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Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Heilig Geist – Leben

Heilig Geist – Leben im Alter gemeinnützige GmbH Hospitalstiftung zum Heiligen Geist (80 % Beteiligung), Deutsche Provinz der Salvatorianer (20 % Beteiligung) Zu den Angeboten der Heilig Geist – Leben im Alter gehört neben stationären Pflegeeinrichtungen mit Heimgebundenen Wohnungen auch eine Sozialstation, die mit ihren ambulanten Unterstützungen Menschen zu Hause versorgt. Das Domizil für Menschen mit schwerer Demenz in Neutann hat im Rahmen des gesamten Portfolios der Altenhilfe einen besonderen Stellenwert. Fachlich werden dem Domizil für Menschen mit Demenz in Neutann gute Noten bescheinigt. Durch das Zusammenwirken von innovativen konzeptionellen Ansätzen und architektonischen Besonderheiten sowie durch eine erhöhte personelle Ausstattung ist es möglich, sehr individuell auf die momentane Situation der Bewohner einzugehen. Innere Unruhe, Aggressionen oder Weglauftendenzen werden weit weniger beobachtet. Strukturelle und pflegerische Vorgaben dürfen hier in den Hintergrund treten. Im Schloss Bad Wurzach entstehen in einem weiteren Bauabschnitt nochmals sieben zusätzliche Wohnungen für Senioren. Die Betreuungsleistungen werden auf die Mieter angepasst und mit der Inbetriebnahme der weiteren Wohnungen nochmals erweitert. Geeignet sind sie sowohl für alleinstehende Senioren wie für Paare, die ein Hilfenetz im Hintergrund wünschen. Die gute Nachfrage nach den verschiedenen Angeboten führte dazu, dass die Heilig Geist – Leben im Alter im Jahr 2011, wie zu erwarten, ein hervorragendes Ergebnis erzielt hat. Die Sozialstation hat ihr Angebot um „Betreutes Wohnen zu Hause“ erweitert. Hierbei werden vorwiegend Betreuungs- und Koordinationsleistungen angeboten. Stefanie Locher Geschäftsführerin Gerhard Schiele Geschäftsführer Heilig Geist – Leben im Alter 2010 2011 Bewohner, Mieter, Gäste, Kunden Bewohner in Heimen (Dauer-, Kurzzeitpflege) 401 387 Patienten/Kunden Sozialstationen 117 117 Mieter Heimgebundene Wohnungen 38 38 Einrichtungen/Platzzahlen Heime 4 4 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 184 184 Heimgebundene Wohnungen 29 29 Sozialstationen 1 1 Mitarbeiterzahlen Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 213 218 Ehrenamtliche 84 87 Im Heim ist immer etwas geboten Struktur und Beschäftigung sind Schlüsselbegriffe im Umgang mit den Bewohnern. Die Pflegeheime der Heilig Geist – Leben im Alter haben zur Betreuung und Aktivierung von Bewohnern mit demenzbedingten Einschränkungen zusätzliche Betreuungskräfte nach § 87 b Sozialgesetzbuch XI eingestellt. Vielfältige Betreuungs- und Beschäftigungsangebote finden durchgängig in allen Häusern statt: Für die Bewohner ist immer etwas geboten – zum Beispiel Singstunden im Stift zum Hl. Geist in Bad Wurzach. 32

St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gemeinnützige GmbH, Österreich mit St. Anna-Sozialzentren gemeinnützige GmbH, St. Anna-Service gemeinnützige GmbH Die St. Anna-Hilfe betreibt in Vorarlberg und Oberöstereich elf Pflegeheime und eine Wohnanlage „Lebensräume für Jung und Alt“. Alle Einrichtungen haben sich im Berichtsjahr fachlich und wirtschaftlich gut entwickelt. Die gute Entwicklung basiert vor allem auf den stabilen Führungsteams und den umfassenden Aus- und Weiterbildungsangeboten für alle Mitarbeiter. Erfreulich ist außerdem, dass mehr Personal in Festanstellungen verpflichtet werden konnte. So ist die Anzahl von Leasingkräften in den Einrichtungen gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Die Themen Mitarbeiterfindung und -bindung standen denn auch im Fokus der Führungskräfte. Inhaltlicher Schwerpunkt im Berichtsjahr war das Implementieren verschiedener Risikostandards in den einzelnen Einrichtungen Vorarlbergs. Vermietung der Pflegeheime, der Heimgebundenen Wohnungen und der Serviceeinrichtungen im Jahr 1998, zeitgleich mit der St. Anna- Hilfe, gegründet worden. Die St. Anna-Service, gegründet im Jahr 2006, ist tätig im Bereich Küche und Reinigung. Im Jahr 2011 konnte sie die Zahl der Essen, die an externe Einrichtungen und als Essen auf Rädern geliefert werden, deutlich steigern. Zum Jahresbeginn 2012 hat die St. Anna-Hilfe das Alten- und Pflegeheim Innermontafon in St. Gallenkirch von den Gemeinden St. Gallenkirch und Gaschurn übernommen. Hier errichtet die St. Anna Sozialzentren, Schwestergesellschaft der St. Anna-Hilfe, ab 2013 ein neues Pflegeheim für insgesamt 32 Bewohner sowie acht Heimgebundene Wohnungen. Die St. Anna Sozialentren ist eigens für den Bau und die Klaus Müller Geschäftsführer St. Anna-Hilfe, St. Anna-Service Alfred Bertele Geschäftsführer St. Anna Sozialzentren Philip Kling Geschäftsführer St. Anna Sozialzentren St. Anna-Hilfe, Österreich St. Anna-Service 2010 2011 Bewohner, Mieter, Gäste, Kunden Bewohner in Heimen 879 821 (Dauer- und Kurzzeitpflege) Gäste Tagesbetreuung 8 8 Mieter Heimgebundene Wohnungen 32 37 Bewohner Wohnanlagen „Lebensräume für Jung und Alt“ 59 59 Einrichtungen/Platzzahlen Heime 10 10 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 546 545 Heimgebundene Wohnungen 26 26 Wohnanlagen Lebensräume für Jung und Alt 1 1 Anzahl der Wohnungen 38 38 Lebenswelt St. Antonius für Menschen mit Behinderung Die St. Anna-Hilfe bietet in Österreich künftig auch Hilfen für Menschen mit Behinderung. Am 1. Juni wurde die Lebenswelt St. Antonius in Spittal an der Drau eröffnet. In der modernen Einrichtung wohnen und arbeiten rund 20 junge Erwachsene mit Behinderung so alltagsnah und selbstbestimmt wie möglich. Initiiert wurde das Projekt von Ina Maria Lerchbaumer, die mit der Villa Lerchbaumer auch das räumliche Herzstück der Lebenswelt stiftete. Dienstleistungen St. Anna-Service Mittagessen 231 001 263 925 Abendessen 132 627 155 981 Mitarbeiterzahlen Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 539 585 Ehrenamtliche 140 193 Mitarbeiter/-innen mit Behinderung 2 4 (geförderte Arbeitsplätze) Altenhilfe 33

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