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Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Ich komme einmal in

Ich komme einmal in der Woche für drei Stunden ins Kinderhospiz. Oft weiß ich nicht, was mich erwartet. Doch eines ist immer gleich: Ich gehe mit einem tollen Gefühl wieder raus. Mir liegt die Hinwendung zu einem einzelnen Kind. Die Seele steht dann für mich im Mittelpunkt, nicht die Körperlichkeit eines pflegebedürftigen Kindes oder eine Leistung. Im Lehrberuf, den ich vor vielen Jahren nach einem Herzinfarkt aufgegeben habe, war dies zu wenig möglich. Ich sah, wie viele meiner Schüler zum Beispiel unter der Trennung ihrer Eltern litten. Darunter, in meiner Rolle nicht helfen zu können, habe ich zuletzt selbst gelitten. Ich arbeite auch mit den Geschwistern von sterbenskranken Kindern spieltherapeutisch. Ich denke, dass es wichtig ist, ihnen ein paar Stunden die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Denn sonst steht ja meist das erkrankte Kind im Mittelpunkt. Der Tod ist im Kinderhospiz zwar allgegenwärtig, doch es wird auch viel gelacht. Das ist Teil der Trauerarbeit: Wer richtig trauern kann, kann auch wieder richtig lachen. Ich bin geprägt von familiären Erfahrungen mit dem Tod und mit Krankheit. Oft fragt man sich erst nach einer Krise, was wichtig ist im Leben. Anna Hiemer 58 Hilfen für Kinder und Jugendliche

Hilfen für Kinder und Jugendliche Die Seele steht im Mittelpunkt Anna Hiemer seit 2007 ehrenamtliche Mitarbeiterin im Kinderhospiz St. Nikolaus (Bad Grönenbach) 56 Jahre Hilfen für Kinder und Jugendliche 59

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