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Dominiks Geschichte in der Station für Allgemeinmedizin und Pflege

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Für PatientInnen

Für PatientInnen der St. Lukas-Klinik ist aufgrund ihrer Sprachdefizite, Störungen in den sozialen Fähigkeiten sowie in der Möglichkeit der eigenständigen Versorgung eine gute Zusammenarbeit mit dem sozialen Umfeld besonders wichtig. Auf diesem Weg sind Angaben über die Krankengeschichte erhältlich, die für Untersuchungen und die individuelle Behandlung notwendig sind. Nach einem Aufklärungsgespräch mit den Eltern wurde eine PEG-Magensonde angelegt. Dominik konnte dann von einer ausgewogenen Ernährung profitieren. Es war ein langwieriger Verlauf, in dem wir—gemeinsam mit den Pflegekräften— fast täglich eine neue Strategie entwickeln mussten. Neben der Ernährung spielten verschiedene Faktoren in seinem Genesungsprozess eine wichtige Rolle: Einfühlungsvermögen des ärztlichen und pflegerischen Personals, eine genauere Beobachtung der klinischen Situation und pflegerische Maßnahmen waren sehr essentiell. Dank der Physiotherapie konnte Dominik umfassend mobilisiert werden. Im Verlauf konnte allmählich sein Allgemeinzustand stabilisiert werden. Doctor medic Alexandru- Emil Camburu, Facharzt für Innere Medizin und Oberarzt „Als Dominik von der Intensivstation nach einem komplizierten Krankheitsverlauf übernommen wurde, habe ich ihn täglich zur Visite besucht. Er konnte kaum schlucken und seine Muskulatur war schwach. Dominik war durch die schwere Erkrankung in einem alimentären Mangelzustand mit ausgeprägten Schluckstörungen. Rasch wurde uns klar, dass eine PEG-Sonde unumgänglich war. Was Diagnostik und Therapie angeht, sind wir hier in der St. Lukas-Klinik gut ausgerüstet: Von Röntgen und Sonographie über EKG bis hin zur Physiotherapie ist alles vor Ort. Für das, was wir hier nicht leisten können, greifen wir auf ein kompetentes Netzwerk zurück und arbeiten eng mit anderen Krankenhäuser der Region zusammen. Als Dominik wieder zur Kontrolle kam, war ich über seine Fortschritte erstaunt. Die Eltern waren sehr zufrieden, dass es ihm wieder besser ging und ihr Sohn wieder bei Ihnen ist. Es freut mich, dass Dominik trotz des schwierigen Krankheitsverlaufs so gut genesen und, dass wir ihm ein Stück Lebensqualität zurückgeben konnten.“

„Als Dominik wieder etwas Muskelkraft zurückerlangt hatte, konnte er im Rollstuhl sitzen und täglich etwas Zeit auf dem Balkon verbringen. Auch das trägt zur Genesung bei und beugt einer weiteren Lungenentzündung vor. Frische Luft und mit anderen zusammen sein—das tut jedem gut.“ Benjamin Klinger, Physiotherapeut Foto links Max ist auf einem Auge blind und mit dem anderen sieht er sehr schlecht. Spielerisch übt er, seinen Blick auf etwas zu halten. Foto in der Mitte Max schaut für sein Leben gern Automagazine an.

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