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Anstifter 3, 2021 der Stiftung Liebenau

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Aus der

Aus der Praxis Stiftung Liebenau Teilhabe und Familie Abtauchen in eine bunte Unterwasserwelt Bunte Kraken, Clownfische aus Pappmaché und Fischmuffins: In diesem Jahr stand das vierwöchige Ferienprogramm unter dem Motto „Unterwasserwelt“ – und die Kinder waren begeistert. 90 Vor- und Grundschulkinder mit und ohne Behinderungen freuten sich, dass die integrative Ferienfreizeit der Stiftung Liebenau in Hegenberg in den Sommerferien wieder stattfinden konnte. Aufgrund der Pandemie mussten im letzten Jahr die Ferienfreizeiten abgesagt werden, traurig nicht nur für Kinder, die oftmals zum wiederholten Male teilnahmen, sondern auch eine große Herausforderung für die Eltern, die Ferienbetreuungszeiten abzudecken. „Wir merken deutlich, dass viele Eltern am Limit sind. Der Urlaub ist aufgebraucht, die Überstunden abgebaut, und viele Familien sind froh, dass das Ferienprogramm diesen Sommer wieder stattfinden kann. Wir mussten irgendwann eine Warteliste einführen“, erzählt Theresa Amann, Koordinatorin der Ferienfreizeiten. Feste Gruppen mit maximal 15 Kindern und ein besonderes Testkonzept machten die Durchführung der Ferienfreizeit unter Coronabedingungen möglich. Als Glücksfall kam hinzu, dass die Ferienfreizeit in größere Räumlichkeiten in Hegenberg umziehen konnte. Integrative Ferienfreizeiten werden nicht nur in den Sommerferien, sondern auch in den Herbst-, Oster- und Pfingstferien angeboten. Nähere Infos dazu unter Telefon 07542 10-2403 oder ferienbetreuung@stiftung-liebenau.de Stiftung Liebenau Amtzeller Gemeinwesenarbeit gewinnt Förderpreis Im weiten Umkreis gibt es kein vergleichbares Projekt, das die Gemeinwesenarbeit in einem Stadtteil oder Dorf auf die Basis einer Genossenschaft stellt: In der Gemeinde Amtzell besteht bereits ein vielfältiges zivilgesellschaftliches Engagement im sozialen und kulturellen Bereich. Die Stiftung Liebenau betreibt erfolgreich die „Lebensräume für Jung und Alt“ und bringt einen großen Erfahrungsschatz im Bereich Gemeinwesenarbeit ein. Die Hermann- und Aloisia-Kränzle-Stiftung plant auf dem Kapellenberg eine weitere Mehrgenerationen-Wohnanlage und möchte die Engagement-Kultur fördern. Gemeinsam wollen die drei Partner die vorhandenen Kräfte und Strukturen in der 4250-Einwohner-Gemeinde Amtzell nach dem Subsidiaritätsprinzip bündeln, stärken und erweitern. Zugutekommen soll dies der gesamten Bevölkerung. Das innovative Amtzeller Modell wurde für das Förderprojekt „Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung“ ausgewählt, das vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg finanziert wird. Die Teilnehmer profitieren von zahlreichen Beratungs- und Betreuungsleistungen. Bei den vier prämierten Initiativen sehen die Jury-Mitglieder ein ganz besonderes Potenzial im Hinblick auf die drängenden Fragen in der Quartiersentwicklung. 22 anstifter 3 | 2021

Aus der Praxis Landesgartenschau Überlingen – ein Fest für alle Egal ob Jung oder Alt, mit oder ohne Behinderungen: Die inklusive Landesgartenschau in Überlingen lud von Mai bis Oktober alle ein, bei verschiedenen Aktivitäten mitzumachen. Möglich machten das umfangreiche bunte Programm die Stiftung Liebenau mit ihren vielen Kooperationspartnern sowie die Förderung durch Aktion Mensch. Menschen mit Behinderungen zeigten, wie ein Fahrrad aussehen könnte: kreativ mit Resten oder Alltagsmüll. Julian Hutter von HutterMusic, Musiker Benny Spähn, die Brassband Fättes Blech, die Brassband Rosenharz sowie 15 Menschen mit Behinderungen haben gemeinsam einen inklusiven Song und ein Musikvideo aufgenommen: „WIR – Die Inkluencer“. Eigens geschulte Inklusions-Reporter berichteten bei IdeenVeschper auf Instagram: Jens Haug im Interview mit Grafiker Andreas Sisic. Einfach, bunt und wirkungsvoll: Franz Völk von der Stiftung Liebenau baute mit Jung und Alt verschiedene Legorampen. Interviews wurden teils live übertragen. Den Koordinator der Inklusiven Landesgartenschau, Nils Pasternak, freut’s. Unter Anleitung von Grafiker Andreas Sisic entstand das Banner „Ich – Du – Er – Sie – WIR“. Geschmückt hat es das Musikvideo. Ege Karar und Bogumila Jahns (rechts) von der EUTB-Beratungsstelle des Landesverbandes der Gehörlosen in Baden-Württemberg führten in das Thema Gebärdensprache ein. Sonja Fertig (Mitte) dolmetschte in Gebärden- und Lautsprache. anstifter 3 | 2021 23

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