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Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Bericht des

Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau hat im Berichtsjahr 2011 die ihm nach dem Stiftungsgesetz von Baden-Württemberg, der Satzung sowie der Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Als unabhängiges Kontrollorgan hat er sich eingehend mit der Geschäftslage befasst und den Vorstand kontinuierlich kontrollierend und beratend begleitet. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat mündlich und schriftlich über die aktuellen Entwicklungen im Stiftungsverbund sowie über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Neben der allgemeinen Geschäftsentwicklung beschäftigte sich der Aufsichtsrat vertieft mit der weiteren Ausrichtung des Unternehmens, der Unternehmensplanung sowie mit der Risikolage und dem Risikomanagement. Darüber hinaus wurde über größere Investitionsvorhaben diskutiert und über zustimmungspflichtige Geschäfte entschieden Die Aufsichtsratsmitglieder Franz Bernhard Bühler und Dr. Franz Steinle wurden für weitere fünf Jahre in den Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau gewählt. Erweiterung des Vorstandes Am 11. Februar 2011 hat der Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau in einer Sondersitzung Prälat Michael H. F. Brock als neues Mitglied in den Vorstand der Stiftung gewählt und damit den Vorstand wieder auf drei Personen erweitert. Dieser Wahl voraus gingen viele Gespräche zwischen dem Bischöflichen Ordinariat als Aufsichtsbehörde und den Verantwortlichen in Vorstand und Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau. Darin gelang es, eine Struktur zu vereinbaren, die die Gewähr bietet, dass der neue Vorstand in seiner Arbeit die Herausforderungen erfolgreich bewältigen kann. Prälat Brock hat seinen Dienst in der Stiftung Liebenau am 1. Mai 2011 angetreten. Aufsichtskonzept zwischen Stiftung und Diözese Ein Schwerpunkt der Beratungen war die Erarbeitung und Umsetzung des Aufsichtskonzepts, auf das man sich schließlich im Herbst mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart verständigt hat. Das Aufsichtskonzept bringt Klarheit in den jahrelang strittigen Fragen zur Aufsicht über die Stiftung, ihre Tochtergesellschaften und Unternehmensbeteiligungen. Darüber hinaus sieht es die Verankerung der sogenannten „Grundordnung für den kirchlichen Dienst“ sowohl in der Satzung der Stiftung Liebenau als auch in ihren gemeinnützigen deutschen Tochtergesellschaften in den Bereichen Jugend-, Behinderten-, Altenhilfe, Gesundheit und Bildung vor. Es regelt auch die Anwendung des kirchlichen Arbeitsvertrags- und Tarifrechts. Der Aufsichtsrat hat die dadurch erforderlichen Änderungen der Stiftungssatzung beschlossen und sich im Zusammenhang mit Aufsichtsfragestellungen intensiv mit der Novellierung der Stiftungsordnung der Diözese beschäftigt. Die Stiftungsordnung ist wichtiger rechtlicher Rahmen für die Aufsicht über die Stiftung. Am Ende dieses Einigungsprozesses steht nun ein Konzept, das der Stiftung Liebenau eine Grundlage für die künftigen Entwicklungen bietet. Die gute Zusammenarbeit zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Diözese lässt positiv in die Zukunft blicken. Beratungen im Aufsichtsratsplenum Im Geschäftsjahr 2011 trat der Aufsichtsrat zu vier regelmäßigen und einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Ein wichtiges Thema war die Dezentralisierung der Hilfen für Menschen mit Behinderung und ihre Auswirkungen auf die Komplexstandorte Liebenau, Hegenberg und Rosenharz. Darüber hinaus beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der Entwicklung des Fundraising und der Strategie zur Nutzung von Web 2.0 und Social Media für die Stiftung Liebenau. Die Ergebnisse der Mitarbeiterumfrage 2010 und zum betrieblichen Gesundheitswesen wurden diskutiert. Der Aufsichtsrat nahm gerne zur Kenntnis, dass im Verbund der Stiftung Liebenau eine hohe Identifikation und Zufriedenheit der Mitarbeiter besteht. Darüber 6 Aufsichtsrat Stiftung Liebenau

Feierliche Einsetzung des neuen Vorstands: (v.l.) Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Joachim Senn und Bischof Dr. Gebhard Fürst, Vorstände Dr. Berthold Broll, Prälat Michael H. F. Brock und Dr. Markus Nachbaur. hinaus stimmte der Aufsichtsrat der Finanzierung des Projekts „Grieserhof – Leben im Alter“ zu, ein geplantes innovatives Wohn-, Pflege- und Dienstleistungszentrum für ältere Menschen in Südtirol. Die vom Vorstand vorgelegten Wirtschaftspläne für das Jahr 2012 erhielten ebenso die Zustimmung des Aufsichtsrates. Arbeit in den Ausschüssen Ergänzend zu den Sitzungen des Aufsichtsratsplenums haben auch die drei beratenden Ausschüsse zu den Themen Personal, Wirtschaft und Soziale Dienste ihre Arbeit aufgenommen. Der Wirtschaftsausschuss befasste sich unter Einbeziehung der Wirtschaftsprüfer umfassend mit dem Konzernjahresabschluss und den Jahresabschlüssen der einzelnen Tochtergesellschaften für das Geschäftsjahr 2010. Das Risikomanagementsystem der Stiftung Liebenau und ihrer Gesellschaften wurde vorgestellt und problematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Wirtschaftspläne für das Jahr 2012 der Stiftung Liebenau und ihrer Gesellschaften. Der Ausschuss Soziale Dienste befasste sich in seiner Sitzung eingehend mit der Weiterentwicklung der Stiftungsaufgaben sowie mit der Gewinnung und Betreuung ehrenamtlicher Mitarbeiter. Entlastung des Vorstandes Für das Rechnungsjahr 2010 erteilte der Aufsichtsrat auf der Grundlage des Jahresabschlusses und des Prüfberichts mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk der WEKO respond GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Lörrach, dem Vorstand Entlastung. Die Jahresabschlüsse der verbundenen Unternehmen wurden zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat beauftragte dieselbe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit der Prüfung der Buchhaltung und des Jahresabschlusses der Stiftung Liebenau für das Rechnungsjahr 2011. Zur Prüfung der verbundenen Unternehmen beauftragte der Vorstand der Stiftung Liebenau die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rettenmayr Treuhand GmbH, Schwäbisch Gmünd, WEKO respond GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Lörrach und die Lang und Schiller Steuerberatung GmbH, Bregenz. Dr. Joachim Senn Vorsitzender des Aufsichtsrates Dank an Vorstand, Mitarbeiter und Partner Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung Liebenau mit den Vorständen Prälat Brock, Dr. Broll und Dr. Nachbaur an der Spitze für ihr hohes Maß an Engagement und ihre stete Motivation und Energie, die sie zum Wohle der Stiftung Liebenau und der von ihr betreuten Menschen einsetzen. Weiterer Dank gilt allen Partnern in Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft sowie allen Freunden, Förderern und Spendern, die die Arbeit der Stiftung Liebenau unterstützt haben. Sie alle haben dazu beigetragen, dass die Stiftung den von ihr betreuten Menschen die Hilfe und Assistenz leisten konnte, die sie zur größtmöglichen gesellschaftlichen Teilhabe befähigen. Aufsichtsrat Stiftung Liebenau 7

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