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Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

fortbilden & entwickeln

fortbilden & entwickeln (f&e) Die Abteilung fortbilden & entwickeln der Stiftung Liebenau bietet für Führungskräfte, Mitarbeiter, bürgerschaftlich Engagierte und Menschen mit Behinderung vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. 2011 wurde die Abteilung anerkanntes Weiterbildungsinstitut für Case Management. Die erste Weiterbildung „Case Management“ startete bereits. Vor allem für die Bildungsbegleiter, die Gemeinwesenarbeiter, die Sozialdienste und Mitarbeiter in ambulanten und unterstützenden Diensten bietet sie die Chance, die fachlich-methodischen und persönlich-sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln und das berufliche Selbstverständnis in Bezug auf die in Zukunft mehr begleitende, moderierende, vernetzende und unterstützende Rolle zu reflektieren und zu integrieren. Die sozialräumliche Qualifizierung im Lebens- und Wohnbereich wurde ergänzt durch eine Fortbildungsreihe im Arbeits- und Bildungsbereich. Unter der Überschrift „Jobcoach“ fanden Mitarbeiter aus der Werkstatt für behinderte Menschen, Ausbilder und Bildungsbegleiter aus der beruflichen Förderung einen Lernraum, sich für eine unterstützte Beschäftigung fortzubilden. Im Altenhilfebereich hatte angesichts der Leitvorstellungen von Selbstbestimmung und Ressourcenorientierung und im Rahmen der Expertenstandards die Beratung der Klienten, Angehörigen und Ehrenamtlichen einen Schwerpunkt. Im Rahmen des Projektes „Lokale Veranwortungsgemeinschaft“ wird 2012 die Weiterbildung „Dienstleistung und Netzwerkmanagement“ mit der Präsentation der durchgeführten Praxisprojekte abgeschlossen. Willibald Hafner-Laux Abteilungsleiter fortbilden & entwickeln (f&e) 2010 2011 Leistungen Zahl der Fortbildungen 155 139 Zahl der Weiterbildungen 16 28 Teilnehmer/-innen an Fortbildungen 1 819 1 986 Teilnehmer/-innen an Weiterbildungen 182 467 Mitarbeiterzahlen Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 3 3 Dozenten/-innen 174 137 Teamentwicklung mit Konzept Für die Durchführung von Supervision, Coaching, Teamentwicklung und Organisationsberatung wurde für alle Gesellschaften der Stiftung Liebenau ein Beratungskonzept verabschiedet. Dort werden die möglichen Beratungsformen und Qualitätsstandards als verbindlicher Orientierungsrahmen ausgeführt. 56 Bildung

Institut für Soziale Berufe gemeinnützige GmbH (IfSB) Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz Allensbach-Hegne (25 % Beteiligung), Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen e.V. (25 % Beteiligung), St. Elisabeth-Stiftung Bad Waldsee (25 % Beteiligung), Stiftung Liebenau (25 % Beteiligung) Das Institut für Soziale Berufe (IfSB) bildet seit 38 Jahren Fachkräfte in verschiedenen sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Arbeitsfeldern aus. Ergänzt wird das Angebot durch Fachweiterbildungen und Zusatzqualifikationen. Unterrichtsstandorte sind Ravensburg, Wangen und Bad Wurzach. Die Zahl der Auszubildenden ist im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um 106 gestiegen und liegt bei 1 162. In den letzten sechs Jahren hat sich damit die Ausbildungskapazität des Instituts um über 30 Prozent erhöht. Parallel zu dieser Entwicklung stieg die Zahl der Teilnehmer an Fort- und Weiterbildungen deutlich. Im Mittelpunkt der Entwicklung steht eine weitere Differenzierung der Ausbildungsangebote: Im Schuljahr 2012/13 wird die Fachschule für Sozialpädagogik eine praxisintegrierte Ausbildung für Erzieher anbieten und so ihre Kapazität nochmals erweitern und neue Gruppen von Interessenten für die Ausbildung erreichen. Eine weitere Fachschule wird spätestens im Schuljahr 2013/14 am Institut eingerichtet werden (Fachschule für Heilerziehungsassistenz). Auch damit wird die Palette der Ausbildungsangebote weiter ausgebaut und neue Personengruppen werden für eine Ausbildung im sozialen Bereich angesprochen. Ziel ist es, durch ein breites Ausbildungsangebot die Schülerzahlen stabil zu halten beziehungsweise zu erhöhen und den verschiedenen Praxisfeldern gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung zu stellen. Außerdem sichert ein möglichst differenziertes Ausbildungsangebot die finanzielle Entwicklung des Instituts. Ein zweites Thema ist für die Weiterentwicklung des Instituts und der Ausbildungsgänge von zentraler Bedeutung: das Thema Inklusion. Es betrifft alle am Institut angebotenen Ausbildungsgänge, im Besonderen aber die Fachschule für Heilerziehungspflege, die Fachschule für Sozialpädagogik und die Fachschule für Heilpädagogik. Kurt Brust Geschäftsführer Institut für Soziale Berufe (IfSB) 2010 2011 Fachschüler Fachrichtung Erzieherinnen 183 197 zzgl. Berufskolleg 80 78 Fachrichtung Jugend- und Heimerziehung 143 148 Fachrichtung Heilerziehungspflege 283 283 Fachschule für Altenpflege (inkl. HEP-AP-Kurs) 260 284 für Organisation und Führung 25 75 Heilpädagogik 38 56 Anerkennungsjahr 101 132 Fortbildungen 400 500 Berufsfachschule BFQ 44 42 Standort im Schloss Bad Wurzach Besonders großen Zulauf hatten die Fachschule für Sozialpädagogik, die Fachschule für Jugend- und Heimerziehung und die Fachschule für Altenpflege (vor allem am Standort Bad Wurzach). Die Fachschule für Heilerziehungspflege wird sowohl in Bad Wurzach als auch in Ravensburg in der WTP-Ausbildung sehr gut nachgefragt. Mitarbeiterzahlen Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 76 81 Nebenamtliche Dozenten/-innen 100 100 Bildung 57

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