Mediathek der Stiftung Liebenau
Aufrufe
vor 3 Jahren

Hausblaettle Tschermakgarten 02/2017

  • Text
  • Weihnachtszeit
  • Dezember
  • April
  • Tschermakgarten
  • Weihnachten
  • Annelies
  • Silvester
  • November
  • Freue
  • Liebe
  • Liebenau.de

5 Schokoladenbrot

5 Schokoladenbrot Zutaten: 250g Margarine oder Butter 250g Zucker 250g Schokolade (gerieben) 250g Haselnüsse (gemahlen) 100g Mehl 6 Eier Kuchenglasur (Schokolade) Zubereitung: Die Butter und den Zucker schaumig schlagen, die Eier hinzugeben und nochmals gut durchrühren. Das Mehl langsam unter Rühren dazugeben. Zum Schluss Nüsse und Schokolade unterrühren. Die Masse dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und ca. 20 Minuten bei 180 Grad backen. Nach dem Erkalten in kleine Quadrate oder Streifen schneiden und mit Schokoladenglasur bestreichen.

6 Adventsbräuche- und Traditionen Wie euch allen bekannt ist, beschäftigt sich die Redaktion auch gerne mit alten Traditionen aus Vorarlberg und Umgebung, da es ja viele Bräuche gibt, die zwar gefeiert werden, von denen aber viele nicht den Grund und Ursprung kennen. Im Adventsteil möchten wir uns daher einem allbekannten Gesellen, dem „Krampus“ widmen. Der Krampus Der Name „Krampus“ kommt vom bairischen Wort „Krampn“, was so viel bedeutet wie etwas Lebloses, Vertrocknetes oder Verblühtes oder vom mittelhochdeutschen Wort „Krampen“ und bedeutet „Kralle“. Genau weiß man das nicht. Die Krampen kommen meistens im Rudel und begleiten den heiligen Nikolaus. Während die braven Kinder vom Nikolaus beschenkt werden, werden die ungezognen Kinder durch den Krampus bestraft. Der Krampustag ist der 5. Dezember. Der Krampus ist eine Schreckensgestalt, ähnlich der eines Teufels oder einer mystischen Tiergestalt. Heute gibt es eine Vielzahl von verschiedenen traditionellen und modernen Masken und Kostüme, die jedes Jahr zu den Krampustreffen begutachtet werden können. Der Adventsbrauch wird vorwiegend im Ostalpenraum gepflegt, so zum Beispiel in Österreich, in Teilen des Fürstentums Liechtenstein, dem südlichen Bayern, Südtirol, Ungarn, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Norditalien und Teilen Kroatiens. Je nach Region hat der Krampus auch verschiedene andere Namen. In Vorarlberg kennen wir ihn aber als Krampus. Im west- und norddeutschen Raum ist eher der Knecht Ruprecht bekannt, dieser tritt aber alleine als Begleiter vom Nikolaus auf und nicht wie die Krampen in Gruppen. Während den Zeiten der „heiligen“ Inquisition war der Krampuslauf sogar verboten. Sich als teuflische Gestalt zu verkleiden war unter Todesstrafe gestellt. In einigen abgelegenen Bergdörfern lebte der Brauch aber weiter und konnte so bis heute überleben.

Stiftung Liebenau Österreich