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Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

St. Gallus-Hilfe für

St. Gallus-Hilfe für behinderte Menschen gemeinnützige GmbH Liebenau – Dienste für Menschen mit Behinderung gemeinnützige GmbH Die St. Gallus-Hilfe und die Liebenau – Dienste für Menschen mit Behinderung leisten mit differenzierten Angeboten zur Förderung und Betreuung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung einen verlässlichen Beitrag zur Teilhabe. Unsere Tätigkeit erstreckt sich auf 24 Kommunen, in denen wir Assistenz anbieten. Gleichzeitig signalisieren die konkreten Anfragen für Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderung nach wie vor konkreten Bedarf nach beschützenden Lebensräumen der Stammorte Liebenau, Hegenberg und Rosenharz. Ein Schwerpunkt im Berichtsjahr war die Ortsentwicklung von Rosenharz und Hegenberg. Rosenharz wird unter dem Aspekt der Inklusion ein völlig anderes Gesicht bekommen. In Hegenberg bringt die Modernisierung des Hauses St. Barbara eine deutliche Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation. Auf der Basis der sozialplanerischen Bedarfslagen wurden die künftigen Orte für gemeindeintegrierte Betreuungsangebote mit den jeweiligen Landkreisen konkretisiert. einem Kooperationsprojekt mit der Sozialstation Mengen im Landkreis Sigmaringen und in einer integrativ betreuten Wohnanlage in Dußlingen im Landkreis Tübingen gestärkt. Um Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen ein fachlich fundiertes Betreuungsangebot machen zu können, wurde mit dem Bodenseekreis ein entgeltlicher Zuschlag (längerfristig intensiv betreutes Wohnen) zur Refinanzierung vereinbart. Die wirtschaftliche Gesamtsituation war angespannt. Dies lag vor allem an einer erst im November 2010 bekannt gewordenen Tarifreform mit deutlich höheren Personalkosten zum Jahresbeginn, die nicht in den Entgeltverhandlungen berücksichtigt werden konnten. Neue Bildungs- und Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderung gibt es zusätzlich in Leutkirch, Markdorf und der Stadt Villingen- Schwenningen. Unsere ambulanten Assistenzangebote haben wir in Jörg Munk Geschäftsführer Wolfgang Oppolzer Geschäftsführer Aktive Nachwuchswerbung Angesichts des demografischen Wandels ist es auch im sozialen Bereich wichtig, sich über die Sicherung von Nachwuchskräften Gedanken zu machen. Neben den vielfältigen Möglichkeiten, die die Stiftung Liebenau als Verbund bietet, hat die St. Gallus-Hilfe ihre werbenden Aktivitäten mit Hilfe von Bildungspartnerschaften, Kooperationen und einem neuen Internetauftritt erhöht. Junge Mitarbeiter präsentieren ihre tägliche Arbeit als Fachkräfte außerdem vor Schulklassen. Außerdem bieten wir Hospitationen und Praktika, die von Fachkräften verlässlich begleitet werden. Kunst der Integration Für ein gemeinsames Kunstprojekt hatten Studierende der Zeppelin- Universität Friedrichshafen und Menschen mit Behinderung Räume an der Universität und in der Gallus-Werkstatt (WfbM) in Ateliers verwandelt. Ganz bewusst hatten die Studierenden die St. Gallus- Hilfe als Partner gewählt. Solche Projektarbeiten im Studium erweitern die Lebenswelt der Studierenden rund um die Universität und um die Stadt Friedrichshafen. Kunst und Integration fanden zueinander, wie auch die abschließende Präsentation in der Zeppelin Universität zeigte. 40 Hilfe für Menschen mit Behinderung

St. Gallus-Hilfe Liebenau – Dienste für Menschen mit Behinderungen 2010 2011 Betreute Menschen – Lebensbereich Wohnen Wohnheime (Liebenau, Hegenberg, Rosenharz) 789 790 Gemeindeintegrierte Wohnhäuser/Wohngemeinschaften 281 284 davon Kinder und Jugendliche* 108 102 Ambulant Betreutes Wohnen 134 148 Betreutes Wohnen in Familien 69 78 davon Kinder und Jugendliche 18 19 Leistungen im Rahmen persönlicher Budgets 35 42 * nach SGB VIII: bis 25 Jahre, nach SGB XII analog Schulbesuch Betreute Menschen – Lebensbereiche Schule, Arbeit, Förderung, Beschäftigung und Bildung Frühförder- und Beratungsstelle 166 167 Don-Bosco-Schule (incl. Schule für Kranke) 162 155 Tagesbetreuung externer Schüler 6 6 Integrationsberatung in Regelkindergärten/-schulen 86 93 Berufsbildungsbereich/KoBV Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) 59 60 Arbeitsbereich WfbM 337 338 Qualifizierungsmaßnahmen 8 8 Förder- und Betreuungsbereich 325 325 Tagesbetreuung Senioren 203 219 2010 2011 Betreute Menschen – Familienunterstützende Dienste Familienunterstützende Einzel-, Gruppen-, Familienangebote 604 611 Patienten der mobilen Kinderkrankenpflege 15 13 Betreute Familien der sozialmedizinischen Kindernachsorge 45 40 Einrichtungen & Dienste Wohnheime (Liebenau, Hegenberg, Rosenharz) 12 12 Gemeindeintegrierte Wohnhäuser/Wohngemeinschaften 17 19 Betriebsstätten der WfbM 4 6 Schulen 1 1 Beratungs- und Hilfsdienste (mit sozialmedizinischer Nachsorge) 17 17 Mitarbeiterzahlen Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 1 329 1 319 Ehrenamtliche 563 795 „Arbeit Inklusive“: Schritt auf den ersten Arbeitsmarkt Das Team der Werkstatt „Arbeit Inklusive“ in der Pontarlierstraße in Villingen-Schwenningen hat ein ganzes Netz von Kooperationsbetrieben verschiedenster Branchen aufgebaut. Für Menschen mit Behinderung bieten sich hier Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten vor Ort. Ziel des assistierten Angebotes ist es, Menschen mit Behinderung die Chance auf einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu geben. Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs arbeiten drei Tage pro Woche in ihrem jeweiligen Betrieb, an zwei Tagen erhalten sie in den Räumen der St. Gallus-Hilfe unterstützenden praktischen und theoretischen Unterricht. Gelungene Werkstatt-Kooperation in Markdorf In Markdorf startete die St. Gallus-Hilfe eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung: Menschen aus der Umgebung und der Wohnanlage in Markdorf finden hier wohnortnahe Arbeitsmöglichkeiten. Eine Besonderheit ist die Kooperation mit den Sprungbrett- Werkstätten, die Menschen mit psychischen Handicaps betreuen. Nach den ersten Erfahrungen erweist sich diese Zusammenarbeit als gelungen. Insgesamt entstanden etwa 30 Arbeitsplätze. Hilfe für Menschen mit Behinderung 41

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