Mediathek der Stiftung Liebenau
Aufrufe
vor 4 Jahren

Broschüre - Das Schloss Liebenau

  • Text
  • Schloss
  • Liebenau
  • Kapelle
  • Jahrhundert
  • Burg
  • Aich
  • Stiftung
  • Laymann
  • Menschen
  • Schlosses

Ab 1978

Ab 1978 Das Schloss wird Schulungszentrum Nach ausführlichen Planungen unter Einbeziehung aller Beteiligten, auch des Landesdenkmalamtes, wurde mit der Entkernung des Gebäudes, der Erneuerung des Dachstuhls und dem Abriss des Erweiterungsbaues von 1878 beziehungsweise 1909 begonnen. Die Räume entsprechend ihren Bestimmungen auszubauen, war die nächste Aufgabe. Gleichzeitig musste der Aufzugsturm errichtet werden. Als reiner Funktionsbau unterscheidet er sich in seiner modernen Gestaltung völlig von dem übrigen Schloss und stieß auf geteilte Resonanz. Ein Einbau in das Schloss wäre jedoch aufwändiger und damit teurer und für behinderte Menschen schwieriger geworden. Nach zweijähriger Umbauzeit waren alle Räume renoviert und eingerichtet. Mit einem Festakt am 10. Oktober 1980 wurden sie ihrer Bestimmung übergeben. 22

Die jüngste Erweiterung fand im Jahr 2007 statt: Der Keller, der vor über 50 Jahren noch der Herstellung von Most und Obstwein gedient hatte, wurde als stimmungsvoller Gesellschaftsraum ausgebaut und kann für geschäftliche und private Zwecke angemietet werden. Seitdem fanden im Schloss unzählige Veranstaltungen statt, und Tausende von Menschen hielten sich hier zum Lehren, Lernen und Schauen auf. So hat das Schloss Liebenau seit Adolf Aich nichts an Lebendigkeit eingebüßt, sondern ist noch mehr zum Mittel- und Ausgangspunkt sozialpädagogischen Denkens und Handelns geworden. Literatur „Chronik der Stiftung Liebenau“, handschriftlich im Archiv der Stiftung Liebenau. Hermann Link: „Die Stiftung Liebenau und ihr Gründer Adolf Aich“. Herausgegeben von der Stiftung Liebenau 1983. Josef Friedel: „Die Herrschaft Liebenau 1581 – 1802“. Herausgegeben vom Kulturkreis Meckenbeuren e.V. 2004. Die Bilder stammen aus dem Fotoarchiv der Stiftung Liebenau. 23

Stiftung Liebenau Österreich