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Unsere Wurzeln Ein Blick

Unsere Wurzeln Ein Blick zurück 1870 – 1909 In Liebenau entsteht eine Zufluchtsstätte für unheilbar kranke und behinderte Menschen, gegründet von einem Verein aus Kaplan Adolf Aich und 13 Tettnanger Bürgern. Drei Jahre später erfolgt die rechtliche Errichtung. Die „Pfleg- und Bewahranstalt Liebenau“ wird regional und überregional rasch bekannt und geschätzt. Ende des 19. Jahrhunderts leben schon mehr als 400 Menschen in der Einrichtung. 1910 – 1930 Neue Standorte kommen hinzu, für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen wird ein erstes Schulmodell entwickelt. Die Zahl der betreuten Menschen wächst auf 900. 1940 – 1944 501 Bewohnerinnen und Bewohner werden von den Nationalsozialisten nach Grafeneck und Hadamar transportiert und ermordet. Eine Gedenkveranstaltung in Liebenau erinnert jedes Jahr im Januar an sie. In Liebenau wird ein Internierungslager für Frauen und Kinder eingerichtet. 1945 – 1967 Ab 1950 ist Liebenau wieder frei von fremden Belegungen. Heime und Werkstätten werden ausgebaut, eine Schule entsteht. 1953 leben wieder über 1 100 Menschen hier. 1968 – 1994 Wohn- und Arbeitsangebote werden professionalisiert, eine Spezialklinik und ein Berufsbildungswerk werden gegründet, erste Altenhilfe-Einrichtungen kommen hinzu. Die Einrichtung gibt sich den Namen „Stiftung Liebenau“. 1995 – 2010 Die Stiftung wird zur Holding mit mehreren Tochtergesellschaften. Neue Standorte in Österreich, in der Schweiz und Bulgarien kommen hinzu. Die Zusammenarbeit mit der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist, der Stiftung Helios Leben im Alter und der Fonda zione S. Elisabetta beginnt. Ab 2010 Wohn- und Beschäftigungsangebote werden zunehmend dezentralisiert, die fachliche Arbeit differenziert sich weiter. Die Vernetzung mit anderen Trägern im In- und Ausland gewinnt zunehmend an Bedeutung. Neue Standorte entstehen in Italien und in der Slowakei. Inzwischen nehmen europaweit rund 20 000 Menschen Leistungen der Stiftung Liebenau in Anspruch. 18 19

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