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Jahresbericht 2012 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2012 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Neu und Alt gehören

Neu und Alt gehören zusammen: Der Ulrichspark in Kißlegg. Bericht der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist Die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist wurde durch den Stifterbrief vom 12. September 1575 von Hans Ulrich von Schellenberg zu Kißlegg und seiner Gattin Anna von Weiler gegründet. Nach dem Erlöschen der gräflichen Familie von Schellenberg wechselte die Aufsicht (Kuratur) für die Stiftung für einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten zum fürstlichen Haus Waldburg- Wolfegg und Waldsee. 1999 übertrug der Fürst von Waldburg-Wolfegg und Waldsee die Kuratur auf die Stiftung Liebenau. Seit 2010 wird die Verantwortung über die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist von einem eigenständigen Aufsichtsrat wahrgenommen. Personalien Der Aufsichtsrat der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist hat im Berichtsjahr zwei neue Mitglieder erhalten. Gewählt wurden Tanja Gönner, die frühere baden-württembergische Sozial- und Umweltministerin und derzeitige Vorstandssprecherin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), und zum anderen Paul Locherer, ehemaliger Bürgermeister von Amtzell, Landtagsabgeordneter sowie Aufsichtsratsmitglied und Ehrenzeichenträger der Stiftung Liebenau. Nächstenliebe aus christlicher Motivation Die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist ist aus christlicher Motivation entstanden. Seit 438 Jahren tritt die Stiftung für Menschen ein, die der Hilfe bedürfen. Das Sozial-, Gesundheits- und Bildungsunternehmen betreibt Hilfseinrichtungen, derzeit vor allem im Bereich der Altenhilfe. Die Satzung ermöglicht aber eine Ausweitung der Tätigkeiten auch für behinderte und kranke Menschen sowie von Menschen, die sich in anderen Notlagen befinden. Hauptgesellschafter einer Altenhilfe-Gesellschaft Im Bereich Hilfen und Pflege für ältere Menschen hat die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist eine Mehrheitsbeteiligung an der gemeinnützigen Tochtergesellschaft Heilig Geist – Leben im Alter. Diese Beteiligung wurde im Jahre 2010 weiter aufgestockt. Derzeit hält die Stiftung Hospital 80 Prozent an ihrer Tochtergesellschaft, die Süddeutsche Provinz der Salvatorianer 20 Prozent. Die Heilig Geist – Leben im Alter erbringt sehr differenzierte und auf den einzelnen Menschen abgestimmte Leistungen in den Einrichtungen der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist: dem Ulrichspark in Kißlegg, dem Stift zum Heiligen Geist in Bad Wurzach sowie im Spital Neutann. Stiftung Hospital gewinnt Ehrenamtliche Die Förderung ehrenamtlichen Engagements gehört ebenfalls zu den Schwerpunkten der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist. Das Projekt „Soziale Zeit“ fördert und unterstützt die Begleitung 22 Stiftung Hospital zum Heiligen Geist

Stiftung Hospital zum Heiligen Geist gesamt (Zahlen in TEUR) 2011 2012 y Umsatz 9.098 9.706 y Personalaufwand 5.298 5.623 y Bilanzsumme 16.960 17.279 y Eigenkapitalquote ohne Sonderposten 57,8 % 61,0 % y Eigenkapitalquote mit Sonderposten 74,5 % 75,9 % y Investitionen 63 328 y Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 221 225 und Unterstützung von Menschen in stationären Altenhilfeeinrichtungen. So konnte die in den Gemeinden der Region verwurzelte Stiftung Hospital zum Heiligen Geist auch im Berichtsjahr zahlreiche bürgerschaftlich engagierte Menschen gewinnen. Pflege des religiösen Brauchtums Die Stiftung Hospital zum heiligen Geist erfüllt auch einen kulturellen Auftrag. Sie betreibt, erhält und unterstützt religiöse Stätten in ihren Einrichtungen (zum Beispiel Kapellen). S. D. Johannes Fürst zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee Vorsitzender des Aufsichtsrates Prälat Michael H. F. Brock Vorstand Dr. Berthold Broll Vorstandsvorsitzender, Kurator der Stiftung Dr. Markus Nachbaur Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Stiftung Kulturdenkmal Schloss Bad Wurzach Ziel der 2004 gegründeten, rechtlich unselbständigen Stiftung Kulturdenkmal Schloss Bad Wurzach ist, das als bedeutendes Monument barocker Architektur anerkannte Schloss Bad Wurzach zu erhalten. Im Berichtsjahr 2012 wurden aus diesem Grund 35.000 Euro in die Instandsetzung der Nordseite investiert. Einnahmen erzielt die Stiftung vor allem aus der Verpachtung von Räumlichkeiten im Schloss. Im Schloss sind Teile des Salvatorkollegs, des Instituts für Soziale Berufe sowie ein Bankettbereich beheimatet. Im Westflügel sind heimgebundene Wohnungen entstanden, die an das von der Heilig Geist – Leben im Alter betriebene Pflegeheim neben dem Schloss angebunden sind. Die Zahl dieser Wohnungen wurde im Berichtsjahr von sechs auf 13 Wohnungen erhöht. Außerdem kommen viele kunstgeschichtlich interessierte Besucher zur Besichtigung in das einmalige Barocktreppenhaus. Dr. Berthold Broll Philip Kling Kuratoriumsvorsitzender Geschäftsführer bis 4.6.2013 Tobias Holeczek Geschäftsführer seit 4.6.2013 Stiftung Kulturdenkmal Schloss Bad Wurzach 23

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