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Jahresbericht 2012 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2012 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

1 Austausch über

1 Austausch über europäische Sozialpolitik: Elisabeth Jeggle, MdEP mit (v.l.) Ulrich Dobler, Stabsstelle Sozialpolitik Stiftung Liebenau, Dr. Berthold Broll, Christoph Sedlmeier, Vorstand Bulgarisch-Deutsches Sozialwerk, Aufsichtsratsmitglied Paul Locherer MdL, Daniel Kiesel, Geschäftsführung Brüsseler Kreis. 2 Guido Wolf, baden-württembergischer Landtagspräsident, zu Gast in Liebenau. 3 120 junge Frauen und Männer haben im September 2012 eine Ausbildung im Verbund der Stiftung Liebenau begonnen. 1 2 Dialog mit Politik und Verwaltung In zahlreichen Gesprächen mit politisch-administrativen Entscheidern auf Ebene der Kommunen und Landkreise, der Länder, der Nationalstaaten und nicht zuletzt auch auf europäischer Ebene brachte die Stiftung Liebenau wiederholt ihre praxisbasierten Positionen zu den wichtigen sozialpolitischen Anliegen ein. Wichtigste Themen waren Inklusion, inklusive Bildung, Konversion von Komplexeinrichtungen. Gesprächspartner in Baden-Württemberg waren zum Beispiel Gerd Weimer, Beauftragter der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Norbert Zeller, Leiter der Stabsstelle Gemeinschaftsschulen, Schulmodelle, Inklusion im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Jürgen Lämmle, Ministerialdirektor aus dem Ministerium für Arbeitund Sozialordnung, sowie Thomas Poreski, sozialpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Manfred Lucha, Vorsitzender des Arbeitskreises Soziales der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Auch im Gespräch mit der baden-württembergischen Sozialministerin Katrin Altpeter ging es um die Themen Inklusion und Konversion von Komplexeinrichtungen sowie um das geplante Heimgesetz. Um Inklusion drehte sich eine Fachtagung des Landkreises Ravensburg im Sommer 2012 mit dem Titel „Menschen mit Behinderung – Bürger unserer Gemeinden?“. Anworten auf die Frage, wie das Miteinander der Generationen und die gegenseitige Nachbarschaftshilfen einer älter werdenden Gesellschaft gelingen kann, suchten die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Soziales und Gesundheit des Deutschen Städte- und Gemeindebundes anlässlich ihrer Frühjahrstagung 2012 in der Stiftung Liebenau. Die Stiftung Liebenau arbeitet für Menschen in Europa Zusammen mit der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und der Stiftung Helios - Leben im Alter setzte die Stiftung Liebenau ihre Arbeit außerhalb Deutschlands in Österreich, der Schweiz, Italien/Südtirol und Bulgarien fort, sowohl mit eigenen Unternehmen wie auch in Kooperation mit regionalen Partnern. In Südtirol übernahm die Fondazione S. Elisabetta/Stiftung St. Elisabeth das Jesu-Heim in Girlan. Diese Einrichtung leistet Hilfen für Menschen mit Behinderung sowie für ältere pflegebedürftige Menschen. In Österreich erfolgten verschiedene Übernahmen und Neueröffnungen, und in der Schweiz ging der Umbau der Einrichtung Brunnadern voran. Die Arbeit der Genossenschaft in Oberhelfenschwil/Kanton St. Gallen wurde wiederholt prämiert. 14 Vorstand Stiftung Liebenau

3 Voneinander lernen über die Landesgrenzen hinweg Vielfältige Kontakte und Gespräche über die Landesgrenzen hinweg trugen zu einem fruchtbaren Austausch im Sinne des Voneinander-Lernens bei. Ein Beispiel dafür war der Besuch einer Gruppierung aus der Altenhilfe aus der Provinz Trentino/Norditalien, ein weiteres das gemeinsam mit der Internationalen Bodensee Konferenz veranstaltete Symposium mit dem Titel „Neue Denkansätze zur Nachwuchssicherung in künftigen Versorgungsstrukturen von Pflege und Gesundheit – Voneinander lernen in der Vierländerregion Bodensee“. Die Veranstaltung fand großen Anklang bei Teilnehmern aus Deutschland und Österreich, der Schweiz, Lichtenstein sowie aus Südtirol. Nicht zuletzt hat die Stiftung Liebenau in ihrem eigenen Unternehmensbereich die Vernetzung über die Landesgrenzen hinweg intensiviert, insbesondere im Bereich der Altenhilfe, wo sie seit vielen Jahren in allen Bodensee-Anrainerstaaten tätig ist. Die Leitungskräfte der deutschen Altenhilfe trafen sich zu ihrer Klausurtagung in Wien und beschäftigten sich mit den dortigen Angeboten der CaSa Leben im Alter. Brüsseler Kreis weiter aktiv Der Brüsseler Kreis, der sich als Unternehmenszusammenschluss mit europäischer Ausrichtung versteht, pflegt Kontakte zu europäischen Institutionen, insbesondere über sein Brüsseler Büro, welches von der European Platform for Rehabilitation (EPR) wahrgenommen wird. Aber auch auf nationaler Ebene war das Gremium mit verschiedenen Stellungnahmen, Gesprächen und Foren aktiv. Seine alljährliche Studienreise führte den Brüsseler Kreis nach Schweden. Der Einblick in dortige soziale Hilfestrukturen und vor allem auch deren Finanzierung machte insbesondere deutlich, dass in anderen Staaten teilweise sehr viel mehr Mittel für soziale Zwecke aus öffentlichen Kassen zur Verfügung gestellt werden. Die Stiftung Liebenau versteht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Mitdenker und Mitverantwortliche für die Entwicklung des Unternehmens Zum 31.12.2012 waren in der Stiftung Liebenau, der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und Stiftung Helios – Leben im Alter insgesamt rund 6 400 hauptamliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (berücksichtigt jeweils gemäß der Beteiligungsquote). Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben gerade im Bereich sozialer Dienste eine Schlüsselstellung. Mit Blick auf Vorstand Stiftung Liebenau 15

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