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Jahresbericht 2013 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht der Stiftung Liebenau, der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und der Stiftung Helios – Leben im Alter. Die drei Stiftungen sind mit insgesamt 6 000 Mitarbeitern an 90 Standorten in Deutschland, Österreich, Italien, Bulgarien und der Schweiz tätig, hauptsächlich in den Aufgabenfeldern Altenhilfe, Hilfe für Menschen mit Behinderung, Gesundheit, Bildung und Hilfen für Kinder und Jugendliche.

Bericht

Bericht der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist Die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist wurde durch den Stifterbrief vom 12. September 1575 von Hans Ulrich von Schellenberg zu Kißlegg und seiner Gattin Anna von Weiler gegründet. Mit dem Erlöschen der gräflichen Familie von Schellenberg wechselte die Kuratur für die Stiftung über mehrere Jahrhunderte auf das Fürstliche Haus zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee. Im Jahr 1999 übertrug der Fürst von Waldburg- Wolfegg und Waldsee die Kuratur auf die Stiftung Liebenau. Seit 2010 wird die Aufsicht über die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist von einem eigenständigen Aufsichtsrat wahrgenommen. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres sowohl schriftlich als auch mündlich. Im Jahr 2013 fanden drei reguläre Aufsichtsratssitzungen und zwei Wirtschaftsausschusssitzungen statt. Darin wurden unter anderem Themen der strategischen Weiterentwicklung sowie Anlage- und Investitionsentscheidungen beraten. Christliche Motivation zur Nächstenliebe Die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist ist aus christlicher Motivation heraus entstanden. Seit 439 Jahren setzt sie sich für hilfsbedürftige Menschen ein. Sie ist bisher hauptsächlich in der Altenhilfe tätig. Darüber hinaus erlaubt es die Satzung auch, Hilfen für Menschen in anderen Notlagen, Menschen mit Behinderungen oder erkrankte Menschen zu erbringen. Im Rahmen ihres kulturellen Auftrages betreibt, erhält und unterstützt sie außerdem religiöse Stätten in ihren Einrichtungen, wie beispielsweise Kapellen. Angebote für ältere Menschen Die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist ist mit einem Anteil von 80 Prozent Mehrheitsgesellschafter an der Heilig Geist – Leben im Alter gemeinnützige GmbH. Die Deutsche Provinz der Salvatorianer hält die restlichen 20 Prozent. In differenzierten Angeboten und Leistungen für ältere Menschen liegt der Schwerpunkt der gemeinnützigen Gesellschaft. Einrichtungen der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist sind der Ulrichspark (Kißlegg) und das Stift zum Heiligen Geist (Bad Wurzach) sowie das Spital Neutann. Förderung des Ehrenamtes Weiterer Schwerpunkt der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist ist es, das ehrenamtliche Engagement zu fördern. Mit dem Projekt „Soziale Zeit“ gelingt es, Ehrenamtliche zu gewinnen, die Menschen in stationären Altenhilfepflegeeinrichtungen begleiten und unterstützen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. November BBW-Azubis backen für Ravensburger Tafel Domizil für Menschen mit Demenz 22 STIFTUNG HOSPITAL ZUM HEILIGEN GEIST

Entlastung des Vorstandes Für das Rechnungsjahr 2012 erteilte der Aufsichtsrat auf der Grundlage des Jahresabschlusses und des Prüfberichtes mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk der WEKO respond GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft in Lörrach dem Vorstand Entlastung. Der Jahresabschluss des verbundenen Unternehmens wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. Für das Rechnungsjahr 2014 beauftragte der Aufsichtsrat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WEKO respond GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft in Lörrach ebenfalls mit der Prüfung der Buchhaltung und des Jahresabschlusses der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist sowie der Heilig Geist – Leben im Alter. S. D. Johannes Fürst zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee Vorsitzender des Aufsichtsrates Prälat Michael H. F. Brock Vorstand Dr. Berthold Broll Vorstandsvorsitzender, Kurator der Stiftung Dr. Markus Nachbaur Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Bericht der Stiftung Kulturdenkmal Schloss Bad Wurzach Aufgabe der 2004 gegründeten, rechtlich unselbstständigen Stiftung Kulturdenkmal Schloss Bad Wurzach ist der Erhalt des Schlosses Bad Wurzach, ein bedeutendes Monument barocker Architektur. Im Berichtsjahr 2013 wurden aus diesem Grund rund 100.000 Euro in die Instandsetzung der Fenster sowie Innenausbauten investiert. Die Höhe der notwendigen Instandhaltungen führte im Jahr 2013 zu einem deutlichen wirtschaftlichen Defizit. Für den zukünftigen Erhalt des Schlosses ist die Stiftung Kulturdenkmal weiterhin auf Spenden angewiesen. Einnahmen erzielt die Stiftung vor allem aus der Verpachtung von Räumlichkeiten im Schloss. Ein zehnköpfiges Kuratorium aus Kirche, Politik und Wirtschaft setzt sich aus Heimatverbundenheit mit viel Engagement und Herzblut für das Schloss ein. Dem Kuratorium gehören an: P. Superior Eugen Kloos, Pfarrer Stefan Maier P. Provinzial Hubert Veeser (Stv. Vorsitzender), Bürgermeister Roland Bürkle, S.E. Erich Erbgraf zu Waldburg-Zeil, Dr. Berthold Broll (Kuratoriumsvorsitzender), Landrat Kurt Widmaier, Stefanie Locher, Heinrich Grieshaber und Hans Dietmar Sauer. Der Unternehmer Dr. h. c. Helmut O. Maucher (Mitte), der auch zu den Gründungsmitgliedern gehörte, wurde im April 2014 aus dem Gremium verabschiedet. Dr. Berthold Broll Kuratoriumsvorsitzender Philip Kling Geschäftsführer bis 4.6.2013 Tobias Holeczek Geschäftsführer seit 4.6.2013 STIFTUNG KULTURDENKMAL SCHLOSS BAD WURZACH 23

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