der Buchhaltung und des Jahresabschlusses der Stiftung Liebenau. Mit der Prüfung der verbundenen Unternehmen beauftragte der Vorstand der Stiftung Liebenau die WEKO respond GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft in Lörrach sowie die Curacon GmbH, Lang & Schiller Wirtschaftsprüfer in Bregenz, die Kern Treuhandpartner AG in Rheineck und die KPMG in Bukarest. Dank an Vorstand, Mitarbeiter und Partner Der Aufsichtsrat dankt allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Stiftung Liebenau und ihrer Gesellschaften sowie dem Vorstand Prälat Michael H. F. Brock, Dr. Berthold Broll und Dr. Markus Nachbaur: Mit ihrem großen Engagement und ihrem persönlichen Einsatz kann die Stiftung Liebenau notwendige, wertvolle und innovative Hilfen und Dienstleistungen für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und Problemsituationen anbieten. Der Dank des Aufsichtsrates gilt darüber hinaus allen Partnern aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft sowie allen Freunden, Förderern und Spendern, die die Arbeit der Stiftung Liebenau unterstützen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Stiftung Liebenau ihre vielfältigen Aufgaben wahrnehmen kann. Dr. Joachim Senn Vorsitzender des Aufsichtsrates Februar März Pflegenachwuchs sichern Gemeinsam mit der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) veranstaltete die Stiftung Liebenau eine Fachtagung über die Zukunft der Arbeit im Pflege- und Gesundheitsbereich. Landtagspräsident Guido Wolf besucht Stiftung Liebenau Prävention und Gemeinwesenarbeit seien wichtige Instrumente, um Selbstbestimmung und Teilhabe von älteren und behinderten Menschen vor Ort zu unterstützen, lautet seine Botschaft. AUFSICHTSRAT STIFTUNG LIEBENAU 5

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