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Jahresbericht 2010 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2010 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Liebe Leserin, lieber

Liebe Leserin, lieber Leser, „aller Anfang ist hart“, bilanziert Adolf Aich, Initiator und Anstaltsvorstand der damaligen „Pfleg- und Bewahranstalt für Unheilbare in Liebenau“, in seinem ersten Rechenschaftsbericht aus dem Jahr 1874. 23 Kranke waren in der jungen Anstalt bis dahin gepflegt worden, eine anspruchsvolle Aufgabe, verbunden mit hohen Kosten, die durch die jährlichen „Pfleggelder“ nicht gedeckt werden konnten. In einer detaillierten Rechnung weist er Einnahmen, Ausgaben und Vermögensstand der Anstalt aus, beziffert „milde Beiträge“, die wesentlich zum Bestand der Anstalt beitrugen. Was aus diesen ersten Anfängen gewachsen ist, zeigt der aktuelle Jahresbericht, den Sie in der Hand halten. Im Jahr 2010 nahmen mehr als 15 000 Menschen Angebote und Leistungen der Pflege, Betreuung, Assistenz, Begleitung, Bildung und Erziehung in Anspruch. In 90 Städten und Gemeinden unterhält die Stiftung Liebenau zusammen mit der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und der Stiftung Helios – Leben im Alter und zahlreichen Tochter- und Beteiligungsunternehmen rund 260 Einrichtungen und Dienste. Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie informieren: über Entwicklungen und Ergebnisse, Ansprüche und Erfolge, über wesentliche Kennzahlen und Leistungsdaten unserer Arbeit. Dabei haben wir wie in den vergangenen Jahren thematisch getrennt. Im ersten Teil finden Sie die Berichte der drei Stiftungen, gegliedert nach Stiftung Liebenau, Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und Stiftung Helios - Leben im Alter. Im zweiten Teil werden die verschiedenen Tätigkeitsfelder wieder in der Gesamtschau dargestellt. Mit diesen Berichten wollen wir Ihnen auch einen Einblick geben in das Leben der Menschen, die bei uns wohnen, arbeiten, lernen oder ihre Freizeit verbringen. Einige stellen wir Ihnen persönlich vor: elf Frauen und Männer, die in unseren Ateliers und Werkstätten in der Kunst Freude und Erfüllung, manchmal auch Therapie und Heilung gefunden haben. Wir freuen uns, wenn Ihnen diese Mischung aus Information und Unterhaltung gefällt, und grüßen Sie herzlich aus Liebenau. Ihre Prälat Michael H. F. Brock Vorstand Dr. Berthold Broll Vorstand Dr. Markus Nachbaur Vorstand Vorwort 3

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