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Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

St.

St. Andreas-Stiftung Nach der Gründung der St. Andreas-Stiftung im Herbst 2010 konnte der Kapitalstock durch einige Zustiftungen auf derzeit circa 155.000 Euro erhöht werden. Dank der Kostenübernahme durch die drei Stifter Stiftung Liebenau, Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn und Freundeskreis des Bulgarisch-Deutschen Sozialwerks (BDS) sowie rein ehrenamtliche Tätigkeit konnte fast der gesamte Zinsertrag dem Kapitalstock gutgeschrieben werden. Die ersten Aktivitäten der Stiftung gelten der Ausarbeitung einer umfangreichen Spendenund Zustiftungsstrategie. Vorstandsvorsitzender ist seit Beginn Norbert Rapp. Die Stiftung Liebenau ist durch Prälat Michael H. F. Brock im Vorstand vertreten, der Freundeskreis des BDS durch Ulrich Kuhn. Norbert Rapp Vorstandsvorsitzender Zu Gast im Roma-Dorf Ljuben Karavelovo Das kleine Mädchen ist das jüngste von sechs Kindern einer Familie in L. Karavelovo. Alle seine Geschwister (15, 14, 9, 6 und 5 Jahre) besuchen Einrichtungen des Sozialwerks. Die Familie bewohnt ein Zimmer in diesem Haus. Fließend Wasser gibt es nicht, geheizt wird mit Holz. Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde Die Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde wurde im Jahr 2005 gegründet zur Förderung und Unterstützung der Hospizarbeit der bestehenden Einrichtungen in Friedrichhafen und im Bodenseekreis. Schwerkranke und sterbende Patienten sollen hier in Geborgenheit und Würde bis zum Tod leben können. Mit einem zweckgebundenen Vermögen will die Christliche Hospizstiftung die Hospizarbeit auf eine gesicherte Basis stellen. Die Spenden und Zustiftungen an die Christliche Hospizstiftung betrugen 2011 insgesamt 31.365 Euro. Zur Sicherung der Arbeit sind weitere Spenden und Zustiftungen nötig. Aus den Regelsätzen der Pflege- und Krankenkassen können die Kosten der stationären Arbeit nur zu etwa 90 Prozent gedeckt werden. Thomas Kaldenbach Vorstand Josef Weißhaupt Vorstand Leben bis zuletzt Im stationären Hospiz, das von der St. Anna-Hilfe betrieben wird, wurden im Jahr 2011 99 Menschen begleitet. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter gewährleisten eine intensive Betreuung. Auch die Angehörigen finden im Hospiz Begleitung, Beratung und Entlastung. 80 Stiftungen und sonstige Tätigkeiten

Bürgerstiftung Oberteuringen Die erste Bürgerstiftung im Bodenseekreis wurde in der Gemeinde Oberteuringen mit einem Anfangsvermögen von 391.000 Euro im November 2006 gegründet. Ihre Entstehung beruhte auf der Realisierung der „Lebensräume für Jung und Alt“ und ist damit eng verbunden mit der Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde. Die Bürgerstiftung will diejenigen zusammenbringen, die das Leben in der Gemeinde aktiv mitgestalten wollen. Über Themen wie Jugend, Bildung, Gesundheitswesen, Kultur und Umweltschutz können individuelle Talente im sozialen Netzwerk eingesetzt werden. Aktivitäten wie der Besuchsdienst „Zeit zu verschenken“, die Errichtung eines Marktkaffees und eines offenen Mittagstisches führen immer wieder zu größeren und kleineren Zustiftungen. Karl-Heinz Beck Bürgermeister Stiftungsvorstand Spenden für die Stiftung Mit bunten Spendenkassen, die Grundschüler aus Oberteuringen bemalt haben, wirbt die Bürgerstiftung um Spenden. Das Bild zeigt Vertreter des Vorstandes, des Stiftungsrates und die Gemeinwesenarbeiterin. Bürgerstiftung Eriskirch Anlässlich der 750-Jahrfeier der Gemeinde Eriskirch wurde die Bürgerstiftung im Januar 2007 gegründet. Ihr Zweck ist die Förderung und Entwicklung verschiedener kommunaler Handlungsfelder, vor allem jedoch die finanzielle Unterstützung der Gemeinwesenarbeit für die Bewohner und das soziale Umfeld der Wohnanlage nach dem Konzept „Lebensräume für Jung und Alt“. Bestehende bürgerliche Initiativen und präventive Angebote sollen gestärkt, das Miteinander weiterentwickelt und die Lebensqualität gesteigert werden. Seit ihrer Gründung ist die Bürgerstiftung in der Bürgerschaft sehr gut verankert. Ihre Aktionen und Projekte – Benefizabende, Verkauf von gespendeten Bildern, Verleihung eines sozialen Ehrenpreises und Unterstützung von Jugendlichen im Sport- und Kulturbereich – werden getragen von den ehrenamtlichen Mitgliedern des Stiftungsrates. Dies bewirkt stete Zustiftungen zum Anfangsstiftungskapital von 371.000 Euro. Markus Spieth, Bürgermeister Stiftungsvorstand Von Bürgern für Bürger Zum Tag der Landwirtschaft hatte das Obsthofgut Martin eingeladen. Der Erlös der Veranstaltung kam voll der Bürgerstiftung zugute. Stiftungen und sonstige Tätigkeiten 81

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