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Jahresbericht 2012 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2012 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

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Seite 7, Aufsichtsratsreise nach Wien: (v. l.) Dr. Franz Steinle, Dr. Joachim Senn, Dekan Sigmund Schänzle, Bischofsvikar P. Mag. Dariusz Schutzky CR, Prälat Michael H. F. Brock, Lic. iur. Emil Nisple, Mag. Alexander Bodmann (Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien, Tanja Gönner, Franz Bernhard Bühler, Dr. Berthold Broll, Helmut Staiber, Dekan Ekkehard Schmid, Brigitte Schmid, Prof. Dr. Bruno Schmid, Dr. Markus Nachbaur. Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau hat im Geschäftsjahr 2012 die ihm nach dem Stiftungsgesetz von Baden-Württemberg, der Stiftungsordnung der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Satzung sowie der Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Als unabhängiges Kontrollorgan hat er den Vorstand während des Geschäftsjahres kontrollierend und beratend begleitet. Dabei wurden die wirtschaftlichen und inhaltlichen Entwicklungen der Stiftung, ihrer Gesellschaften und Betriebe eingehend beraten und, wo nötig, Genehmigungen erteilt. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat während des gesamten Geschäftsjahres sowohl in den Sitzungen schriftlich als auch mündlich über die aktuellen Entwicklungen im gesamten Verbund sowie über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Wichtige Themen waren neben der allgemeinen Geschäftsentwicklung insbesondere Fragen der weiteren strategischen Ausrichtung, der operativen Entwicklung, der Investitionsstrategien und -entscheidungen. Personalien Das Jahr 2012 stand im Zeichen von Kontinuität und Erneuerung. Vier langjährige Mitglieder des Aufsichtsrates wurden jeweils für eine neue Wahlperiode von fünf Jahren wieder gewählt: I.K.H. Erbgräfin Mathilde von Waldburg-Zeil und Helmut Staiber in der Sitzung am 30. September, Sr. M. Birgit Reutemann und Prof. Dr. Volker Faust in der Sitzung am 7. Dezember. Neu gewählt wurden am 20. Juli für zwei bisher nicht besetzte Aufsichtsratspositionen Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), und Bürgermeister a.D. Paul Locherer MdL. Mit den beiden neuen Mitgliedern hat der Aufsichtsrat zwei hoch engagierte und sozialpolitisch seit vielen Jahren aktive und kompetente Persönlichkeiten für die ehrenamtliche Tätigkeit gewonnen. Beide sind der Stiftung Liebenau bereits seit Jahren eng verbunden. Dr. Joachim Senn Vorsitzender des Aufsichtsrates Arbeitsstruktur des Aufsichtsrates Im Geschäftsjahr 2012 fanden vier reguläre Plenumssitzungen sowie eine Reihe von Sitzungen verschiedener Ausschüsse statt. Dreimal trat der Ausschuss für soziale Dienste zusammen, zweimal der Wirtschaftsausschuss. Der Personalausschuss und der im Jahr 2012 neu konstituierte Grundsatzausschuss trafen sich jeweils einmal zu einer Sitzung. Zudem reiste der Aufsichtsrat nach Wien, um sich vor Ort über die Arbeit der Beteiligungsgesellschaft CaSa Leben im Alter zu informieren. Die Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Betreuten in den Einrichtungen und Diensten sind wertvolle Hilfen für die Beratungen und Entscheidungen im Gremium. 6 Aufsichtsrat Stiftung Liebenau

1 Außerdem nahmen die Aufsichtsratsmitglieder an verschiedenen Veranstaltungen der Stiftung teil und standen auch zwischen den Sitzungen ständig für Beratung und Gespräche in vielfältiger Weise zur Verfügung. Beratungen und Genehmigungen Wesentliche Beratungen beziehungsweise Entscheidungen des Aufsichtsrates betrafen die Ausweitung der Genossenschaftsanteile an der Genossenschaft Dorfplatz Oberhelfenschwil auf nunmehr 94 Prozent, Anlagen im Rahmen der Vermögensverwaltung, die neue Stiftungsordnung der Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie die Weiterentwicklung der Stiftungsstrategie. Der Aufsichtsrat informierte sich über das Berufsbildungswerk Adolf Aich und die St. Anna-Hilfe Deutschland sowie über die Zustifterrente. Genehmigt wurde eine Kapitalerhöhung bei der Liebenau Service GmbH sowie einige Umfirmierungen im Stiftungsverbund: Die OSL GmbH wurde zur Liebenau Objektservice GmbH, die Teamwork Kommunikation und Medien GmbH zur Liebenau Teamwork Kommunikation GmbH. In seiner Septembersitzung befasste sich der Aufsichtsrat eingehend mit einem Positionspapier zur Stiftung Liebenau als Lebens- und Wesensäußerung von Kirche. Es setzt sich, wissenschaftlich fundiert, mit der Identität der Stiftung, ihrer Position innerhalb der katholischen Kirche und den Erwartungen, die sie als kirchlich-karitativer Aufgabenträger an die Kirche stellt, auseinander. Das Positionspapier liegt jetzt in gedruckter Form vor und steht zum Download im Internet bereit unter www.stiftung-liebenau.de/downloads. Weitere Themen im Plenum und in den Ausschüssen waren die Markenausrichtung der Stiftung Liebenau, das Innovationsmanagement der Stiftung und ihrer gemeinnützigen Gesellschaften, die Förderung des Ehrenamtes sowie aktuelle sozialpolitische Entwicklungen. Mit dem traditionellen Jahresrückblick des Vorstands über alle wesentlichen fachlichen Entwicklungen im Verbund der Stiftung Liebenau wurde das Geschäftsjahr abgeschlossen. Entlastung des Vorstands Für das Rechnungsjahr 2011 erteilte der Aufsichtsrat auf der Grundlage des Jahresabschlusses dem Vorstand Entlastung. Die Jahresabschlüsse der verbundenen Unternehmen wurden zustimmend zur Kenntnis genommen. Als Wirtschaftsprüfer für das Rechnungsjahr 2013 wurde die Rettenmayr Treuhand GmbH, Schwäbisch Gmünd, bestellt. Mit der Prüfung der verbundenen Unternehmen beauftragte der Vorstand der Stiftung Liebenau die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Rettenmayr Treuhand GmbH, Schwäbisch Gmünd, WEKO respond GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft in Lörrach und die Lang & Schiller Steuerberatung GmbH, Bregenz. Dank an Vorstand, Mitarbeiter und Partner Der Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau dankt allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung Liebenau und ihrer Gesellschaften sowie dem Vorstand der Stiftung Liebenau, Prälat Michael H. F. Brock, Dr. Berthold Broll und Dr. Markus Nachbaur, für ihr Engagement und ihren steten Einsatz zum Wohl der Stiftung Liebenau und der von ihr betreuten Menschen. Dankbar ist der Aufsichtsrat auch den Partnern der Stiftung aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft sowie allen Freunden, Förderern und Spendern, welche die Arbeit der Stiftung Liebenau unterstützt haben. Nur mit Hilfe dieser vielfältigen Unterstützung und der Verbundenheit einer so großen Zahl von Menschen kann die Stiftung ihre Aufgaben auch in der Zukunft erfolgreich bewältigen. Aufsichtsrat Stiftung Liebenau 7

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