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Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2011 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

St. Anna-Hilfe

St. Anna-Hilfe gemeinnützige GmbH, Deutschland Liebenau – Leben im Alter gemeinnützige GmbH Die St. Anna-Hilfe Deutschland und die Liebenau – Leben im Alter betreiben den größten Teil der stationären Altenpflegeeinrichtungen der Stiftung Liebenau mit ergänzenden Wohnformen wie den Heimgebundenen Wohnungen. Zu den Angeboten der Gesellschaften gehören neben der ambulanten Pflege durch die Sozialstationen auch eine große Zahl generationenübergreifender Wohnanlagen „Lebensräume für Jung und Alt“. Angeregt durch die langjährigen Erfahrungen in den Lebensräumen werden derzeit auch innovative Quartiersprojekte in verschiedenen Kommunen auf den Weg gebracht. Neben der Stabilisierung der stationären Einrichtungen und dem Ausbau an weiteren Standorten (Maikammer, Deggenhausertal) war das Berichtsjahr besonders geprägt durch die Weiterentwicklung der Sozialraumorientierung. Gemeinsam mit Kommunen haben wir neue Projekte installiert, über die nachhaltig und langfristig viele Menschen erreicht werden können. Im stationären Bereich realisieren wir neue Modelle, die, ergänzt mit einem umfangreichen Betreuungsangebot, das Wohnen und Leben noch mehr in den Mittelpunkt rücken. Die Auslastung und Belegung blieb bei der St. Anna-Hilfe nahezu unverändert auf Vorjahresniveau. Bei der Liebenau – Leben im Alter stieg die Auslastung um ein Prozent trotz des Neubezugs eines neuen Hauses. Die wirtschaftliche Entwicklung verlief in der Liebenau – Leben im Alter gut. Bei der St. Anna-Hilfe war ein kostendeckender Abschluss durch die steigenden Tarifgehälter nach AVR-neu schwierig. Die wirtschaftliche Entwicklung gestaltet sich hier sehr angespannt. Die in den Pflegesatzverhandlungen vereinbarten Entgelte konnten teilweise die steigenden Kosten nicht decken. Stefanie Locher Geschäftsführerin Gerhard Schiele Geschäftsführer Alternative Wohnformen: Anfragen steigen Die Altenhilfe der Stiftung Liebenau weckt großes Interesse mit ihren ergänzenden alternativen Wohnformen für Senioren. Kommunen nehmen ihre Verantwortung für ihre älteren Mitbürger spürbar über ihre Sozialplanung und Agenda-Prozesse wahr. Sie wollen ihnen ein möglichst langes Leben in der heimischen Umgebung bieten. Bezogen auf kleinräumige, gemeindeintegrierte Wohnformen kombiniert mit innovativen Konzepten des sozialen Miteinanders sind die Liebenauer Experten zu diesem Thema häufig gefragt. Lebensräume in Ulm Die Liebenau – Leben im Alter hat die erste Wohnanlage „Lebensräume für Jung und Alt“ in der Stadt Ulm eröffnet. Das Gebäude auf dem Ulmer Eselsberg bietet 30 Wohnungen und liegt optimal, eingebunden in eine Infrastruktur aus verschiedenen Einrichtungen der Nahversorgung. Gebaut wurde das Haus von der Ulmer Heimstätte eG. Die zuständige Gemeinwesenarbeiterin ist im engen Austausch mit den Fachkräften der anderen Wohnanlagen und konnte so von Anfang an auf fachliche Erfahrungen zurückgreifen. 30 Altenhilfe

St. Anna-Hilfe, Deutschland Liebenau – Leben im Alter 2010 2011 Bewohner, Mieter, Gäste, Kunden Bewohner in Heimen (Dauer-, Kurzzeit- und Schwerstpflege) 3 095 3 188 Gäste Tagesbetreuung 95 82 Gäste Hospiz 114 109 Patienten/Kunden Sozialstationen 714 766 Mieter Heimgebundene Wohnungen 287 290 Bewohner Wohnanlagen „Lebensräume für Jung und Alt“ 1 341 1 348 Bewohner Wohnanlagen „Leben am See“ 124 124 2010 2011 Einrichtungen/Platzzahlen Heime 27 28 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze 1 482 1 512 Schwerstpflegeplätze 46 46 Plätze Tagesbetreuung 60 60 Plätze Hospiz 9 9 Standorte Heimgebundene Wohnungen 18 18 Anzahl Heimgebundene Wohnungen 221 223 Wohnanlagen „Lebensräume für Jung und Alt“ 24 24 Anzahl der Wohnungen 789 793 Wohnanlagen „Leben am See“ 2 2 Wohnungen „Leben am See“ 73 73 Sozialstationen 3 3 Mitarbeiterzahlen Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 1 520 1 525 Ehrenamtliche 1 526 1 555 Qualifizierung durch Fortbildungen Die Altenhilfe der Stiftung Liebenau zeichnet sich durch einen hohen Qualitätsanspruch an ihre Mitarbeiter aus. Dies spiegelt sich auch im Bereich Fortbildungen wider. Schwerpunkte der Qualifizierungen lagen auf Führung, Betreuung und Sozialraumorientierung. Bezogen auf die gesellschaftlich bedeutsamer werdende Quartiersarbeit werden Netzwerker im Rahmen spezieller Fortbildungen geschult. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Case Management. Pflegeheim St. Iris: Neu bezogen Inmitten der Gemeinde Eriskirch wurde Mitte des Jahres das neue Pflegeheim St. Iris der Liebenau – Leben im Alter bezogen. Das besondere Merkmal ist die Atriumsbauweise des Hauses. Während die Gartenseite zur Gemeinde hin Kontakte zulässt, bietet der Innenhof Ruhe und Möglichkeiten sich zurückzuziehen. Im Haus entstanden 30 Pflegeplätze in 26 Einzel- und zwei Doppelzimmern. Zusammen mit den Lebensräumen, mit Geschäften, Schule und Gemeindehalle bildet die Einrichtung die „Neue Ortsmitte“ der Gemeinde Eriskirch mit rund 4 500 Einwohnern. Das Haus war bereits nach vier Monaten voll belegt. Altenhilfe 31

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