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Auf Kurs 02/2019

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Schillerstraße 15 Ulm

Schillerstraße 15 Ulm Ulm Tag und Nacht Azubis des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) engagieren sich als Filmemacher „Ulm Tag und Nacht“: Screenshot des Film-Intros von der Videoplattform YouTube. 38.000 Klicks und eine Menge Spaß vor und hinter der Kamera: Schülerinnen und Schüler aus dem RAZ Ulm sind unter die Filmemacher gegangen. Im Rahmen eines medienpädagogischen Freizeitprojekts mit der Fachstelle Jugend. Arbeit.Bildung. (J.A.B.) des BDKJ der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstand – in Anlehnung an das TV-Original aus Berlin – die fiktive Doku „Ulm Tag und Nacht“. Der Clip wurde zum Hit im Internet. Schon in der Vergangenheit stellte das RAZ Ulm in Zusammenarbeit mit J.A.B. verschiedene Freizeitangebote für seine Auszubildenden auf die Beine. Dieses Jahr wollte man nun etwas ganz Neues ausprobieren: Wie wäre es, unter Profibedingungen einen eigenen Film zu drehen, inspiriert von der bekannten TV-Soap „Berlin Tag und Nacht“? Bei den Jugendlichen kam der Vorschlag su- per an: „Sie waren gleich total begeistert“, berichtet RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon. Viele Azubis wollten unbedingt dabei sein, um Geschichten aus der Münsterstadt zu erfinden und diese mit Unterstützung des J.A.B.-Teams im Reality-Look zu verfilmen. Und so nahmen sie mit ganz vielen Ideen im Kopf das Projekt „Ulm Tag und Nacht“ in Angriff – in ihren Ferien wohlgemerkt. Hier können Sie sich den Film anschauen. In zwei Drehtagen ist der Film im Kasten Zwei Tage feilte man zusammen am Drehbuch, zwei Tage wurde anschließend an den verschiedensten Schauplätzen in Ulm gedreht – ob am Donauufer, in der „Schillerstraße 15“, der Heimat des RAZ, oder auch in Bahnhofsnähe im umgetauften „Club RAZ“. Bevor die Kamera lief, mussten die Hobby- Schauspielerinnen und -Schauspieler zuerst ganz professionell „in die Maske“: So wurden Tätowierungen aufgemalt oder „Wunden“ auf die Haut geschminkt. Denn wie beim großen Vorbild aus dem Fernsehen dreht sich auch in „Ulm Tag und Nacht“ natürlich alles um alltägliche Dramen, um Freundschaft, Liebe, Streit und Beziehungen. Film wird zum viralen Hit Das Ergebnis, ein rund 15-minütiger Videoclip, wurde zum Internethit. Mehr als 38.000 Klicks kamen bisher auf der Videoplattform YouTube schon zusammen. „Das ist ein total schöner Erfolg für alle, die dabei mitgemacht haben“, freut sich Birgit Simon über die riesige Resonanz. Für ihre Jugendlichen sei es ein spannendes Projekt gewesen, „bei dem sie sich ausprobieren und auch neue Seiten an sich entdecken konnten“. (ck) 20 2|2019

Schillerstraße 15 Ulm Voll elektrisch auf sinnvoller Fahrt Das Regionale Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm freut sich über einen neuen „Smart Electric Drive“. Finanziert wurde das Auto aus dem „Sozialen Zweckertrag“ des PS-Sparens der Sparkasse Ulm. Landrat Heiner Scheffold, Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch und der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Bill übergaben den Elektroflitzer an RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon und Tanja Flechsler, Leiterin der RAZ-Bildungsbegleitung. Einen weiteren E-Smart erhielt die Lokale Agenda Ehingen (Ehinger Ehrenamt). Das neue Fahrzeug kommt im RAZ Ulm insbesondere für die Assistierte Ausbildung (AsA) zum Einsatz. In deren Rahmen betreut das Ausbildungszentrum benachteiligte Jugendliche und Menschen, die Unterstützung bei der Bewerbung um einen Arbeitsplatz und während der Ausbildung benötigen. Zu diesem Zweck braucht es Dienstfahrzeuge, um zwischen den Standorten Ulm und Biberach zu pendeln. Darüber hinaus müssen auch regelmäßig Betriebsbesuche gemacht werden. „Hierbei wird uns unser neuer E-Smart sicherlich eine große Hilfe sein“, so Birgit Simon bei der Übergabe. Abschluss geschafft! 18 frisch gebackene Fachkräfte des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) und der Max-Gutknecht-Schule sowie 19 externe Schülerinnen und Schüler wurden in Ulms „Schillerstraße 15“ in diesem Jahr ins Berufsleben verabschiedet. Dazu feierten zwölf Jugendliche den Abschluss einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) und fünf weitere junge Menschen das Ende ihrer KoBV-Zeit (Kooperative berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt). Persönliche Glückwünsche für den erfolgreichen Abschluss von Berufsvorbereitung oder -ausbildung gab es unter anderem von Vertretern der Stadt, der Agentur für Arbeit und der IHK. (ck) 2|2019 21

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